Das Dimensionstrio – Chapter 3 Part 2

~Das 2. Türchen wird geöffnet und ihr bekommt gleich die Fortsetzung des Chapters. Ich will euch doch nicht so lange warten lassen! Ich hoffe, dass es gefällt.~

 

Skeptisch begutachtete ich die Spritze in seiner Hand. „Und sie wird mir wirklich helfen?“, fragte ich ungläubig. Er nickte und ich vertraute ihm, denn er wirkte zuversichtlich. Vorsichtig gab er mir also die Spritze. Ich wartete darauf, dass die Welt um mich herum zusammenbrach, doch nichts passierte. „Fühlst du dich gut, Dialga?“, fragte Arceus, während er mich genau begutachtete. Mein Körper begann zu zittern. Ich wollte sagen, dass irgendetwas nicht stimmte, doch wie automatisiert nickte ich. Er meinte: „Gut. Steh auf!“ Ohne dass ich etwas dagegen tun konnte, hob sich mein Körper. Arceus lächelte und erklärte: „Siehst du? Ich mache doch nicht alles falsch. Die Medikamente scheinen gut zu wirken. Also bereite mir doch nicht immer Kummer und tu, was ich dir sage, ok?“ Mein Kopf nickt, ohne zu zögern, obwohl sich mein Körper wehrte. Etwas stimmte nicht. Ich rang nach Atem und meine Sicht verschwamm. Alles wurde dunkel um mich herum. Innerlich schrie ich, aber äußerlich tat sich wahrscheinlich nichts. „Also wirst du immer auf mich hören?“ Ich nickte. Ab diesem Punkt nahm ich meine Umgebung nicht mehr als real wahr.

 

Ich lief auf und ab. Sollte ich es wirklich tun? Dann könnte ich Dialga endlich verstehen. Wie musste es ihm nur gehen? Könnte ich ihn jemals verstehen? Wahrscheinlich war es meine einzige Chance. Solange Arceus noch bei Dialga war, schlich ich mich rüber in sein Zimmer, welches direkt mit meinem verbunden war. Jedes Mal wenn ich sein Zimmer betrat, dann hatte ich dasselbe Gefühl der Unterlegenheit, der Hilflosigkeit und des Ekels, sodass ich mich daran machte so schnell wie möglich wieder herauszukommen. Ich sah in einigen Schubladen nach, bis ich endlich mehrere Fläschen fand, die dieses undefinierbare Gemisch enthielten. Hastig füllte ich mir etwas des Medikaments ab und nahm es mitsamt einer Spritze in mein Zimmer mit. Für eine Weile betrachtete ich das Medikament und die Spritze in meiner Hand. Sollte ich es wirklich tun? Ich war unsicher, doch als ich mich entschlossen hatte, dass ich es tun müsste, da hörte ich einen lautstarken Schrei. Instinktiv ließ ich alles fallen und rannte nach draußen.

 

Nervös sah ich hin und her, doch das änderte nichts daran, dass ich an einen Stuhl gekettet auf eine Überraschung wartete, von der ich nicht einmal ansatzweise eine Idee hatte, was sie sein könnte. Ich dachte nach. Vielleicht schenkte er mir ein schönes Buch oder so etwas? Aber wozu war dann angekettet? Ich verstand das einfach nicht. In diesem Moment schwang die Tür auf und Dialga kam herein. Arceus hielt ihm die Tür auf. „Du weißt, was du zu tun hast.“, flüsterte er ihm zu und schien zu vergessen, dass meine Ohren so etwas mitbekamen. Ich war verwirrt, was jetzt passieren würde. Arceus verschloss die Tür und schien ins Labor nebenan zu gehen, wo er durch ein Fenster beobachten konnte, was wir trieben. Von diesem Raum aus, konnte man ihn aber nicht sehen. Auch ich hatte es nur durch Zufall einmal mitbekommen, als ich kurz in sein Labor schauen konnte. Dialga blieb an der Tür stehen. „Was passiert jetzt?“, fragte ich vorsichtig, woraufhin Dialga langsam auf mich zu kam. „Bindest du mich los?“, meinte ich verwirrt. Unmittelbar vor mir kam er zum stehen und starrte mich aus leeren Augen an. Besorgt stellte ich ihm eine Frage: „Alles in Ordnung?“ Er reagierte nicht, doch dann legte er plötzlich die Hand an mein Kinn, zog es zu sich und küsste mich. Ich versuchte meinen Kopf wegzudrehen, aber er hielt meinen Kopf zu fest. Als er kurz von meinen Lippen ab ließ, schrie ich ihn an: „Was tust du da?! Hör sofort auf!“ Er begann meinen Hals zu küssen. „Dialga, das ist nicht lustig. Hör auf und bind mich los, ok?“ Als wäre er fremd gesteuert, machte er unbeirrt weiter. Auf einmal biss er zu. Ich schrie auf, so laut ich konnte. Vielleicht würde Arceus oder sogar Giratina hören? Irgendwer? Hilft mir denn niemand? Es tat so schrecklich weh und das nicht nur körperlich.

 

Gehetzt suchte ich nach dem Ort, wo der Schrei herkam. Dann stand ich vor dem Zimmer vor dem Labor, woraus ich Palkias Stimme entnahm: „Hör auf! Nein!“ Ich wusste nicht genau, ob ich ihr helfen wollte, aber trotzdem versuchte ich die Tür aufzureißen, aber sie wurde von irgendetwas zugehalten. Was ging darin nur vor sich? Ich kniete mich hin, sah durch den Spalt zwischen Tür und Boden und traute meinen Augen nicht. Das konnte nicht sein.

 

Game Over or Continue?
~ Na konnte ich euch verstören? Und seid ihr gespannt, was vor sich geht? Das und noch anderes erfahrt ihr im nächsten Kapitel vom Dimensionstrio!~

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