Tanz der Karten – Kapitel 5

~Hey Leute, heute bekommt ihr mein 5. Kapitel der Yaoi-FanFiction zu Amnesia zu sehen. Heute geht es etwas heißer her, also öffnet schon mal die Fenster, um euch abzukühlen. Viel Spaß!~

Das durfte nicht wahr sein. Was sollte ich jetzt tun? Panisch sah zu Sawa, die zu meiner Rechten stand und sich freute. „Ich sag doch, dass es jetzt ein Yaoi Café ist!“ Ich wollte etwas sagen, aber ich wusste nicht was und wie ich es ausdrücken sollte. Da bemerkte ich das Toma hinter ihr angeschlichen kam. „Guten morgen Shin.“, meinte er mit einem schwachen Lächeln und wollte an mir vorbeigehen. In diesem Moment konnte ich nicht anders als seine Laune zu ignorieren, denn ich musste ihn einfach festhalten und auf den übergroßen Schriftzug über der Tür deuten. Er sah nach oben und sein Kinn klappte nach unten. >>YAOICAFÉ<< „Was… um Himmels Willen…?“ Ein Kollege, der ebenfalls im Café arbeitete, dessen Name ich aber immer wieder vergaß, lehnte sich in die Tür. „Ist es nicht schrecklich?“, fragte er frustriert. Toma und ich nickten synchron, unfähig etwas zu sagen. „Aber hey, die Mädels himmeln einen an! Allerdings dürfen sie, wenn sie etwas extra zahlen auch gewisse Bitten an uns stellen…“ Wir sahen ihn schockiert an. „Der Chef wird es euch schon genauer erklären, aber… macht euch auf das Schlimmste gefasst… mhhh… Der Lohn ist dafür echt genial. Das ist aber auch echt das Einzige!“ Ich wusste nicht, ob ich mich selbst auslachen oder weinend in die Ecke kauern sollte. Toma schüttelte den Kopf. „Es hilft wohl alles nichts… Wir müssen da jetzt reingehen.“ Ich schluckte und nickte langsam. „Shin… Ich glaube an uns. Wir können das schaffen.“ „Toma, ich will da nicht rein.“ „Nur ein kleines Stück…“ Er setzte einen Fuß über die Türschwelle und meinte plötzlich: „Neeeeeiiiiin, ich verbrenne… Wir können da nicht rein.“ Unser Kollege packte ihn am Arm und zerrte ihn rein. „Neeiiiiin!“ Ich rief: „Neiiiin! Toma, geh nicht! Oh nein! Er war doch noch sooo jung.“ Sawa bekam sich vor Lachen nicht mehr ein. Nun folgte ich auch durch das Tor zur Hölle. Alles wurde umgeräumt, überall hingen Bilder von diversen Shonen-ai-Mangaka und die Mädchen, die uns hereinkommen sahen, fingen an zu jubeln. „Toma, ich hab Angst…“, meinte ich zu Toma nach vorne, der sich auch etwas verstört umsah. Ich verschwanden also im Umkleidezimmer und unser Chef erklärte uns, wie nun alles ablaufen würde. Keiner von uns war begeistert, aber der Lohn war echt krass. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch gespannt, ob unser Chef sich das leisten könnte, doch nachdem ich 3 Stunden gearbeitet hatte und wir mehr als das Dreifache verdient hatten, ergab das Gehalt schon seinen Sinn. In dieser Zeit hatte sich noch niemand getraut mich nach irgendwelchen „Extraleistungen“ zu fragen und das fande ich auch ausgesprochen gut so, doch dann kam das Übel. „Ich wünsche mir die Nummer 2 von der Spezialkarte.“ Ich ahnte Schlimmes und sah auf die Karte, wo geschrieben stand: >>Leidenschaftlicher Kuss<< Augenblicklich lief ich knallrot an. „Ä-äh…wirklich? Wollen Sie nicht lieber die 5?“ Die 5 bedeutete einfach nur den anderen romantisch füttern zu müssen, das hätte ich mir noch antun können, aber das… „Nein, ich bleibe bei meiner Wahl.“ Ehe ich dazu etwas sagen konnte, winkte sie Toma zu uns. Warum musste ich aber ausgerechnet auch immer mit ihm Schicht haben? Mir war zum Heulen zumute, weil mein Herzschlag schon wieder schmerzte. „Sie wünscht Nummer 2.“, meinte ich mit einem falschen Lächeln. Toma schaute noch einmal auf die Karte. Dann sah er mich kurz belustigt an, während ich peinlich berührt wegschaute und ihm nur aus dem Augenwinkel mitbekam. Er richtete sich auf und legte eine Hand an meine Wange. Ich lief rot an und fragte verwirrt: „Toma…?“ „Shin…“, flüsterte er leise und küsste mich im nächsten Moment. Vorsichtig legte ich ihm die Arme um den Hals und konnte mir einfach nicht erklären, warum ich das tat. Leidenschaftlich spielte er mit meiner Zunge und mein Herz schlug so laut, dass nur schwach das Kreischen der Mädchen im Hintergrund mitbekam. Unsere Lippen lösten sich langsam voneinander. Mein Körper, der sich im ersten Moment gewehrt hatte, verstand nicht, warum er aufhörte. Auf einmal wurde mir wieder klar, wer mich gerade geküsst hatte und schreckte leicht zurück und hielt unbewusst meine Rückhand vor dem Mund. Toma sah im ersten Moment verwirrt aus, lächelte dann aber und legte mir eine Hand auf den Kopf. „Schau doch nicht so. Man denkt noch, ich hätte sonste was mit dir gemacht.“ Dann gab er mir noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging wieder an seine Arbeit. Die Mädchen kreischten und ich rief ihm nur „Baka!!“ hinterher, worüber er nur lachte. Konnte es sein, dass er mich auslachte? Dieser Idiot, Idiot, Idiot! Ich schüttelte den Kopf und die Mädchen applaudierten. Plötzlich rief eines in den Raum: „Noch einmal!“ Sie hielt aufgeregt das Geld hoch. „Aber dieses Mal die 3!“ >>Ungezügelter Kuss<< Toma nahm grinsend das Geld entgegen und ging schließlich auf mich zu. Ich schüttelte immer noch intuitiv mit dem Kopf und ging rückwärts, bis ich merkte, dass hinter mir nur noch Wand war. Vor Schreck kamen mir beinahe die Tränen. Ich wollte das doch nicht. Es sollte aufhören, sofort! Er lehnte sich zu mir nach vorne und flüsterte mir ins Ohr: „Tut mir Leid, Shin. Ich hoffe, du gibst nicht mir die Schuld hierfür. Machen wir einfach ein Spiel daraus. Ich wette, du schaffst es nicht den Spieß umzudrehen.“ Ich wollte nachfragen, was er damit meinte, aber in dem Moment drückte er mich komplett gegen die Wand und ich verstand meine Aufgabe. Er küsste mich und ich gab mich für einen Moment wehrlos, damit er locker ließ und ich den Spieß umdrehen konnte. Nun drückte ich ihn gegen die Wand. Wir küssten uns leidenschaftlich. Die Mädchen waren hin und weg. Ich merkte wie ein komisches Kribbeln sich durch mein Leib zog und ich unbewusst näher zu ihm rückte. Mir war so heiß, doch es störte mich gar nicht. Es begann mir zu gefallen und mein Körper wollte mehr. Als ich das feststellte, wich ich jedoch zurück, aber es schien nicht wirklich aufzufallen. Toma öffnete nämlich schwer atmend die Augen und gab leise ein „Wow…“ von sich. Ich lief erneut rot an, sowie er auch. Die Mädchen kreischten. Unschlüssig fasste ich mich an den Kopf und wollte zurück an meine Arbeit gehen. Er starrte mir nur fassungslos hinterher, doch ich vergaß zu fragen, was eigentlich der Wetteinsatz gewesen war. So ging der Tag langsam zu Ende, ohne dass wir großartig Worte mit einander wechseln konnten. Schließlich floh ich nach dem Ende meiner Schicht auch praktisch aus dem Café. Er wünschte mir nur im Vorbeigehen einen schönen Feierabend, was die wenigen Mädels, die noch da waren zu frustrieren schien, aber ich konnte mir das einfach nicht mehr antun. Zwischen Toma und mir würde nie etwas laufen, NIE! In diesem Moment ahnte ich aber auch noch nicht, was am nächsten Tag passieren würde.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, es hat euch gefallen! Hinterlasst Kommentare! Was erwartet Shin wohl? Wird er noch herausfinden, was der Wetteinsatz war und ist Toma wirklich nicht verletzt von Shins Verhalten? All das erfahrt ihr im nächsten Kapitel!~

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