Erster Teil des rpg’s (Prolog)

Unbeschwert wie immer lief er den Weg entlang. Kahle Bäume zu seiner Linken und Rechten. Im Gegensatz zu manch anderen lief er den Weg entlang, um… ihn einfach entlang zu laufen. Erst dachte er an gar nichts. Er sang einfach fröhlich eine Melodie. Dann fiel er in Gedanken auf seine Ausbildung zum Gestaltenwandler. Komplett versank er in seinen Gedanken, bis er plötzlich gegen etwas lief und unsanft auf den Boden fiel.
Mit einem gefühlslosen Blick sah Kinasato auf den Unbekannten hinab. Bis eben dachte er noch, er könnte in aller Ruhe über sein nächstes Attentat nachdenken. Stille und hinterlistige Morde waren dem Schattenläufer am liebsten. Auch wenn er nichts für den unbekannten  Jungen übrig hatte, streckte er seinen Arm zu ihm, damit er ihm hoch helfen könnte. Sein Blick allerdings blieb kalt.
Überrascht sah er erst zu dem Fremden hoch, dann lächelte er und nahm die ausgestreckte Hand entgegen. Er war wohl von sich selbst überrascht gewesen, denn normalerweise  bekam er es immer mit, wenn ihm jemand entgegenkam, egal an was er dachte. „Tut mir Leid…und danke.“, meinte er dann kurz und knapp zu seinem gegenüber.
Mit einem starken Ruck zog ihn die Gestalt, in schattengleichen Mantel gehüllt, wieder auf die Beine. „Schon gut… Passiert mal.“  Seine Stimme  war eisig. Mit seinen dunklen grauen Augen betrachtete er die doch relativ magere Gestalt skeptisch. „Noch in Ausbildung, hm?“  Es war mehr eine Feststellung als eine Frage, aber eine Antwort wollte er trotzdem von dem jungen Fremden.
„Ja, hehe.“, sagte der auszubildende Gestaltenwandler mit gesenktem Blick und kratzte sich wohl peinlich berührt am Kopf. „Aber woher wisst Ihr das?“, fragte er dann doch recht überrascht und legte den Kopf  schief, so dass ihm die silbernen Haare mit den schwarzen Strähnen leicht ins Gesicht fielen. Seine eisblauen Augen musterten die Gestalt.
„Ich erkenne einen Lehrling, wenn ich ihn sehe.“ Er sah den jungen Auszubildenden an. Allein mit seinem Blick versuchte er zu erkennen was da vor ihm stand, aber er war sich nicht so sicher.  „Als Gestaltenwandler ist man ohne Ausbildung ganz schön erbärmlich. Du solltest Krafttraining machen und mehr auf deine Umgebung achten.“ Dadurch dass er sich nicht sicher war, konnte die Gestalt vor ihm nur ein Gestaltenwandler sein. Kinasato selber war Ausbilder und mochte schmächtige Schüler nicht wirklich.
Trotz seiner mageren Gestalt, galt Axtan als einer der talentiertesten und stärksten Jugendlichen des Dorfes. Das konnte der Fremde natürlich nicht wissen und er hatte nicht vor ihn zu korrigieren. Ax fand es nur sehr erstaunlich, dass sein Gegenüber so viel wusste. War er ihm schon mal begegnet? Im ersten Moment gelang es ihm nicht den Mund zu schließen und er stand für eine Sekunde tatsächlich mit offenen Mund da. „Ihr seid beeindruckend. Wer seid Ihr, dass Ihr so erfahren seid?“, sagte er sogleich mit einem Lächeln.
Kina grinste sein Gegenüber an.  „Bin ich denn der erste Schattenläufer in den du durch Unachtsamkeit reingelaufen bist?“ Noch einmal begutachtete er den Jungen. Er fand es belustigend ihn durch Grundwissen so zum Staunen zu bringen.
Axtan war leicht beschämt. „Also… ähm ja.“, meinte er dann. Schattenläufer… Er konnte sich entsinnen schon mal etwas über sie erfahren zu haben. Genau vor gut 30 Jahren oder etwas mehr. Damals hatte seine Freundin ihm gesagt, dass sie im Dorf gefürchtet sind und dass auch sie selbst sich vor den Schattenläufern fürchtete. Ax sollte niemanden mehr auf sie ansprechen, deshalb war die Existenz von Schattenläufern für ihn in Vergessenheit geraten. Er selbst hatte keinerlei Furcht. Er faszinierte ihn irgendwie.
„Nun, dann solltest du erfreut darüber sein und hoffen, dass ich der Einzige bleibe. Solltest du nicht eigentlich zu deinem Ausbilder?“  Sein Grinsen war nicht freundlich, sondern eher hinterlistig. Er schweifte mit seinem Blick gen Himmel. Die Sonne ging bereits langsam unter. Seine Zeit kam um seinen Auftrag zu erfüllen.
Ax Blick folgte dem seines Gegenübers. Der Sonnenuntergang sah immer so schön aus. Er versuchte sich innerlich zu entsinnen, was er über Schattenläufer eigentlich wusste. Er musste… zu seinem Ausbilder…? Natürlich musste er das, aber er ging ja so selten zum Unterricht. Er ließ sich immer sagen, was gemacht wurde, da er schon sehr viel von seinem Vater gelernt hatte… Im Unterricht wurde er immer komisch angeguckt, geneckt und geschimpft. Das mochte er einfach nicht, weshalb er ständig schwänzte. Das hatte er auch heute vorgehabt. Er wollte für sich selbst üben, aber woher sollte dieser Schattenläufer das wissen? „Ähm… alsoo naja…“ Ganz offensichtlich hatte Axtan keine Ahnung wie er das ausdrücken sollte. „Eigentlich schon…“ Ihm wurde bei dem Grinsen dieser dunklen Gestalt mulmig zumute.
Der Schattenläufer durchbohrte seinen, ja doch, armseligen Gegenüber mit einem Blick  als würde er ihn allein damit töten wollen. Seine Augen schienen endlos, als könnte man sich in ihnen verlaufen. „Dann solltest du lieber gehen, oder wartest du darauf bis eine der Bestien der Gegend dich zerfleischt, nur weil du denkst, dass du besser bist als andere Lehrlinge?!“ Er unterbrach seine herablassende Standpauke. Zum einen, weil der Kleine ihn nichts anging. Zum anderen wollte er durch sein Reden keine Bestien anlocken. Doch dafür schien es zu spät zu sein, denn er hörte bereits ein leises Rascheln. „Zu spät zum Weglaufen Kleiner.“ Er grinste ihn an. „Du darfst mir jetzt zusehen, wie ich eine Bestie töte. Fühl dich geehrt.“ Eigentlich war es untypisch, dass die Bestien noch während des Sonnenuntergangs rauskamen, doch er durfte nun seinen Spaß haben.
Redete er von diesen Bestien, die ihn nachts oder auch abends oft Gesellschaft leisteten? Naja, manche waren wirklich aggressiv, aber keine von ihnen hatte ihn bis jetzt ernsthaft  verletzt.  Er hörte ein Rascheln. Gut, also war ausnahmsweise tatsächlich nicht Ax‘ selbst mit „Bestie“ gemeint. Das erleichterte ihn ungemein. Dem Schattenläufer bei einem Kampf zuzusehen war bestimmt recht unterhaltsam.
Der Schattenläufer verschwand im Schatten der Bäume. Es war als wäre er vollkommen unsichtbar, doch eigentlich passte er sich nur den Schatten an. In der Nacht oder in dunklen Wäldern wirkte das viel besser, aber nun musste er sich mit den, was er an Schatten zur Verfügung hatte, begnügen. Es kam näher, denn das Rascheln wurde lauter. Kinasato verschmolz noch mehr mit den Schatten. Dies tat er mithilfe seines dunklen schwarzen Mantels der bis zur Erde reichte und die Kapuze so tief im Gesicht hing, dass er gerade so noch klare Sicht hatte. Er zog seinen Schal, der tief grau, fast schwarz war, über sein Gesicht. Nun wartete er geduldig, bis das Biest in seiner Nähe war. Der Junge war ihm nun egal, sollte er nur ruhig den Köder spielen. Der Schattenläufer  schloss seine Augen, um sich auf die Bewegungen zu konzentrieren. Nur es waren eher kleine Beben, die er wahrnahm. Die Bestie schien groß zu sein, vielleicht war sie ja sogar sein Ziel.
‚Beeindruckend‘, so dachte er. Von jetzt auf gleich so fast unsichtbar zu werden.  Ob er das auch hinbekam? Schließlich hatte er ihn berührt. Aber er wollte das jetzt nicht ausprobieren. Er richtete die Augen in die Richtung der „Bestie“. Sollte er jetzt den Köder spielen oder wie? In diesem Moment sprang eine sehr große Bestie aus dem Gebüsch. Sie hatte riesige, unbeschreiblich lange und scharfe Klauen. Aus ihrem ganzen Körper ragten bedrohlich Dornen heraus und ihr Gebiss war sehr kräftig, doch ihre Zähne waren nicht spitz, was einen Biss noch schmerzhafter machte. Ihr Körper gleichte aber einen Skelett, was sie nicht schwach machte, aber was erklärte warum sie so gut getarnt war. Ax hatte diese Bestie schon mal gesehen. Damals wurde er von einer anderen „Bestie“ gerettet. Er hatte gehofft dieses Vieh nicht wiederzusehen. Knapp konnte er sich noch an den Namen der Bestie erinnern… Gamarkus. Bedrohlich schlich sie auf ihn zu. Dann griff sie an. Daraufhin wich Ax aus mit einer Geschwindigkeit, die man ihm vermutlich nie zugetraut hätte. Die Bestie griff weiter an. Noch wich er problemlos aus. Er überlegte sich zu verwandeln, aber das würde sein Geheimnis verraten. Innerlich war er etwas überfordert.
‚Das hatte ich nicht erwartet‘ Er grinste bei den Gedanken zufrieden. Es war belustigend für ihn zu sehen wie die kleine Gestalt wie ein Floh auswich. Doch es war ihm zu schade das scheinbar hohe Potenzial des Jungen zu verschwenden, indem er ihn jetzt sterben ließ. So schnell, dass man es gar nicht sehen konnte, war er bereits hinter der gigantischen Bestie und sprang auf ihren Rücken. Dem Gamarkus passte das überhaupt nicht. Nun war er nur noch wilder und versuchte den unerwünschten Reiter los zu werden. Für Kinasato war es kein Problem sich auf ihm zu halten. Schließlich kannte er solche Bestien schon gut. Jede Nacht tötete er mindestens eine, nicht immer gerechtfertigt, aber er hasste diese Viecher. Also tötete er jede, die ihm über den Weg lief. Vorsichtig aber doch sicher ging, naja kroch, er vor zum Hals des Gamarkus. Mit einem heftigen Schwerthieb, seines Schwertes, das er unter seinen Mantel trug, versuchte er den Kopf abzuschlagen. Doch der Hals der Bestie war doch zu dick und zu stark gepanzert, sodass es eher ein Kratzer war. Nun wurde sie noch wilder und Kinasato hatte Probleme sich zu halten. Nun wusste er warum er so einen hohen Preis auf den Kopf des Gamarkus bekommen sollte.
Das Blut der Bestie war grün, dickflüssig und es brannte. Warum Ax das nun so genau wusste? Weil er mehrere Spritzer ins Gesicht bekam und davon einige in die Augen. Axtan war bis jetzt auf Abstand  gegangen und wich aus. Nun stolperte er  ein paar Schritte zurück. Er war für einen Moment wie gelähmt. Irgendwas traf ihn am Bein. Er fiel zu Boden und wurde anscheinend durch einen Krallenhieb mit Wucht gegen etwas geschleudert. Ihm entwich nur noch ein schmerzverzerrter Laut.
Dem kräftigen Schattenläufer kam es zugute, dass der Junge nun mehr aus der Reichweite  war. Er sprang vom Rücken des Gamarkus und versuchte mit mehreren Schlägen an den Seiten des Halses dem Biest den Kopf abzuschlagen. Dies tat er mithilfe blitzschneller Bewegungen, wodurch er die Seiten schnell zu seinen Gunsten ändern konnte. Doch was er damit ausrichtete war minimal und er merkte, dass dies ein schwieriger Kampf werden würde.
Alles drehte sich. Er versuchte zur Besinnung zu kommen. Als er endlich verstand, was gerade vorgefallen war, wischte er sich sofort das Blut aus den Augen, welches immer noch sehr brannte. Axtan versuchte sich so wenig wie möglich zu bewegen und sah an sich herunter. Sein linker Oberarm war mit sehr tiefen Kratzspuren versehen. Die Brust war nur leicht, aber blutig getroffen wurden. Er versuchte seinen linken Arm leicht zu bewegen. Ein großer Schwall Blut trat heraus. Sofort presste er seine Hand auf die Wunde. Es brannte entsetzlich. Vermutlich schien die Wunde doch noch tiefer zu sein als er erwartete. Sein Blick schweifte zu dem Schattenläufer, der allein anscheinend gut zurechtkam.
‚So komme ich nicht weiter…‘ Der Schattenläufer wusste, dass er mit normalen Kampftechniken nicht weiter kam. Er nahm seine Kapuze ab und schüttelte sein rabenschwarzes Haar. Mit seinen grauen Augen schaute der Bestie direkt in die Augen. Auf einmal hielt sie still. Sie war wie gelähmt. Langsam und voller Schmerzen legte sich der Gamarkus brav hin. Das Blut lief an seinem Hals herunter. Es war nicht wenig Blut, das aber schon weniger als am Anfang floss. Kinasato lähmte das Biest allein mit seinem eiskalten Blick. „Kleiner! Nimm das Schwert und probiere dem Biest den Kopf abzuschlagen. Mir egal wie, aber mach!“ Während er mit ihm redete, wendete er den Blick nicht von dem Gamarkus ab. Sein Schwert ließ er aus der Hand fallen, damit die schmächtige Gestalt versuchen konnte das Schwert aufzuheben. Das er verletzt war wusste er nicht. Er bekam es nicht richtig mit als er von dem Biest  getroffen wurde. Aber selbst wenn er das gewusst hätte, selbst dann hätte er ihn darum gebeten, denn der Schattenläufer durfte sich nicht bewegen, denn sonst könnte er den Blickkontakt verlieren und das Biest würde sie wohl aus Wut töten.
Er nahm seinen Gedanken innerlich zurück. Offensichtlich kam der Schattenläufer doch nicht allein klar. Ax richtete sich also auf und schnappte sich schmerzverzerrt das Schwert.  Er hob das Schwert an und schlug zu, doch er konnte nicht die gewünschte Kraft aufbringen, um den Kopf mit einem Schlag abzutrennen. Die Bewegung schmerzte unheimlich und das Blut tropfte seinen Arm herab. Es musste ein Plan B her. Ax musste sein Geheimnis wohl etwas lockern. Diese Entscheidung traf er in nicht mal einer Sekunde. Also verwandelte er seine Arme in die eines Myratarus. Diese waren sehr kräftig, da das Myratarus eines der kräftigsten Wesen war und eines der, der den ursprünglichen Gestalten der Gestaltenwandler am ähnlichsten war. Mit einem gekonnten Hieb, in den er all seine Kraft legte, schlug er ihm den Kopf ab. Sofort verwandelte er seine Arme zurück.
Der Schattenläufer setzte seine Kapuze wieder auf. Er drehte sich mit einem freundlichen Grinsen zu dem Jungen. „Du bist ja doch eine gute Hilfe.“ Kinasato bewegte sich zu dem Kopf und zerrte ihn nun hinter sich her, nachdem er ihn gepackt hatte. Schweren Schrittes lief er zu dem Gestaltenwandler. Die schweren Schritte musste er gehen, da der Kopf sehr schwer war. Mit seiner freien Hand schnappte er sein Schwert aus der Hand des Jungen. „Bis dann junger Freund.“ Freund, dieses Wort nahm er selten in den Mund. Kinasato ging in die Stadt zurück. Doch nach wenigen Schritten drehte er sich nochmal um. „Entweder du gehst zu deinem Meister und lernst durch Theorie oder… du kommst mit mir.“
Axtan hielt wieder die Hand auf seiner Wunde. Er beobachtete den Schattenläufer genau. Als dieser sich nochmal umdrehte und ihm dieses Angebot machte, fiel ihm die Antwort sehr leicht. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht ging er in die Richtung des Schattenläufers. Es gab absolut nichts, was ihn noch in seinem Dorf hielt. Er hatte dort nicht mal mehr eigene Gegenstände. Naja, einige wenige, aber die bedeuteten ihm nichts. Außerdem war er Waise und seine einzige Freundin im Dorf versetzte ihn eh nur noch. Also lag ihm nichts daran zurückzukehren.  Er hoffte seine freudige Handlung war Antwort genug.
Ohne auch nur ein Wort zu sagen, lief er wieder weiter Richtung Stadt. Er wollte den schweren Kopf, den er mühevoll hinter sich her schleppen musste, endlich los werden. Es war nicht sonderlich weit bis zur Stadt seines Auftraggebers. Dies war auch besser so, da er erschöpft und sein Mitläufer verletzt war. „Wie lautet denn eigentlich dein Name?“
„Axtan.“, meinte Ax, während er aufgeholt hatte und jetzt neben dem Schattenläufer lief. „Und wie heißt Ihr?“ Er hielt seine Hand immer noch auf seinen Arm gepresst, um die Blutung etwas in Grenzen zu halten. Trotzdem tropfte im regelmäßigen Abständen Blut auf Boden. Mittlerweile war die Sonne untergegangen und der Mond beleuchtete den zarten, schlanken Feldweg. In weiter Ferne sah man die glänzenden Lichter der Stadt. ‚Ein schönes Ambiente.‘, dachte er.
„Mein Name ist Kinasato.“ Er antwortete mit einer kühlen, erschöpften Stimme. Kurz schaute er auf den Arm von Axtan.  Es blutete ziemlich stark und sollte wohl schnell behandelt werden. Der Weg bis zur Stadt war hell vom Mond beleuchtet und der Tau, der sich auf den Gräsern bildete glitzerte im Mondlicht. Die Lichter der Stadt kamen näher, doch war es sicher noch eine halbe Stunde Fußmarsch bis sie da wären. Der Schattenläufer hielt an und drehte sich zu den Jungen. Noch einmal begutachtete er die Verletzung. Stumm riss er ein Stück seiner Kleidung, die er unter seinem Mantel trug ab. Es war groß genug, damit er die Wunde abbinden konnte. Dafür legte er den Kopf ab und umwickelte die Wunde mit dem Stofffetzen. Das ganze befestigte er mit einem Knoten. Nachdem er seinen neuen Begleiter so halbwegs verarztet hatte, nahm er wieder den Kopf und lief den Weg zur Stadt weiter.
„Danke.“, meinte Ax wirklich dankbar. Ihm war nämlich schon etwas schwummrig geworden. Und hatte er selbst keine Kleidung mit der er das hätte machen können. Außerdem wollte er seinen Arm nicht bewegen. Er war eigentlich etwas überrascht, dass Kinasato ihm half, aber er war glücklich darüber.
Normalerweise war es gar nicht Kinasatos Art zu helfen, aber was sollte mit einem Begleiter, der durch seine Verletzung sich nicht groß bewegen konnte. Einen letzten Blick warf er noch einmal auf Axtan als dieser sich bedankte. Für einen kurzen Moment konnte man ein Lächeln in seinem erschöpften Gesicht sehen.

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