Tanz der Karten – Kapitel 7

~Hey Leute, heute kommt auf direkt das nächste Kapitel von Tanz der Karten heraus. Ich hoffe, dass ihr schon gespannt seid. Viel Spaß!~

 

Ich war erstarrt und wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen musste. Sein Lächeln machte es noch unangenehmer. Er schien so siegessicher. Ich schaute irgendwohin, hauptsache ihm nicht mehr in die Augen. „Keine Sorge, es ist komplett unverbindlich und bleibt unter uns.“ Der Gedanke war verlockend und mein ganzer Körper wollte, dass ich annahm, doch mein Geist konnte sich noch nicht mit der Idee anfreunden. „Ich weiß nicht.“ „Du willst doch. Bist du zu feige einfach „Ja“ zu sagen?“ Ich sah ihn genervt wieder an. Wie konnte dieser Trottel sagen, dass ich zu feige wäre?! Er wird schon sehen. „Gut, was soll’s? Probieren wir’s.“ Er grinste mich an und nickte.
Dann kam sein Gesicht meinem näher. Ich war total nervös und versuchte es mir irgendwie nicht anmerken zu lassen. Dann küsste er mich und er konnte verdammt gut küssen. Es war berauschend, obwohl mein Herz nicht so randalierte wie bei Toma. Wahrscheinlich war es mit ihm wohl wirklich weniger peinlich, dabei war er mein Tanzlehrer. Das musste ich jetzt aber einfach ignorieren. Also konnte ich mich wirklich darauf einlassen. Ich rückte etwas zurück, sodass er auch mit auf das Bett kam. Er fuhr mit einer Hand unter mein Oberteil. Ich wusste nicht wie weit er gehen wollte, aber mir sollte es nur recht sein. Mit den Fingerspitzen strich er langsam über meinen Oberkörper. Es war unglaublich. Er ließ von meinen Lippen ab und küsste vorsichtig meinen Hals. Dann zog er mir im nächsten Moment das Oberteil aus. Ich war wohl schon die ganze Zeit rot angelaufen, aber das löste so viele Gedanken in meinem Kopf aus, dass ich wirklich rot anlief. Wie mir jetzt erst auffiel, hatte er seinen Mantel und die Handschuhe noch nicht ausgezogen, was ich schon längst abgestreift hatte und er jetzt auch. Diesen Moment hatte ich genutzt um mir bewusst zu werden, was gerade passierte. Es fühlte sich so unreal an, vor allem das Kribbeln in meinem gesamten Körper. Er beugte sich nun wieder zu mir, um mich küssend ins Bett zu drücken. Mir war nicht danach mich gegen ihn zu wehren. Ich versuchte auch mal die Initiative zu ergreifen und begann sein Hemd aufzuknöpfen, was ihn etwas zu belustigen schien. Es war aber auch schwer, ohne dass man hingucken konnten, aber ich schaffte es. Mit einem Grinsen erklärte er: „Ich bin beeindruckt. Das war Rekordzeit.“ Irgendwie musste ich auch grinsen. „Na immerhin…“ Er zog das Hemd ziemlich sexy aus und legte den Kopf schief. Mir wurde jetzt erst bewusst wie heiß er eigentlich wirklich war. Ich konnte nicht anders als ihm zu mir zu ziehen und leidenschaftlicher als zuvor zu küssen. Mich überraschte es, dass ich das überhaupt konnte und ihn anscheinend auch. Unsere Lippen lösten sich. Langsam küsste er meinen Oberkörper, nur schwer konnte ich ein Stöhnen unterdrücken. Ich bekam es nicht einmal mit, wie er geschickt meinen Gürtel und meine Hose öffnete, erst als er mit einer Hand in die Hose fuhr. Ich lief rot an. Mein Herz raste mittlerweile doch und ich schämte fast etwas dafür, dass ich meine Atmung nicht mehr kontrollieren konnte. Vielleicht wollte ich doch nicht so weit gehen. Er küsste unbeirrt weiter meinen Oberkörper und ich schaute zur Seite. Auf dem Schreibtisch stand das Bild von Heroine und Toma. Sie schienen mich vorwurfsvoll anzusehen. Ich wollte das doch nicht. Es fühlte sich so an, als würde ich die beiden betrügen. Mein größter Wunsch war in diesem Moment, dass das Bild einfach umfallen würde, damit ich nicht länger mit meinem Gewissen kämpfen musste. Eigentlich sprach doch nichts dagegen, was er und ich machten, oder? Ich sah zur Decke. „Nein…“ Ich spürte, dass er mich ansah. „Hör bitte auf.“, entwich es mir, aber er fuhr unbeirrt fort. Es fühlte sich so gut an, zu gut. Mein Körper wollte mehr, aber ich konnte doch nicht. Ich verstand, dass er nicht aufhören würde, wenn ich es nicht wirklich wollte. Meine Gedanken drehten sich immer noch darum, ob es richtig war, was ich gerade tat. In diesem Moment küsste er mich aber unglaublich leidenschaftlich und auf einmal waren meine Zweifel weg. Das war es, was ich wollte. Er zog meine Hose aus und ging mit seinen Kopf nach unten. Für einen Moment war ich schockiert, aber natürlich war das normal, wenn man miteinander schlief. Es raubte mir den Verstand, so unglaublich. Ich vergaß alles um mich herum und konnte auch mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken, bis es an meiner Wohnungstür klingelte. „Ignorier es.“, flüsterte Ikki und drückte mir ein Kissen auf den Mund. Ich nickte und er fuhr damit fort mir den Verstand zu rauben. „Shin, bist du Zuhause? Ich bin es Toma.“, hörte ich es durch die Tür rufen. Ich erstarrte. Hoffentlich hatte er den Ersatzschlüssel für die Wohnung nicht dabei.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. 😛 Wie wird es wohl weitergehen? Hat Toma wirklich einen Zweitschlüssel? Wie wird wohl darauf reagieren? All das und noch mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel von Tanz der Karten!~

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