Tanz der Karten Kapitel 13

~Hey Leute, willkommen zu einem neuen Kapitel Tanz der Karten! Heute wird es wieder ein richtiger Yaoi, also freut euch schon darauf. Es ist vielleicht nicht passend zum Freitag, den 13., aber etwas Schönes muss dieser Tag doch auch mit sich bringen. xD
Dementsprechend wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!~

„…Ja… keine Sorge, es geht ihm gut… Als ob ich so etwas…“, eine Stimme drang an meine Ohren. „Du kennst mich doch… Was soll das denn jetzt heißen?!…Als ob ich ihm das antun würde, Vollidiot…Natürlich könnte ich das tun, aber meinst du wirklich? Wäre das nicht irgendwie grausam?“ Das war Ikki, der mit jemanden redete. Mit wem erzählte er da? „Ja, ich bin bald wieder zu Hause. Ich liebe dich auch.“ Langsam schlug ich die Augen auf und schaute zu ihm. Er war oberkörperfrei und drehte sich gerade in meine Richtung. Wahrscheinlich wollte er sich gerade umziehen. „Oh tut mir Leid, habe ich dich geweckt?“ Ich wollte auf eine Uhr schauen, um zu wissen wie spät es ist, aber ich konnte meine Augen nicht von ihm abwenden. „Kein Problem…“, meinte ich schläfrig und streckte mich provokant sexy. Er musterte mich und begann leicht zu grinsen. „Ehe du so etwas provozierst, solltest du etwas essen.“ „Vielleicht sollte ich das.“ Mit diesem sexy Grinsen, das er zu gut beherrschte, legte er den Kopf schief und kam auf mich zu. „Soll ich dich wieder in die Küche tragen?“ Ich griff nach seinem Arm und zog ihn zu mir, um ihn innig zu küssen. Damit hatte er garantiert nicht gerechnet, weswegen er kurz verwirrt nicht reagiert, aber schließlich darauf einging.
Es fühlte sich zwar irgendwie gut an, aber das aufregende Gefühl, dass ich immer hatte, wenn Toma oder er mich küssten, war verschwunden. Hatte Toma meine Gefühle wirklich getötet?
Allerdings als Ikki noch mehr darauf einging und der Kuss noch leidenschaftlicher wurde, begann ich doch die Welt um mich herum zu vergessen, bis er sich von mir löste, um mich skeptisch zu mustern. „Was ist denn heute in dich gefahren?“, fragte er offensichtlich irritiert. Ich grinste ihn frech an und erklärte: „Ach ich weiß auch nicht, vielleicht wollte ich auch nur etwas ausprobieren.“ „Dann bringe ich dir Essen, ja?“, fragte er beinahe etwas unsicher, was ihn ziemlich süß wirken ließ. Ich zögerte für eine Sekunde, aber ich fühlte mich, als hätte ich gerade die Macht über die Situation, also musste ich es ausnutzen. Also flüsterte ich ihm so charmant wie ich nur konnte entgegen: „Nein… ich will mehr.“
Ich bildete mir ein, dass er leicht rot anlief, aber er gab mir keine Zeit es genauer zu betrachten, denn im nächsten Moment drückte er mich zurück in das Bett. Unglaublich berauschend flüsterte er mir ins Ohr: „Wenn du das unbedingt willst, dann sei mir dein Wunsch Befehl.“ Ich konnte aus dem Augenwinkel noch ein kurzes Grinsen auf seinem Gesicht entdecken, dann biss er mir sanft ins Ohr.
Anschließend liebkoste er meinen Hals, offensichtlich genau wissend welche Punkte er treffen musste. Ich legte instinktiv die Arme um seine Hüfte und strich mit den Fingerspitzen über seinen Rücken, wobei ich bemerkte wie er eine Gänsehaut bekam. Seine Küsse führten langsam immer weiter nach unten, aber letztendlich noch einmal zu meinen Lippen. Meine Gedanken setzten immer wieder aus. Er war einfach fantastisch im Bett. Man konnte nichts anderes dazu sagen. Jede Berührung hinterließ ein erregendes Kribbeln, sodass ich mich ihm einfach komplett hingeben musste. Allerdings wollte ich heute den Spieß umdrehen, also griff ich ihn bei den Schultern und drehte ihn nach unten, wodurch ich mehr oder weniger auf seinen Bauch saß. Er war wohl vollkommen irritiert, aber schien sich vorerst nicht dagegen zu wehren. Langsam küsste ich seinen Hals entlang und merkte wie er unter jeder Berührung etwas zuckte, mal mehr und mal weniger. Anhand dieser Reaktionen blieb ich an manchen Punkten etwas länger, sodass ich ihm letztendlich sogar ein kurzes Stöhnen entlocken konnte. Hieß das, dass ich alles richtig machte? Ich war etwas unsicher, aber versuchte es mir nicht anmerken zu lassen, sondern ging mit meinen Küssen einfach immer weiter nach unten. Nun wurde ich aber doch skeptisch, da ich das noch nie zuvor gemacht hatte. Was ist, wenn ich es gar nicht könnte? Er würde doch bestimmt Verständnis dafür haben, oder? „Du… musst das nicht machen, wenn du es nicht willst.“, hörte ich ihn plötzlich mit gebrochener Stimme flüstern. Das war letztendlich mein Anreiz, dass ich doch ausprobieren wollte. Es war gar nicht ekelhaft wie ich es mir vorgestellt hatte, eher im Gegenteil, aber zu meiner Lieblingsbeschäftigung würde es wahrscheinlich trotzdem nicht werden. Ikki regte sich unter meinen Bewegungen und ich genoss es zu sehen, dass es ihm gefiel. Irgendwie erregte mich sein atemloser Anblick, vor allem nachdem er noch die Hände an meinen Kopf legte.
Auf einmal packte er mich dann aber am Handgelenk und zog mich zu sich, sodass er mich küssen konnte. Ich war irritiert, aber schon kurz darauf wurde mir bewusst, dass er mich nicht der untergeordneten Rolle entkommen lassen würde. Ein Versuch war es wert, aber ich stellte schon nach kurzer Zeit fest, dass ich nichts mehr gegen diese Rolle auszusetzen hatte. Dieses Mal tat es nicht weh, da er so rücksichtsvoll war, sodass es sich von Anfang an einfach berauschend anfühlte. Ich krallte meine Hände in das Bettlacken und versuchte Stimme zwar unter Kontrolle zu halten, aber ich schaffte es nicht. Mein Verstand gab auf und ich gab meinen Körper ihm einfach hin und schmiegte mich immer näher an ihn. Unbewusst stöhnte ich sogar einmal seinen Namen, woraufhin er noch intensiver in seinen Bewegungen wurde.
Eine ganze Weile später lag ich gefühlt für Stunden atemlos auf seinem Bett. Alles drehte sich und mein ganzer Körper kribbelte. „Ich hab dir Essen gemacht.“, hörte ich plötzlich seine Stimme. Er stand sexy wie er war nur in einer Unterhose in der Tür und trug ein Tablett auf seinen Händen. „Danke…“, keuchte ich immer noch erschöpft. „Wow, deine Kondition hat in den letzten Tagen ganz schön gelitten, mh?“ „Scheint… so…“ Er lachte und stellte dann das Tablett neben mir ab, um einen Schluck Wasser zu nehmen und ihn mir mit einem Kuss einzuflösen. „Besser?“, flüsterte er nun. „Ja…Nochmals danke..“, antwortete ich mit einem leichten Grinsen.
Während des Essens erzählten wir ein wenig, aber plötzlich kam mir ein unangenehmer Gedanke. Warum verlor ich in seiner Gegenwart immer mehr meine kalte Fassade? Wie schaffte er das? Vielleicht war ich gerade dabei mich in ihn zu verlieben, oder sah ich ihn nur als Freund mit gewissen Vorzügen? Verwirrung machte sich in mir breit. Könnte es sein? Aber das würde doch niemals gut enden, oder? Ich begutachtete Ikki unschlüssig, der mir, nachdem ich auch auf seine Nachfrage nicht reagierte, einfach einen ungezwungen Kuss gab und das Geschirr abräumte. Unbewusst fasste ich mir an die Lippen. Sollte das etwa das Richtige sein?

 

Save the game? Yes or No?
~Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen hat und ihr gespannt seid, wie es mit den beiden weiter geht. Im nächsten Kapitel hat Toma seinen großen Auftritt, also seid weiterhin gespannt! Hinterlasst ein paar Kommentare, damit ich weiß, ob es euch gefällt!~

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