Fullmetal Alchemist: Brotherhood

Ohayo (ja, auch wenn es bei Euch Abend ist) meine Lieben! Bevor ich mit meiner kleinen Anime – Rezession beginne, möchte ich mich kurz vorstellen: mein Name ist Neko und wie DarKira bin auch ich Otaku und Cosplayerin aus Leidenschaft. Während Kira ihrer Fantasie gerne in Fanfics und eigenen Storys freien Lauf lässt, tue ich das jedoch eher in der Fotografie und in meinen Zeichnungen.. Was tue ich dann hier?! Nun ja, manche Dinge liegen mir einfach so am Herzen das ich sie euch einfach vorstellen MUSS!
Ihr dürft also gespannt sein! ;3

Wie Euch vielleicht bekannt ist, existiert neben „Fullmetal Alchemist: Brotherhood“ (2009) auch „Fullmetal Alchemist“ (2003). Beide basieren auf dem gleichnamigen Manga von Hiromu Arakawa, weswegen die Hauptfiguren mit ihren grundsätzlichen Charakterzügen und Outfits übereinstimmen. Dennoch unterscheiden sie sich mit fortschreitender Story erheblich voneinander, da FMA sich lediglich bis zu einem bestimmten Grad am Manga festhält, dann aber komplett davon abweicht und in eine völlig andere Richtung geht. Ich selbst habe ihn nur etwa bis zur Hälfte gesehen, da der Storyfortgang für mich zu langsam und spannungslos von statten geht und bei dem Ganzen für meinen Geschmack einfach zu viel Wert auf relativ unwichtige Details gelegt wurde.

Einen riesigen Kontrast dazu bildet FMA: Brotherhood, ein Anime der es tatsächlich geschafft hat, einen (doch recht schwer zu beeindruckenden) Menschen wie mich in nur einer Folge Tränen lachen zu lassen und im nächsten Moment zu Tränen zu rühren!

Worum geht es in FMA: Brotherhood? (Wer den Anime kennt, möge hier zum nächsten Absatz springen ;P)
Erzählt wird darin die Geschichte der Brüder Edward (Ed) und Alfonse (Al) Elric, die aus den Schriften ihres verschollenen Vaters die Grundprinzipen der Alchemie, darunter auch das des äquivalenten Tausches, erlernen. Als ihre geliebte Mutter an einer Krankheit stirbt, finden die trauernden Kinder Zuflucht im Haus ihrer engen Freundin Winry und deren Großmutter (beide Automail- Mechaniker), das sie jedoch bald verlassen um bei Izumi, einer „Hausfrau auf Durchreise“ und bewanderten Alchemistin, in eine harte Lehre zu gehen.
Nachdem sie diese mit Bravur gemeistert hatten, kehren sie in ihr Elternhaus zurück, fest entschlossen mit ihren neuen Fähigkeiten das absolute Tabu der Alchemie zu begehen: Menschliche Transmutation, um eine Tote wiederzubeleben.
Wie zu erwarten läuft diese jedoch nicht nach Plan und während Ed nur ein Bein als „gleichwertigen“ Preis für sein Vorhaben verliert, wird Al ganz von schwarzen Händen durch ein Tor ins Ungewisse gezogen. Um seinen jüngeren Bruder zu retten folgt Ed ihm und opfert seinen rechten Arm, sodass es ihm gelingt, Al´s Seele an eine leere Rüstung zu binden. Zu ihrer Enttäuschung waren ihre Opfer nicht mehr wert als eine seelenlose Masse aus Fleisch und Knochen, und dem verstörten Al bleibt nichts übrig als seinen bewusstlosen, verstümmelten Bruder zu den befreundeten Mechanikern zu tragen.
Nach einer längeren Zeit der Depression und Trauer beschließen die Brüder jedoch aufzustehen und weiter zu machen. Ihr neues Ziel ist der legendäre Stein der Weisen, von dem es heißt, man könne damit das Prinzip des äquivalenten Tausches außer Kraft setzen und von dem sich die Brüder die Möglichkeit erhoffen, ihre ursprünglichen Körper wiederzuerlangen. Um dieses Ziel zu erreichen entschließt sich Ed, ein „Hund des Militärs“, ein Staatsalchemist, der legendäre „Fullmetal Alchemist“ zu werden. Und ahnt noch nicht, dass er und sein Bruder noch weit größere Geheimnisse lüften sollten..

Was macht diesen Anime so empfehlenswert?
Zunächst einmal gefällt mir die Art der Zeichnungen und Animation (wo ich doch immer recht anspruchsvoll bin) sehr gut. Auch wenn er sicherlich nicht so blutig und bildhaft ist wie z.B. Tokyo Ghoul, kommen Dynamik und Effekte z.B. in Kämpfen sehr gut rüber und machen Spaß beim Anschauen! Dennoch ist er meiner Meinung nach nicht für allzu junge Zuschauer geeignet.
Neben diesen äußeren Kriterien bietet FMA: Brotherhood auch Inhaltlich für jeden Geschmack etwas: Action, Humor, einige kleine Liebesgeschichten und eine bis zum Schluss durchdachte Storyline. Diese setzt sich aus mehreren, relativ komplexen aber doch gut verständlichen Strängen wie der Geschichte der Homunculi, einem grausamen Bürgerkrieg, dem Clanwettstreit im Nachbarland Xing  und vielen weiteren Aspekten zu einem runden Ganzen zusammen.
Resultierend aus diesen Faktoren hat jeder Charakter seine eigene, teilweise herzbrechende, Geschichte. Die Figuren wuchsen mir durch ihre kleinen Macken und Eigenarten, aber auch durch ihre schlicht menschlichen Handlungen und Fehler unglaublich schnell ans Herz und ziehen den Zuschauer in ihren Bann. Selbst mit den Erzfeinden konnte ich am Ende der Geschichte tief mitfühlen und ihnen sogar fast die Tötung manches Lieblingscharakters verzeihen.
In diesem Rahmen unterhält der Anime jedoch nicht nur, sondern thematisiert auch real existente gesellschaftliche Probleme wie Machtgier, Rachsucht und Krieg mit all seinen Auswirkungen auf die Beteiligten und hinterlässt so neben dem Gefühl einer abgeschlossenen Reise auch eine gewisse Nachdenklichkeit..

Wie ihr also seht bin ich ein großer Fan der Show, da sie auf eigentlich allen nur denkbaren Ebenen eines Animes etwas zu bieten hat. Habe ich also überhaupt irgendetwas daran auszusetzen? Ohh ja:

JUST KISS GODDAMNIT! ;D

Gomen für diesen langen Text, wenn ihr möchtet fasse ich mich zukünftig kürzer! xD
Bis zum nächsten Mal!
~Neko

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