Noragami

Frohes Neues Jahr meine Lieben! <3
Heute möchte ich euch einen Anime vorstellen, auf den ich erstmals durch Instagram- Bilder von Yato als einen der vermutlich heißesten Hauptcharaktere in der Animegeschichte aufmerksam geworden  bin!
Na, Interesse geweckt? (keine Sorge, auch als Mann ist diese Serie sehenswert ;o) .. Dann mal los!

Basierend auf den Mangas von Adachitoka (erstmals 2010) und „erst“ 2014 adaptiert, ist dieser Anime im Bezug auf Animation und Zeichenstil meiner Meinung nach auf dem neusten Stand und absolut ansehnlich. Hier ist mir außer dem noch die musikalische Untermalung, besonders Yatos Titelsong, positiv aufgefallen, obwohl mich dergleichen sonst eher wenig anhebt.

Worum geht es?
Der Zuschauer verfolgt darin die Geschichte des „Noragami“ – des „streunenden Gottes“ Yato. Dieser ist ein absoluter Versager in der Reihe der Götter, kaum jemand kennt ihn und einen eigenen Schrein hat er schon gar nicht. Gerade so hält er sich mit kleinen Wünschen der Menschen bzw. deren Bezahlung von je 5 Yen über Wasser und wird ständig von seinen „Shinkis“, den für Götter unabdingbaren Waffen, verlassen. Auf einem solchen Auftrag läuft Yato gedankenlos vor ein Auto und wird von Hiyori gerettet. Eine Begegnung, die sein zukünftiges Leben grundsätzlich verändern soll..

Warum ist der Anime sehenswert?

Auf den ersten Blick: eine weitere, sicher nicht bahnbrechend neue Story von Göttern, Menschen und Monstern, die uralte Fragen von Gut und Böse thematisiert.
Also nur altes Material ein wenig aufpoliert? Ich finde nicht, da Noragami  hier unter Anderem durch die düstere Vorgeschichte Yatos glänzt, die ihn manchmal zunächst grundlos zum Vollidioten gegenüber sämtlichen anderen Figuren macht, einem dann aber durch ihre langsame Offenbarung das Herz bricht und Yato so Tiefe gibt. Auch andere Charaktere tragen ihre eigenen Kämpfe aus, die mir durch ihre Tragik, aber auch Präsentation im Anime, Tränen in die Augen trieben. Die Charaktere und das Licht, das auf sie geworfen wird differenzieren sich meiner Meinung nach von anderen ähnlichen Animes und machen diesen einzigartig. So wird hier doch ungewöhnliches Bild vom Verhältnis der Götter und Menschen gezeichnet, das von Fantasie und Intelligenz der Macher zeugt und mich sehr angesprochen hat.
Weiterhin spielt der Anime durch eine feurige Mischung von Humor, Euphorie und Leichtigkeit im harten Kontrast zu Tragik, Ernsthaftigkeit und Tiefsinn mit den Gefühlen des Zuschauers und gab mir „the feels“! *schnief*

Auch wenn Noragami das Rad also definitiv nicht neu erfunden hat bietet er doch erstklassige Unterhaltung mit liebevoll gestalteten Charakteren und einer facettenreichen Geschichte, die mich in jeder der 12 Folgen fesselte. Ich kann ihn euch also wärmstens empfehlen!

 

Bis zur 2. Staffel! ;D
~ Neko

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