The World Only God Knows – FanFiction (Staffel 4 – Ersatz!)

~Hey Leute, heute gibt es eine neue kurze FanFiction zu „The World Only God Knows“. Ich war mit dem Ende der 3. Staffel einfach nicht einverstanden, also hab ich den Manga gelesen, aber das hätten sie sich irgendwie sparen können. Es hätte nur ein Ende geben müssen, sodass ich vollkommen zufrieden gewesen wäre. Dieses schreibe ich jetzt, aber vor allem ist dieser Text ein kleines Geschenk an den lieben Feanor, der sich so sehnlich ein anderes Ende gewünscht! Bitteschön! Ich hoffe, dass es dir und auch den Rest von meinen werten Lesern gefällt!~

 

Ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte, darüber nachzudenken, was passiert war und noch passieren sollte. Es ergab keinen Sinn, was er tat und was er sagte. Was sollte all das hier? Das Einzige, dessen ich mir noch bewusst war, war, dass ich Chihiro Kosaka in den größten Spinner der Weltgeschichte verliebt war. Er war ein verdammter Gamer, doch außerdem hatte er anscheined, um die Welt zu retten, einige Mädchen in Engel verwandelt. Sie mussten sich dafür in sie verlieben. Er küsste jede Einzelne von ihnen. Ich verstand es nicht wirklich. Warum hatte er mich da mit hinein gezogen und schleifte mich die ganze Zeit hinter sich her, als wollte er mich nicht gehen lassen? So musste ich mir mit ansehen wie er meine beste Freundin „heiratete“ und sie scheinbar die Welt retteten. Nun kommen wir zu meinem Platz in dieser verqueren Geschichte. Er hatte mich gekränkt, mehr als es irgendjemand sonst auf der Welt getan hatte, sodass ich ihn eigentlich nie wieder sehen wollte und trotzdem wurde ich in diese verrückte Geschichte reingezogen, obwohl ich nichts damit zu tun hatte. Dieser Gamer hatte mich abserviert, kurz nachdem wir uns geküsst hatten und meinte, dass das alles nur gewesen wäre, um mich zu verletzen für alles, was ich ihm angetan hatte. Mein Welt zerbrach, doch später brauchte er plötzlich irgendwie meine Hilfe und zog mich in diese Geschichte mit hinein, die ich um diesen stillen, verrückten Gamer nie erwartet hätte. Aber spielte all das noch eine Rolle?

Alles war nun vorbei, Keima-kun und ich standen uns gegenüber. Ich hoffte, er würde sagen, dass er das damals nicht so meinte, dass er mich wirklich liebte und dass nun, wo alles vorbei ist, er nicht mehr so tun müsse, als wäre ich ihm egal. Doch er sagte nichts, er blieb still. Für eine Weile standen wir voreinander und sagten nichts. Dann wandte ich mich von ihm ab, um reinzugehen. Das brachte doch alles nichts. Er hatte doch jetzt meine beste Freundin, Ayumi. Wieso sollte er etwas von mir wollen? Letztendlich wollte er mich doch nur noch mehr verletzen, also hatte er damals die Wahrheit gesagt und ich hatte mir falsche Hoffnungen gemacht. „Heute Abend ist doch euer Konzert.“ Ich sah ihn verwundert an. „Ja.“ „Ich werde da sein.“ Es machte mich irgendwie glücklich, dass er das sagte und schenkte mir doch noch einmal ein wenig Hoffnung. Doch als ich auf dem Konzert stand, war ich alles andere als glücklich. Ich konnte sie sehen, die Flügel seiner Engel. Sie alle spielten in meiner Band oder saßen auf der Tribüne. So viele Mädchen, die ihn liebten. Wieso sollte er etwas für mich übrig haben? Ich war ihm wirklich egal. Alles lief schief. Ich musste ihn einfach vergessen, nur so könnte ich wieder glücklich werden. Er war doch nichts weiter als ein verdammter Lügner, dem ich niemals etwas bedeuten könnte. Ich weinte auf dem Konzert bei meinem, neuen Song „Memory of my first love“. Katsuragi Keima… Warum musste er der Kern eines Harems sein?! Er war doch nichts weiter, als ein einfacher Gamer. Ein kühler, berechnender Gamer, der nie etwas sagte, außer seinem eigenwilligen Quatsch, vonwegen die Mädchen der 2D-Welt würden sich dies, das und jenes nicht erlauben, was die Mädchen, der 3D-Welt einfach tun würden. Dabei war er einfach anders und so unglaublich interessant. Mein Herz schmerzte so, wenn ich an ihn dachte. Das Konzert war vorbei und ich ging von der Bühne. Die Mädchen schienen alle gut drauf zu sein, doch es regte mich auf. Ich schnappte meine Sachen und rannte weg, nach Hause oder irgendwohin, solange ich mir nicht mehr diese Mädchen, die ihn liebten, ihn geküsst hatten und alle mit ihm zusammn sein wollten, antun musste. Ich rannte einfach Richtung des Schultors. „Chihiro?“, ertönte es plötzlich von der Seite. Wie angewurzelt blieb ich stehen und sah zögernd zur Seite, wo Katsuragi saß und mich verwundert, beinahe schockiert ansah. „Keima…“ Erst jetzt erkannte ich, dass er Tränen in den Augen hatte. „Was ist los?“, fragte ich unbewusst einfach nach. „Das könnte ich dich ebenso fragen.“ Da fiel mir auf, dass ich ja immer noch weinte. Ich senkte den Kopf, woraufhin er sagte: „Ich muss mit dir reden… aber unter 4 Augen.“ „Wir sind doch unter 4 Augen..“, antwortete ich verwirrt. Er stand auf und griff meine Hand. „Halt! Wo willst du hin?“, fragte ich irritiert. „Vertrau mir.“ „Keima…“ In diesem Moment sprang aber schon von hinten Yui Katsuragi an. Meine Nerven lagen blank. Das war also der Grund, weswegen er mit mir weg wollte. Er hatte wohl auch gerade keinen Bock auf seinen Harem oder wollte ein neues Mitglied dafür anwerbe. Ich hatte da keine Lust drauf. „Das war ein grandioses Konzert nicht?“, sagte Yui gut gelaunt wie immer. Augenblicklich ging ich. „Da hast du recht, aber ich muss los.“, rief ich von weitem Yui zu. Ich musste mir das jetzt nicht antun. Zwar war ich neugierig, was er mir wohl wirklich sagen wollte, aber wenn er eine Orgie mit diesen Engeln feiern wollte, dann sollte ich ihm nicht dabei im Weg stehen. Angewidert verzog ich das Gesicht und ging nach Hause. Sollte das etwa das Ende gewesen sein?

Ich dachte darüber nach, wie oft Katsuragi Ayumi gesagt hatte, dass er sie lieben würde. Das waren bei ihm wohl ganz schön bedeutungslose Worte. Nichts davon klang echt. Er war nur ein verdammter Lügner. Unbewusst wählte ich eine Nummer. Ich brauchte jetzt jemanden, mit dem ich reden konnte und das war nicht Ayumi. Es machte mich beinahe traurig, aber sie liebte ihn aufrichtig. Mit ihr konnte ich einfach nicht darüber reden. „Chihiro?“ Warum ging Katsuragi ran? Ich schaute auf den Display. Nein! Wieso hatte ich ausgerechnet seine Nummer gewählt?! Schnell legte ich wieder auf. Mein Herz raste. Mein Handy klingelte. Das war er, aber was sollte ich denn jetzt tun? Ich ließ mich auf das Bett fallen, da ich einfach nicht rangehen konnte. Etwas später klingelte mein Handy noch einmal, doch ich blieb einfach liegen und starrte die Decke an. Er war so ein verdammter Lügner. Auf einmal bemerkte ich, dass es an meiner Haustür klingelte. Langsam trottete ich zur Tür und öffnete sie. „Keima-kun?“ „Chihiro… ich… ich liebe dich.“ Mit großen Augen starrte ich ihn an. Mein Herz schien zu explodieren. Ich wollte die ganze Zeit, dass er das sagte. Warum ausgerechnet jetzt? Da fiel es mir wieder ein, sein kleines Spiel mit diesen bedeutungslosen Worten. „Keima… geh einfach mit deinem Video-Games sterben, ok?“ Ich schloss die Tür wieder. Er war nur ein verdammter Lügner, nichts weiter. „Chihiro…! Ich meinte das damals nicht so. Das ist es, was ich dir eigentlich sagen wollte.“, hörte ich es durch die Tür schallen. Ich entfernte mich von der Tür, denn ich musste ihm keine Beachtung schenken. Das war er nicht wert, dieser Lügner. Ich hörte ein letztes Mal ein „Chihiro!“ und dann etwas, dass sich danach anhörte, als würde er weinen. Um es mir nicht weiter anhören zu müssen, spielte ich auf meiner Gitarre und schrieb meinen neuen Song weiter, „A Life Without You“. Irgendwann schlief ich über meinen Aufzeichnungen ein.

Es war schon der nächste Tag, ein Samstag, als ich wieder aufwachte. Ich entschied mich Brötchen holen zu gehen und dann weiter zu schreiben. Immerhin hatte ich nichts anderes zu tun. Als ich die Tür öffnete, traf mich allerdings der Schlag. Katsuragi saß mit einer Spielekonsole in der Hand davor, aber war eingeschlafen. Erst wollte ich ihn ignorieren, aber dann zog ich ihm doch vorsichtig die Konsole aus der Hand. Das Mädchen in dem Spiel fragte, ob sie zusammen sein wollten. Ich begutachtete das Szenario genau und schaute dann zu Katsuragi. Ihm schienen diese Worte doch nicht so leicht zu fallen, wenn er ausgerechnet dabei solange nachdenken musste, dass er einschlief. Ich drückte „Ja.“, schaute mir das nette, kleine Endbild an und grinste in mich hinein. Dann speicherte ich das Spiel, machte die Konsole aus und gab sie ihm wieder in die Hand. Schließlich entschied ich mich noch dazu, ihm eine Decke zu geben, sonst würde er sich noch erkälten. Dann ging ich Brötchen holen.
Als ich wieder kam, saß er immer noch vor meiner Tür, aber mittlerweile war er wach. Er spielte unbeirrt auf seiner Konsole. „Du hast „Ja.“ gewählt.“ „War das falsch?“ „Nein. Es war das, was ich hören wollte.“ „Tu nicht so, als wäre das meine Antwort im echten Leben gewesen.“ „Das wollte ich damit nicht sagen.“ Ich schloss die Tür auf und hielt sie ihm auf. „Wenn du noch etwas zu sagen hast, 2D-kun, dann komm mit rein.“ Er hob eine Augenbraue und folgte mir wortlos herein, doch ehe er etwas sagen konnte, platzte es aus mir heraus: „Warum hast du die ganze Nacht vor meiner Tür gesessen? Was hast in dich gefahren, du Nerd?!“ „Weißt du, ich wollte dir schon seit längerem etwas Wichtigstes erzählen.“ „Dass du jetzt mit 6 Frauen gleichzeitig zusammen bist? Was für eine nette Überraschung…“ „Ich halte nichts von 3D-Mädchen. Sie sind einfach lästig und viel zu einfach zu durchschauen.“ Ich erstarrte. Was sollte denn das jetzt werden? Hatte er Fieber oder war einfach nur durchgedreht? Er konnte all diese Mädchen haben und jetzt kam er mir so an. Er fuhr fort: „Nur ein Mädchen, das hat mir bewiesen, dass die echte Welt doch anders ist, als ich es glaubte. Sie hörte auf nichts von dem, was ich ihr sagte und drehte mir jedes Wort im Mund um. Nur sie war so anders, als der Rest und die Einzige, die mein Innerstes berühren konnte, obwohl ich anfänglich glaubte, sie wäre nur ein Nebencharakter dieses ewigen 3D-Spiels. Ich wollte mich weiter in meiner Welt verkriechen, wahrscheinlich werde ich es auch weiterhin tun, aber vorher muss ich diesem einen Mädchen, dass mir einfach nicht aus dem Kopf geht, sagen, was sie für mich darstellt und wie sehr sie in der Lage war mein Leben zu ändern, ohne dass sie es wollte.“ Ich begriff nicht, warum er mir das alles erzählte, da ich einfach zu sauer war, um irgendetwas zu begreifen. „Was soll das heißen?! Ich verstehe nicht, warum du mir das erzählst! Dann geh doch einfach zu diesem dummen Mädchen und nerve mich nicht!“ Er küsste mich. Mein Herz raste und meine Sinne betäubten meine Körper, doch ich konnte das nicht einfach. Ich stieß ihn weg. „Warum ich? Du kannst sie alle haben.“ „Du dummes Mädchen… Ich will nicht alle, nicht irgendwen, sondern nur dich allein.“ Mir liefen die Tränen über die Wangen, aber es waren Freudentränen. Ich fiel ihm um den Hals. Das war das erste Mal, dass sich seine Worte so echt anhörten. Im nächsten Moment küsste ich ihn, wobei er vorsichtig die Arme um mich legte. Meine Außenwelt war mir auf einmal vollkommen egal, denn er war das Einzige, was zählte. Dieses unglaublich berauschende Glücksgefühl betäubte alle meine Sinne. Sollte die Umwelt doch untergehen, ich war glücklich! So musste es Katsuragi wohl beim Zocken gehen. Ich musste unbewusst grinsen, wodurch ich mich aus dem Kuss löste. Auch er lächelte, obwohl ich es fast für unmöglich hielt, dass er es überhaupt konnte. „Ich liebe dich.“ „Ich liebe dich auch!“ Das war also das wahre Ende dieser verqueren Geschichte, was für ein Glück!

 

You win!

~So das war’s! Ich hoffe, es hat euch gefallen! Wenn ihr mehr wollt, dann hinterlasst doch einen Kommentar! ;)~

Hinterlasse eine Antwort

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.

*