K-Project

Nach langer Zeit bekommt ihr endlich den erwarteten Bericht über den Anime K, auch genannt K-Project.  Die 2012 animierte Serie besitzt 13 Folgen und ist damit eine Serie, bei der es sich so oder so nur schwer um Zeitverschwendung handeln könnte. Ich kann euch sagen, dass sie es auch ganz sicher nicht ist. Mit einer actionreichen Story und vielen interessanten Charakteren wird K niemals langweilig. Man ist bis zum Schluss gespannt, wie es weiter geht und nachdem es vorbei ist, kann man es wirklich nicht fassen. Meine aufmerksamen Leser werden vielleicht noch in Erinnerung haben, dass ich mich in letzter Zeit darüber beschwere, dass jeder Anime, den ich schaue ein Bad Ending hat. Sagen wir es so: Mit K wurde diese Kette nicht wirklich durchbrochen. Es ist kein richtiges Bad Ending, aber nun auch kein Gutes und insgesamt fällt es anders aus, als man es eigentlich erwarten würde. Kommen wir wieder zum Anime als Gesamtwerk zurück. Die Charaktere sind eine einzige Spitze und ich bin ein wirklicher Fan ihrer Ausführung. Allerdings konnte ich, ohne den Anime geschaut zu haben, 2 Charaktere absolut nicht unterscheiden. K wurde mir nämlich von einer Freundin gezeigt, die mich mit Amvs zugespamt hat. „Ich mag den Kerl mit den schwarzen Haaren und der Brille.“ „Welchen?“ „Na den mit den schwarzen Haaren und der Brille.“ Ich musste erst den Anime gesehen haben, um zu verstehen, warum sie sich nach diesem Dialog krank gelacht hat. Jedenfalls ist die Grafik und die Animation von z.B. den Kampfszenen ziemlich episch. Die Story ist originell und nicht leicht zu verstehen. Sie überrascht, ist tiefgründig und lässt dir keine Sekunde um Luft zu holen. Allerdings muss ich hier einen Kritikpunkt angeben: Es ist zu viel Story auf zu wenig Raum. Ich konnte es wirklich nicht begreifen, dass der Anime nach den 12 Folgen zu Ende ist. Man hätte noch viel eindringlicheren Abspann und vor allem intensivere Charakterisierungen geben können, damit der Zuschauer am Ende der Serie nicht ganz so unbefriedigt ist und sich fragt, ob das wirklich das Ende gewesen sein soll. So lassen sie teilweise Charaktere außen vor, die letztendlich tatsächlich eine wichtigere Rolle spielen, aber man begreift nicht, woher sie auf einmal kommen. Allgemein hat man viel zu wenige Randinformationen, wodurch es klar war, dass die Serie nicht sofort verständlich ist. Das Ende klärt alles auf, doch trotz allem hätte ich mir gewünscht, dass sich die Serie einfach mehr Zeit nimmt und einige Charaktere besser hinterfragt. Dass der Hauptcharakter ein Phänomen bleibt, ist einfach genial eingefädelt, aber das muss nicht für so gut wie alle Charaktere gelten. Damit habe ich jetzt sehr viel Negatives erzählt, aber lasst euch davon nicht so beeindrucken, denn es lohnt sich die Serie zu sehen und vielleicht entdecke ich noch einen Light Novel, wo die Hintergründe schöner beschrieben sind.

Damit wünsche ich euch jede Menge Spaß beim Schauen der Serie! Und hinterlasst mir mal ein paar Kommentare, ob ihr derselben Meinung seid wie ich oder nicht! 😉

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