Realtalk oder so? Auf jeden Fall: GEGEN INTOLERANZ!

Hey Leute,

ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Tut mir Leid dafür! Das liegt aber einfach daran, dass ich jetzt studiere und man beim Studieren lieber das Hobby „Studieren“ haben sollte und nicht viel mehr. Wenn ihr meinen Blog gut verfolgt habt, wisst ihr, dass ich eindeutig zu viele Hobbys habe und keine Zeit. Das „Studieren“ als solches hat nun wirklich nicht dazu gezählt. Aber ich bemühe mich euch immer mal etwas mitzuteilen.

Heute fange ich mal mit etwas ganz anderem an: Ich hasse intolerante Menschen. Hass ist ein starkes Wort, ich weiß, aber ich habe allen Grund das zu sagen. Ich kriege die Krätze, wenn ich solche Kommentare lese wie „Ehe für alle ist die Abschaffung der Ehe an sich, weil die Familie damit nicht mehr geschützt ist und Kinder nicht mehr behütet sind“. Als ob zwei Mütter oder zwei Väter der Untergang des Kindes sind… als ob diese Menschen nicht fähig wären ein Kind zu erziehen. Wenn es danach ginge, dürfte es auch keine alleinerziehenden Mütter oder Väter mehr geben.
Die Ehe ist für Mann und Frau, weil Gott die Frau für den Mann geschaffen hat. Ich will diesen Glauben jetzt nicht kritisieren, aber ich frage mich schon, ob Gott mit der Überpopulation der Welt und all den Waisenkindern, die scheinbar keiner will, gerechnet hat? Sind wir mal ehrlich: Sind ein paar homosexuelle Paare, die gerne ein Kind adoptieren würden und herzlich mit Liebe aufziehen würden, keine willkommene Abwechslung für all die Kinder, die geboren und dann doch wieder verstoßen werden, weil Jaquwiliene nicht wusste wie man verhütet?

Bevor ihr euch wundert wie ich zu diesem Thema komme, momentan muss ich eine Hausarbeit zum Thema „Flüchtlinge“ schreiben und wenn man sich gut informieren will, dann stößt man sehr leicht auf Seiten, Menschen und Kommentare, die man nie kennenlernen wollte.
Darunter fand ich eine Seite, die ich nicht namentlich benennen werde, aber ich sag nur eins: Dummheit kennt keine Grenzen, aber verdammt viele Leute. Darauf fand ich mehrere ewig lange Seiten gegen die „Ehe für alle“ und gegen Homosexuelle allgemein.
Unter anderem aber auch ein Bild, auf dem ein Kind von 1945 und ein Jugendlicher von 2016 zu sehen war. Beides seien angeblich Flüchtlinge und der Vergleich so schlimm, weil der eine schicke Kleidung trägt und vergewaltigt hat und der andere ein einfacher, unschuldiger Junge ist, der von der roten Armee vertrieben wurde. Zu dumm, dass das Kind von 1945 kein deutscher Flüchtling ist, sondern ein Waisenkind aus London, das seine Eltern verloren hat, weil deutsche Bomber London in jener Nacht attackierten. Der Flüchtling aus der heutigen Zeit war nun mal ein Ar***, aber sind wir mal ehrlich. Der Designer dieses Bildes hätte sich genauso das Bild eines Kriegsverbrechers von damals, der sich unter die Flüchtlinge gemischt hat, heraussuchen können. Das wäre dann vielleicht etwas repräsentativer gewesen. Es gibt nämlich leider immer unschöne Leute und die kann man leider nicht klar aus solchen großen Massen herausfiltern. Außerdem befand sich Europa damals im Krieg und es ging allen scheiße, nicht nur denen, die auf der Flucht waren. Der Vergleich ist in allen Linien lächerlich.

Warum muss ich mich überhaupt mit so etwas auseinandersetzen und wie soll ich da objektiv bleiben?!

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