Tanz der Karten – Kapitel 1

~Hey Leute, heute gibt es für euch eine neue Story zu lesen. Es ist dieses Mal ein FanFiction und Achtung: Yaoi-Alarm! Diese Story handelt von der Serie, von der ich euch letztens berichtet habe, „Amnesia“. Ihr müsst den Anime nicht kennen, um der Story folgen zu können, dafür werde ich sorgen. Wenn ihr die Story lesen wollt, dann warne ich euch schon mal vor. Diese Geschichte ist das komplette Gegenteil von allem anderen, was ich bis jetzt veröffentlicht habe. Sie könnte im Laufe der Zeit vielleicht sogar etwas kitschig werden und vor allem seid gewarnt! Wenn ich schon eine Lovestory schreibe, dann wird es aber auch pervers. xP Damit wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!~

Bevor wir anfangen: Hier ist eine kurze Charakterisierung für diejenigen, die Amnesia nicht kennen unter euch. Ich verrate allerdings noch nichts über das Verhalten meiner Charaktere. Das würde ja den ganzen Spaß nehmen.

Er ist der Hauptcharakter.

Shin ist der Hauptcharakter meiner FanFiction.

Toma ist Shin's Kindheitsfreund.

Toma ist Shin’s Kindheitsfreund.

Heroine, die Kindheitsfreundin von Toma und Shin, in die letzterer hoffnungslos verliebt war, ist mittlerweile mit Ukyo zusammen.

Heroine, die Kindheitsfreundin von Toma und Shin, in die letzterer hoffnungslos verliebt war, ist mittlerweile mit Ukyo zusammen. Ehe ihr jetzt etwas sagt, sie heißt wirklich so. Ich hab‘ mir den Namen nicht ausgesucht. xD

Shin kann Ukyo nicht wirklich ausstehen, toleriert ihn aber in seiner Umgebung.

Shin kann Ukyo nicht wirklich ausstehen, toleriert ihn aber in seiner Umgebung.

Der Tanzlehrer, Ikki, unterrichtet die restlichen Charaktere. Er ist ein absoluter Frauenschwarm, aber schnell wird klar, dass er weniger Interesse an der Damenwelt hat.

Der Tanzlehrer, Ikki, unterrichtet die restlichen Charaktere. Er ist ein absoluter Frauenschwarm, aber schnell wird klar, dass er weniger Interesse an der Damenwelt hat.

Kent taucht erst im Verlauf der Geschichte auf. Lassen wir ihn noch etwas im Dunkeln.

Kent taucht erst im Verlauf der Geschichte auf. Lassen wir ihn noch etwas im Dunkeln.

Sawa ist eine Freundin von Shin und vor allem Heroine aus der Uni.

Sawa ist eine Freundin von Shin und vor allem Heroine aus der Uni.

Mein ganzes Leben lief seine regelten Bahnen. Die Prüfungen hatte ich schon beinahe in der Tasche und der Chef meines Nebenjobs wollte mich am liebsten für immer behalten, aber Kellnern war nicht unbedingt die Lebensperspektive, auf die ich scharf war. Von einer Beziehung hielt ich mich bewusst bis zum Ende der Prüfungen fern, wobei ich dieses eine Mädchen vermutlich sofort wieder zurücknehmen würde, wenn sie nicht mittlerweile vergeben wäre. Ich schämte mich innerlich immer wieder dafür, was ich immer noch für sie empfand. Heroine war allerdings auch meine erste, große Liebe gewesen, doch bald würde ich schon über sie hinwegkommen. So dachte ich in diesem Moment darüber, aber wie sich schließlich alles um mich herum entwickeln würde, das überstieg zu diesem Zeitpunkt meine begrenzte Fantasy enorm. Mein Leben geriet komplett aus den Fugen und das durch dieses eine harmlose Ereignis, welchem Dinge folgten, die ich nie hätte kommen sehen können.

„Das ist doch nicht dein Ernst, oder?“ Ihr Vorschlag war absurd und ich konnte nicht nachvollziehen, wie sie darauf kam. „Oh doch! Kommt schon, das ist eine einmalige Gelegenheit! Der Kurs wird nie wieder so billig sein!“ „Na und? Was ist, wenn ich gar nicht tanzen lernen will? Außerdem bin ich mitten im Prüfungsstress und du weißt, dass ich nebenbei auch noch jobbe. Was denkst du denn, wie ich die Zeit dazu finden soll?“ In diesem Moment verteidigte mich Toma Gott sei Dank: „Da stimme ich Shin allerdings zu. Tut mir ja echt Leid, Heroine.“ Sie sah mit einem unglaublich betrübten Blick zu Boden. „Ich finde doch auch die Zeit dafür… Ach, das ist gemein. Niemand will mit mir zum Tanzkurs gehen, nicht einmal meine besten Freunde. Heißt es nicht eigentlich, dass Freunde alles für einander tun würden?“ Heroine klimperte mit ihren Wimpern und schaute uns mit diesen einmaligen Hundeblick an, sodass Toma und ich seufzten. „Na gut, wir melden uns für den Tanzkurs an.“, gab Toma also nach. „Betrachte das als dein Geburtstagsgeschenk!“, meinte ich eiskalt und wandte mich genervt ab. Wenn es nicht Heroine wäre, dann würde ich so etwas Dämliches niemals zulassen, doch für sie tat ich letztendlich immer alles. „Na klar.“, entgegnete sie einfach fröhlich wie sie halt so war und ergänzte: „Danke! Ihr seid die Besten!“ Freudig fiel sie uns um die Hals, woraufhin Toma sich doch glatt mit ihr freute. Während ich dezent rot anlief, als sie mich umarmte und entnervt in die Luft starrte. Ich konnte immer noch nicht damit umgehen, wenn sie mich berührte, war es noch so harmlos. Also hoffte ich einfach, dass sie nicht mitbekam, dass ich rot wurde, doch selbst wenn sie es verstand, würde sie wohl niemals etwas dazu sagen.
Und so kam es, dass unser Dreiergepann, das sich jetzt schon aus der Kindheit kannte, für einen Standard-Tanzkurs anmeldeten. Toma und mir war klar, dass wir sicher nicht auf Dauer beide mit Heroine tanzen konnten, aber vermutlich hofften wir gleichermaßen, dass sie sich verdoppeln könnte. Es vergingen einige Tage, in denen Heroine uns mit Geschenken und Komplimenten überhäufte. Immerhin war sie eine der Personen, die solches Entgegenkommen nicht für selbstverständlich nahm. Das schätzte ich sehr an ihr. Sie war einfach unglaublich liebenswürdig.
Schließlich war der Tag gekommen, an dem der erste Tanzkurs stattfand. „Hey Shin!“ Endlich tauchte Toma auf. Ich hatte auch lange genug gewartet. „Tut mir Leid, dass ich etwas zu spät bin… Dabei wollte sie unbedingt, dass wir früher kommen, damit wir nicht so lange warten müssen, um unsere Anmeldung zu bestätigen. Ist Heroine schon hineingegangen?“ Kaum war er angekommen, fing er schon wieder an, einen halben Monolog zu führen. Es war einfach typisch Toma. „Nein…“, antwortete ich ihm schlicht. „Sie ist zu spät… Aber immerhin ist sie so spät, dass wir das Gedränge vermutlich komplett verpasst haben.“ Nur ein kurzes Grinsen huschte über meine Lippen, aber Toma schien es richtig deuten zu können. „Du konntest dich immer noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, zu einem Tanzkurs gehen zu müssen, oder?“ „Keinesfalls…“ „Das dachte ich mir fast. Naja, versuchen wir doch das Beste daraus zu machen.“, meinte Toma halb spaßig. In diesem Moment kam Heroine um die Ecke. „Hey! Tut mir Leid, dass ich zu spät bin! Lasst uns schnell reingehen!“ Sofort stürmte sie in das Gebäude hinein und Toma ging ihr zügig hinterher. Ich folgte den beiden nur entnervt. Wir wurden ziemlich schnell durch die Anmeldung gelotst, damit wir nicht zu viel der Einleitung verpassten. Dadurch wurde uns auch gar nicht noch einmal die Möglichkeit gegeben Fragen zu stellen.
So standen wir schließlich eine Weile und mussten dem Geschwafel eines schwarzhaarigen, recht streng wirkenden Mannes zuhören, der ab und an die Brille auf seiner Nase zurecht rückte und sich uns schließlich unter dem Namen Waka vorstellte. Irgendwann wurde mir klar, dass er auch gar nicht der Tanzlehrer war, sondern anscheinend nur der Manager des Ganzen. Dann kam der eigentliche Tanzlehrer in den Saal herein getreten. Hellblau-silberne, mittellange Haare und ein Pik-Tattoo unter seinem linken Auge waren das Erste, was mir an ihm speziell auffiel. Er wirkte, wie ein typischer charmanter Weiberheld wie man ihn aus diesen ganzen Animes, die es heutzutage gab, kannte und wie ich es mir auch dachte, wurde deutlich, dass dieser Tanzlehrer einen Fan-Club hatte. Neben mir brach ein lästiges Gekicher, Geflüster und Geschwärme aus, das mich in den Wahnsinn trieb. Nachdem Waka seine Erklärung beendet hatte, kam der Tanzlehrer zu Wort, der uns nun seinen Namen verriet. Er hieß also Ikki und die Mädchen standen auf ihn, denn allgemeines Gekreische begann für einen Moment, nachdem er die ersten Töne gesprochen hatte. Mein Blick schweifte zu Toma, der ebenfalls die Augen verleierte. Danach lenkte mein Unterbewusstsein meine Augen zu Heroine, die schien mit ihren Gedanken aber ganz woanders zu sein. Irritiert folgte ich ihrem Blick und stellte etwas Fatales fest. Ihr fester Freund, Ukyo, wollte ihr anscheinend eine Freude machen, denn er stand am anderen Ende des Raumes und lächelte sie an, während sie sich freute und leicht auf der Stelle tänzelte. Also war er wirklich noch erschienen, obwohl sie doch nur mit Toma und mir hier herkommen wollte. Innerlich fühlte ich mich unglaublich verraten, aber ich war schon lange nicht mehr mit Heroine zusammen, also durfte ich keinen Hehl daraus machen. Genervt tippte ich Toma an und deutete mit einer kurzen Bewegung zu Ukyo. Für einen Augenblick schien auch sein Gesichtsausdruck versteinert. Es stand also nun eine Frage im Raum: Mit wem sollten Toma und ich nun tanzen? Ich sah mich in der Runde um. Es waren mehr Jungen als Mädchen erschienen, was mich wunderte, da Ikkis Fan-Club doch sehr zahlreich schien. Nun war auch der Tanzlehrer fertig mit reden. Wir bekamen einen Moment, um alle Informationen zu ordnen und dergleichen.
Diesen Moment nutzte Heroine, um mit totaler Begeisterung in die Arme von Ukyo zu rennen. Die beiden umarmten sich eine Weile. Dann meinte Heroine: „Wieso bist du hier?“ „Ich soll Fotos von den Tanzstunden und von dem Tanzabschlussball machen und darf dafür kostenlos an dem Tanzkurs teilnehmen. Außerdem wollte ich dir eine Freude machen. Also habe ich mich bei Toma erkundigt, ob du immer noch teilnehmen willst und letztendlich bin ich tatsächlich hier erschienen.“, meinte Ukyo mit einem liebenswürdigen Lächeln. Man konnte ihm gar nicht richtig böse sein, dass er hier war, aber irgendwo musste ich meine Frustration darüber auslassen. Also ging ich zu Toma, der angeblich ja Bescheid wusste. „Ich freu mich ja so.“, hörte ich noch Heroine sagen und biss beinahe fassungslos die Zähne zusammen. Toma sah den beiden gerade aus dem Augenwinkel zu. „Sind sie nicht süß?“, fragte er mich, ehe ich zu Wort kam. „Ich wünschte, ich hätte auch so eine Beziehung, wie sie hat.“, fügte er dann auch noch hinzu und lächelte mich an. „Was soll denn das auf einmal?“, knurrte ich ihn recht leise an. Toma sah mich komischerweise auch noch überrascht an. „Ach bist du sauer, dass ich dir nicht gesagt habe, dass er auch erscheint?“ „Ja.“ „Wieso denn das? Keine Lust mit mir zu tanzen?“ Er fing über seinen eigenen Witz an zu lachen, aber ich empfand ihn in diesem Moment nicht gerade komisch. Weiterhin sah ich ihn ärgerlich an. „Ist ja schon putzig, wenn du einen die ganze Zeit mit diesem angefressenen Gesichtsausdruck anstarrst.“, meinte er daraufhin. Ich wurde rot und sah schnell zur Seite. „Nimm mich nicht auf den Arm, verstanden?!“, entgegnete ich aggressiv. Er lachte darüber nur.
„So! Es geht los!“, rief Ikki in die Menge. Alle Mädchen kamen sofort angerannt, außer Heroine, die noch mit Ukyo plauderte. „Die Jungen auf die rechte und die Mädchen bitte auf die linke Seite.“, forderte Ikki auf. Alle folgten auf’s Wort und so brachte er uns die ersten Schritte bei. Ich langweilte mich sehr schnell, da die Schritte viel zu einfach waren und für meinen Geschmack viel zu oft wiederholt wurden. „So Männer jetzt fordert eine Frau zum Tanzen auf!“, erklärte uns der übermotivierte Ikki. „Aber es gibt doch viel mehr Jungen als Mädchen.“, meinte ein Tanzschüler. Der kam sich bestimmt ganz schlau vor, weil er etwas ausgesprochen hatte, was eh schon jedem aufgefallen sein müsste. „Einige Jungen müssen wohl leider miteinander tanzen. Anders geht es nicht.“ Also stürmten alle Jungen los, aber einige bekamen eine Abfuhr. Toma und ich schlenderten lässig hinüber. Ein Mädchen mit blauen, kurzen Haaren und einer Mütze auf dem Kopf, die sie sehr in ihr Gesicht hineinzog, hatte einige Männer bereits abgelehnt. Ich war der Überzeugung, sie würde es auch bei mir machen, deswegen hielt ich ihr einfach meine Hand hin, ohne ein weiteres Wort und ohne sie dabei wirklich anzusehen. Zu meiner Verwunderung nahm sie sie aber an. Auch Toma schien verdammt leichtes Spiel zu haben. Was hieß verdammt leicht? Einige Mädchen rissen sich um ihn und er wusste gar nicht so recht, was er tun sollte. Ein Mädchen kreischte: „Du bist ja so süß! Tanz mit mir!“ Ein anderes fauchte: „Nein, er tanzt schon mit mir!“ Wiederum eine andere kreischte: „Stimmt gar nicht, mit mir wollte er tanzen! Stimmt doch, oder?“ Tomas Blick suchte meinen, doch ich grinste nur darüber. Sollte er ruhig wählen, wenn er schon die Auswahl hatte. Letztendlich nahm Toma ein Mädchen mit schwarzen, längeren Haaren, die ihn wirklich anzuhimmeln schien. Er kam mir aber etwas so vor, als wäre ihm das nicht wirklich recht. Mit dem Mädchen, mit dem ich tanzte, hatte ich ebenfalls etwas die Arschkarte gezogen, fürchtete ich, denn sie schwärmte die ganze Zeit von dem Tanzlehrer, Ikki. Ich konnte den Namen wirklich nicht mehr hören. Wie mir diese verfluchte Schwärmerei die Nerven raubte! Vor allem nervte mich letztendlich auch das Geschwärme Tomas Tanzpartnerin. Sie war so laut, dass ich sie von meiner Position aus detailgenau verstand. Konnte sie nicht einfach mal ihre verdammte Klappe halten? Ich war wirklich froh, als Ikki die Tanzstunde für’s Erste beendete.
„Na, was macht ihr jetzt noch?“, fragte Ukyo Toma und mich, nachdem wir alles zusammen gesammelt hatten und gemütlich aus dem Gebäude tänzelten. „Gute Frage.“, antwortete Toma gleich für uns beide. „Was macht ihr denn jetzt noch?“ „Ich habe meine Kleine auf ein Essen im Meido no Hitsuji eingeladen, aber wenn ihr wollt, könnt ihr gerne mitkommen.“, meinte Ukyo. Dann wandte er sich nochmal zu Heroine: „Das ist doch ok, oder?“ „Na klar.“, meinte sie lächelnd. Ich wollte erst ablehnen, weil ich die Turteltäubchen ganz bestimmt nicht stören wollte. Allerdings kam mir Toma zuvor mit einem: „Also ich komm mit. Du doch auch, oder Shin?“ Mein Blick musterte ihn skeptisch, aber wenn er es so wollte. Warum eigentlich nicht? Ich nickte also und wir gingen zum Meido no Hitsuji, einer Art Restaurant. Toma quatschte mich wieder einmal zu. Meine Antworten blieben wie immer sachlich und eiskalt, ab und zu auch genervt. Ukyo und Heroine schienen uns still zuzuhören und sich das Lachen zu verkneifen. Irgendwann meinte Heroine jedoch kichernd: „Ihr benehmt euch wirklich wie ein altes Ehepaar!“ Toma und ich liefen rot an. „Was?!“, fragten wir gleichzeitig schockiert. Jetzt fingen Ukyo und Heroine auch noch an zu lachen, welche Blamage. Was sollte das denn bitte heißen?! „Aber ihr wärt wirklich ein süßes Pärchen, wenn ich das so betrachte.“ Nun starrte ich sie völlig fassungslos an. „Nein, wären wir nicht.“, meinte ich schließlich und wendete den Kopf ab. Aus dem Augenwinkel merkte ich, wie Toma das Gesicht verzog. Wahrscheinlich nervte ihn Heroines Spaß ebenso, auch wenn er so etwas ja eher locker nahm. So kamen wir dann am Meido no Hitsuji an. Wir bestellten etwas zu essen bei Mine. Das war eine Kellnerin, die ich zufälligerweise vom Studium kannte. Sie verschwand sofort hinter den Tresen. Zu meiner Verwunderung entführte Heroine Toma, solange das Essen noch nicht da war, kurz nach draußen, sodass Ukyo und ich alleine am Tisch saßen. Der Grünhaarige musterte mich eine Weile. Irgendwann fragte er dann mitten in den Raum hinein: „Wie viel hast du für Kerle übrig?“ Mit dieser Frage überrumpelte er mich komplett. Was sollte denn das nur für eine Frage sein? Ich starrte ihn einfach fassungslos an und ich fürchtete, dass ich sogar etwas rot wurde. Allein der Gedanke daran war so peinlich, dass ich keinen weiteren darüber verschwenden wollte. „Du willst vielleicht behaupten, dass du gar nichts für sie übrig hättest, aber denk doch mal genau darüber nach.“, fordert Ukyo mich auf. Anschließend ergänzte er leicht zu meiner Beruhigung: „Keine Sorge, ich frage das nicht unbedingt aus persönlichen Interesse.“ Doch wieso fragte er es dann? „Ich… weiß es nicht… Woher auch?! Wieso sollte ich überhaupt darüber nachdenken? Was bezweckst du mit dieser Frage?“, quatschte ich einfach angepisst darauf los. Verwirrung hatte sich in mir breit gemacht. Was sollte ich denn bitte für Kerle übrig haben? Das war doch absurd. Ukyo löcherte mich mit seinem Blick. Schließlich schüttelte er aber den Kopf. „Ach, vergiss einfach, dass ich gefragt habe. Tut mir Leid, es geht mich ja auch gar nichts an. Vielleicht solltest du aber trotzdem mal darüber nachdenken.“ Er wollte mich verarschen, ganz bestimmt! Damit war die Sache für mich getan, auch wenn sie trotzdem ein ungutes Gefühl in mir hinterließ.
Toma und Heroine kamen wieder von draußen herein. Was sie wohl zu besprechen gehabt hatten? Ach was sollte das alles, sowie Ukyo mein Liebesleben, das nicht eigentlich gar nicht existierte, nichts anging, ging auch mich das Gespräch zwischen den beiden nichts an.
So nahm der Abend seinen Lauf und erst spät verließen wir das Meido no Hitsuji wieder. Ich hatte Ukyos Frage schon längst vergessen, als ich zu Hause ankam. Um solche Dinge musste ich mir keinen Kopf machen, stattdessen lernte ich lieber noch. Doch schon am nächsten Tag würde ich bereuen, dass ich diese Frage auf die leichte Schulter genommen hatte, denn mit ihr fing das Unheil an.

 

Save the Game? Yes or No?
~ Ich hoffe, es hat euch gefallen! Hinterlasst doch bitte ein paar Kommentare. 😉 Ihr könnt mir auch ruhig Tipps geben, wenn ihr der Meinung seid, ich würde irgendwelche Charaktere verunstalten. Aber lasst euch eines sagen! Ich habe noch große Taten mit dem armen Shin vor. Ihr könnt also gespannt sein!~

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