Das Dimensions-Trio – Chapter 3 Part 1

~Das erste Türchen wird geöffnet und ihr seht richtig! Ich habe endlich für euch meine Kurzgeschichte zum Dimensionstrio Dialga, Palkia und Giratina weitergeführt. Es geht spannend weiter! Damit wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!~

 

„Dialga, bist du wach?“ Langsam öffnete ich meine Augen. „Gira?“, flüsterte ich. Giratina lächelte mich an. Ich befand mich in meinem Zimmer. Anscheinend waren ein oder zwei Tage vergangen. „Wir sind immer in diesem Keller, ja? Arceus hat uns nicht gehen lassen. Die Tür war nicht offen. Das war alles nur ein Traum…“, realisierte ich und schlug die Hände über den Kopf zusammen. Wir, Arceus Kinder, werden von ihm in diesem Keller aufgezogen, den er zwar ab und an verlässt, aber uns lässt er nicht hinaus. Ich würde zu gerne sehen, was sich außerhalb dieses Kellers befindet. Wahrscheinlich träume ich deshalb so oft davon, doch seiner Meinung nach ist diese Welt nichts für uns. Giratina sah traurig zu Boden. „Nein, wir sind immer noch hier… Tut mir Leid.“ Ich starrte die Decke an. Langsam verlor ich die Lust am Leben. Mein Körper fühlte sich so schwer an und in mir brodelte eine Kraft, die ich nicht recht kontrollieren konnte. „Gira… was ist los? Du siehst traurig aus.“ „Tut mir Leid. Ich muss dir schrecklich auf die Nerven gehen. Immer halse ich dir meine Probleme auf, dabei bist du doch krank und solltest dich mehr ausruhen. Ich bin doch nur eine Belastung!“ Ihr kamen die Tränen und sie stand auf, um wegzulaufen, doch hielt ich sie fest. Langsam richtete ich mich auf und umarmte sie. „Du bist meine kleine Schwester und ich würde alles für dich tun. Nie warst du eine Belastung oder etwas derartiges für mich, dafür bist du mir viel zu wichtig.“ Sie hielt die Hände vor ihr Gesicht und begann schrecklich zu weinen. „Du brauchst nicht zu weinen.“ Ich lächelte sie an und sie fiel mir um den Hals. „Es tut mir Leid!“, wiederholte sie. „Das muss es nicht.“ Warum dachte sie plötzlich, dass sie eine Belastung für mich wäre? Ich verstand es nicht so recht.

 

Ich starrte die Wand an. Warum war ich für Arceus nur so minderwertig? Er würde uns niemals aus diesem Kellergewölbe lassen, deswegen war der einzige Wunsch, den ich noch hatte, ein wenig Anerkennung zu bekommen. Wenn ich seine liebenswerte Tochter war, warum war es dann so schwer mir zu zeigen, dass ich ihm etwas bedeute? Vielleicht bedeutete ich ihm einfach gar nichts? Mein Blick fiel zur Decke, die mir leider auch keinen Trost gab. Ich musste mich mehr anstrengen, damit er mich mochte. Dialga war immerhin größtenteils unzurechnungsfähig und Giratina einfach nur lästig mit ihrem Rumgeheule. Wie konnte ich ihm gefallen? Was musste ich denn noch tun? Ich trat mit einem Fuß gegen die Wand. „Was? Verdammt, was?!“, fluchte ich leise vor mich hin. In diesem Moment ging die Tür auf und ich schaute irritiert zur Seite. Arceus trat herein mit einem Lächeln auf den Lippen. „Arceus!“, meinte ich begeistert und stieß ausversehen den Stuhl um. Mein Vater meinte: „Ich habe eine Überraschung für dich, meine Tochter.“ Meine Augen begannen zu leuchten. „Tatsächlich?“, fragte ich verwirrt. Er nickte und streckte die Hand aus. Ich nahm sie einfach überwältig an und er zog mich mit sich in dem Raum, wo er Dialga immer die Medikamente gab. Ich sah mich um. Hier war nichts, außer ein Stuhl. „Setz dich!“, forderte er mich auf. Ich ging diese Aufforderung sofort nach und setzte mich auf den Stuhl. Er griff nach meinen Armen, streckte sie nach hinten und machte irgendetwas daran. Auf einmal konnte ich sie nicht mehr bewegen. „Arceus, was macht Ihr da?“ „Vertrau mir!“, meinte er mit einem Lächeln und fügte hinzu: „Ich überzeugt, dass dir das Geschenk gefallen wird. Warte einen Moment.“ Mit diesen Worten verließ er den Raum und ließ mich unglaublich irritiert zurück.

 

Ich hatte mich halbwegs beruhigte, da öffnete sich die Tür. Arceus trat herein mit einem seltsamen Lächeln auf den Lippen. „Dialga, mein Sohn, kommst du bitte mit? Es ist Zeit für deine Medikamente.“ Dialga schüttelte widerwillig den Kopf und ich sah ihn besorgt an. „Was wird es dieses Mal mit mir machen? Was werde ich dieses Mal tun? Wird es weh tun?“ Ich machte mir Sorgen um Dialga und fragte mich, was er nur durchmachen musste, dass er sich so dagegen wehrte, obwohl es nur für seine Gesundheit war. Arceus ging auf ihn zu, kniete sich vor ihn und ich wich einen Schritt zurück. Mit einem einfühlsamen Lächeln begann er zu erklären: „Ich versuche es dieses Mal mit einem anderen Medikament, dass dir hoffentlich nicht so schadet.“ Er holte 2 Spritzen heraus und zeigte eine nach oben. „Das ist das Medikament, welches du die letzten Tage immer nehmen musstest.“ Dialga nickte, woraufhin Arceus die andere Spritze zeigte und sagte: „Diese ist anders und ich hoffe, dass sie dir besser helfen wird.“ Skeptisch schaute Dialga zu mir und ich nickte ihm zu. Daraufhin bat mich Arceus den Raum zu verlassen und in mein Zimmer zu gehen. Auf dem Weg in mein Zimmer hörte ich Dialga lautstark schreien. Ich hatte Angst, aber ich ging weiter, weil ich ansonsten Ärger kriegen würde. Was musste Dialga nur durchstehen? Ich machte mir solche Sorgen um ihn und fragte mich, was das wohl für ein Mittel sei. Für eine Weile dachte ich nach und irgendwann entschied ich, dass ich es genauer wissen wollte. Ich wollte wissen, was Dialga fühlte, was er durchstehen musste und was dieses Zeug mit ihm machte, deswegen würde ich es selbst ausprobieren. Nur so könnte ich es erfahren.

 

Game Over or Continue?
~Ich hoffe, dass ihr gespannt seid, wie es weitergeht! Was wird wohl Palkias Überraschung? Wird Giratina wirklich Dialgas Medikamente ausprobieren? All das erfahrt ihr im nächsten Part vom Dimensionstrio!
Damit wünsche ich euch noch viel Spaß beim Türchen öffnen und eine schöne Adventszeit!
Eure DarKira~

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