Archiv für die Kategorie ‘Darkira’s Ecke’

Tanz der Karten – Kapitel 8

Donnerstag, 24. Dezember 2015

~Frohe Weihnachten! Ich wollte eigentlich ein richtiges Weihnachtsspezial machen, aber leider hatte ich einfach keine Idee dafür, deswegen gibt es als kleines Weihnachtsgeschenk einfach ein Kapitel, dass mehr als doppelt so lang ist, als normalerweise!
Ich wünsche viel Spaß!~

Also war Toma derjenige, der geklingelt hatte. „Shin, ich mache mir Sorgen. Mach bitte auf!“ Natürlich war ihm klar, dass ich Zuhause sein musste. Es fühlte sich so falsch an, dass er dort vor meiner Tür stand und ich hier… Ich hatte beinahe Tränen in den Augen. Ikki bemerkte es anscheinend und kam zu mir nach oben. Charmant flüsterte er mir ins Ohr: „Entspann‘ dich. Er geht bestimmt gleich wieder.“ Dann machte er weiter, als ob nichts gewesen wäre und er war einfach zu gut, als dass ich ihm sagen konnte, dass er aufhören solle. „Shin, ich weiß, dass du jetzt nicht mit mir reden willst, aber es bringt dir auch nichts dich zu verstecken. Ich muss dir etwas Wichtiges sagen… verstehst du?“ Ich wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte und Ikki machte es mir wirklich nicht einfacher. Dieser Trottel!! „Gut Shin, ich gehe wieder. Ich schieb dir einen Brief unter der Tür durch. Lies ihn dir bitte durch. Wenn du jemanden zum reden brauchst, dann bin ich immer für dich da, komme was wolle. Vergiss das bitte nicht!“, rief Toma herein und ging. Erst jetzt konnte ich mir hundert prozentig sicher sein, dass er definitiv keinen Ersatzschlüssel mithatte. Ich entspannte mich wieder, was Ikki sehr zu gefallen schien, denn er machte umso enthusiastischer weiter. Mein Geist wollte zwar immer noch, dass er aufhörte, aber mein Körper reagierte, als ob nie etwas gewesen wäre. Nach einer Weile klingelte Ikki Handy, doch er reagierte nicht, solange bis es aufhörte. Als ich kurz vorm Höhepunkt stand, klingelte es erneut. Irgendwann schien ihn ziemlich dringend erreichen zu wollen, doch er ignorierte es weiter. Allerdings brachte es mich komplett aus der Fassung. Dann klingelte es ein weiteres Mal. „Geh bitte einfach ran.“, stöhnte ich entnervt. Ikki folgte mürrisch meiner Aufforderung und sah entsetzt auf das Display. „Hey Schatz, was ist denn los?“, hörte ich ihn rangehen. „Ach du hast schon eher Schluss… ja, wann denn?… Ach du bist schon Zuhause… Ja, natürlich. Ich bin noch auf einer kleinen Shopping-Tour… selbstverständlich… ähm ja, na klar. Ich beeil mich… Tut mir Leid, dass du jetzt warten musst… Klar, bin gleich Zuhause und knallen wir so richtig, ok?… Ja, bis dann Liebling.“ Er legte auf und sein Handy weg. „Wo waren wir?“ „Dein Ernst?!?“ Er sah mich fragend an und ich schüttelte den Kopf. „Geh einfach…“ Ikki zog eine Augenbraue hoch und erklärte: „Wir waren noch nicht fertig.“ „Geh!“, forderte ich erneut auf. Er seufzte, aber kam schließlich meiner Forderung nach und zog sich an. „Na gut, wahrscheinlich hast du recht. Wir holen das ein anderes Mal nach, ja?“ Ich knurrte: „Meinetwegen.“ Dann drehte ich mich in Richtung Wand. Der Ausgang des Ganzen war unglaublich frustrierend, aber das Schicksal meinte es auch einfach nicht gut mit mir. Ikki legte mir plötzlich eine Hand auf die Schulter, drehte mich zu ihm und küsste mich. „Ich hoffe, dass es dir trotzdem gefallen hat und du etwas mehr Klarheit über dich selbst hast.“ Ich lief knallrot an und nickte einfach stumm. „Sehr schön.“, erklärte er. Ich brachte ihn also noch bis zur Tür, wo er mir noch einen Kuss gab, zwinkerte und ging mit den Worten: „Ein anderes Mal… Wir sehen uns.“ Ich lächelte leicht schüchtern und sagte nur: „Man sieht sich.“ Dann schloss ich die Tür und griff nach Tomas Brief, doch bevor ich ihn lesen konnte, musste ich mir erst einmal darüber im Klaren sein, was gerade geschehen war. Ich konnte es einfach nicht fassen und dann belog er auch noch eiskalt seinen Freund. Verwirrt starrte ich das Bild von meinen beiden besten Freunden auf den Schreibtisch an. „Wenn ihr wüsstet…“, meinte ich leise. Ich öffnete den Brief in meiner Hand und las ihn sorgfältig, doch ich konnte meinen Augen nicht trauen.

>> Shin, ich wollte es dir eigentlich schon vor Ewigkeiten sagen, aber ich wusste nicht wann und wie. Deswegen gebe ich dir diesen Brief, ehe es zu spät ist. Es tut mir einerseits wirklich Leid wie alles gelaufen ist bis jetzt, aber andererseits auch nicht. Du musst verstehen. Solange du bei mir bist, bin ich glücklich. Ich wünschte, du wärst immer bei mir, denn ich liebe dich. Erst wusste ich nicht, wie ich es dir sagen sollte. Vor allem, dass wir Kindheitsfreunde sind, hat es mir schwer gemacht. Aber wenn ich noch länger schweige, dann bringt mir das auch nichts. Ich hoffe, dass ich nicht zu sehr damit überfalle und du meine Gefühle erwidern kannst. Hauptsache ist, dass ich es jetzt los bin.
In Liebe Toma<<

Mir liefen entgültig die Tränen die Wangen entlang. Was hatte ich nur getan?! Ich war so ein Idiot. Wie könnte ich ihm je wieder in die Augen sehen? Ich wusste nicht wie ich damit umgehen sollte. Erschüttert schlug ich die Hände vor dem Gesicht zusammen und ließ mich auf das Bett fallen. Wie konnte ich ihm das nur antun? Mir gingen so viele Dinge durch den Kopf, dass ich beinahe das Klingeln meines Handys überhörte. Vorsichtig sah ich auf das Display in der Hoffnung, dass es nicht Toma war. Gott sei Dank war er es nicht, stattdessen mein Chef, der mir für den Rest der Woche freigab. Ich wusste nicht genau, warum er das tat, aber es sollte mir nur recht sein. So konnte ich mich in meiner Wohnung verkriechen lernen und die ganze Welt ignorieren. Ich war nicht in der Gefahr Ikki oder Toma über den Weg zu laufen, außer auf dem Weg zur Uni. Allerdings passierte mir das mit Toma nicht, da dieser meistens zur selben Zeit in der Uni oder im Café festsaß.
Ein paar Tage nach dem Vorfall begegnete ich jedoch Ikki. Ich lief gerade mit Sawa und Heroine von der Uni aus ein Stück in Richtung meines Hauses, da sah ich ihn. Ich hoffte, er würde mich nicht erkennen, doch er tat es. „Guten Tag Sawa, Heroine und Shin, richtig?“ Die Mädchen nickten und kicherten begeistert. „Hallo Ikki!“, riefen sie, während ich eine Augenbraue hochzog und falsch lächelte. „Du siehst aus wie nach 7 Tagen Regenwetter, Shin. Was ist los?“ „Ich bin nur nicht sonderlich begeistert dich zu sehen.“ Heroine stubste mir in die Seite. „So etwas sagt man doch nicht.“ Ich verleierte die Augen, woraufhin sie die Stirn runzelte. „Keine Sorge, ich hatte von diesem Sonnenschein hier keine andere Antwort erwartet.“ Ich zuckte mit den Schultern und schwelgte heimlich in der Hoffnung, dass es nur über seinen Kopf anfangen würde zu regnen, jedoch war die Wahrscheinlichkeit dafür nicht gerade hoch. Ein Seufzten wich mir von den Lippen. Die Mädchen sahen mich vorwurfsvoll an, aber Ikki erklärte bewichtigend: „Shin und ich hatten ein paar Differenzen, die ich gerne mit ihm klären würde. Nehmt ihr mir es übel, wenn ich ihn euch kurz entführe.“ Daraufhin antwortete Sawa nur: „Selbstverständlich, ich muss jetzt eh abbiegen. Du kommst doch mit zu mir, stimmt’s Heroine?“ Sie nickte und ich sah die beiden schockiert an. Sie wollten mich jetzt doch nicht etwa mit diesem Perversen alleine lassen. „Tschüss ihr beiden, man sieht sich!“, meinten die beiden und gingen. Meine Nerven waren am Ende. Ikki verabschiedete sich noch freundlich und dann lief er neben mir her.
Nach einer Weile meinte er: „Es tut mir Leid, wie das vor ein paar Tagen gelaufen ist, ehrlich. Ich will es wieder gut machen, wenn du mich lässt.“ Ich blieb angewidert stehen. „Das ist doch nicht dein Ernst, oder?!“ „Wieso sollte das nicht mein Ernst sein?“ Er ging auf mich zu und gab mir einen Kuss. Ich schreckte zurück und sah mich panisch um. Wir waren mitten auf der Straße, aber ihm schien das nichts auszumachen. „Tu das nie wieder!“, fluchte ich. „Wenn du dafür mit mir schläfst.“ „Nein!“ „Ich könnte auch Toma sagen, was vorgefallen ist…“ Mein Herz blieb für einen Moment stehen. „Das würdest du nicht…“ Er grinste breit. „Wieso sollte ich nicht?“ Mein Blick fixierte den Boden. „Ich tu alles, was du willst… aber bitte sag es niemanden.“, flüsterte ich. „Dann haben wir ein Deal.“ Wir gingen also zu meiner Wohnung, in mein Zimmer. Seine Klamotten fielen, meine Klamotten fielen und wir taten es. Erst kamen wir nochmal bis zu der Stelle, wo wir das letzte Mal aufgehört hatten, nur dass er nicht frühzeitig aufhörte. Auch wenn es Nötigung war oder was auch immer, auch wenn ich mich lieber im Selbstmitleid vergraben wollte, so gefiel es mir doch ziemlich gut. Ikki wusste einfach, was er tat und vor allem wie. Keuchend schaute ich ihm in Augen. Mein Puls hatte sich gefühlt um das zehnfache erhöht. Er küsste mich leidenschaftlich. „Jetzt will ich aber auch meinen Spaß.“ Mit gezielten Bewegungen schubste er mich auf alle Viere. In diesem Moment wurde mir bewusst, welchen Part ich einnehmen musste. Ich fühlte mich absolut lächerlich, aber vor allem fragte ich mich, ob es weh tun würde. Dann passierte es. Augenblicklich schossen wir die Tränen in die Augen. Diesen gewaltigen Schmerz hatte ich einfach nicht erwartet. „Entspann‘ dich.“, flüsterte Ikki. Ich schüttelte den Kopf, weil ich einfach keine Lust mehr darauf hatte. Es war entsetzlich. Seine Antwort auf meine abwehrende Haltung war ein Schlag mit der flachen Hand auf meinen Arsch. Dann griff er in meine Haare, zog meinen Kopf zu sich und küsste mich, dadurch wurde der Schmerz aber immer entsetzlicher. Er stieß meinen Kopf wieder nach vorne, welcher unsanft auf dem Bett landete. Ich ließ ihn einfach liegen und über mich ergehen, was Ikki auch wollte. Mein Geist hatte die Rebellion aufgegeben und mein Verstand setzte immer mehr aus. Was gerade geschah, ließ sich nicht mehr beschreiben. Es war erst so schmerzhaft, dann verwirrend und irgendwann einfach unglaublich. Ich gab mich ihm einfach hin und war es auch leid meine Stimme zu unterdrücken. Gerade das schien ihm zu gefallen.
Stunden später fand das Geschehen sein Ende. „So schlecht war es doch gar nicht?“ Ich nickte nur. Mein Atem war zu schnell, um ihn antworten zu können. Ich fragte mich, wo er diese Ausdauer und vor allem diese Gelassenheit hernahm. Dann wurde es mir bewusst. Natürlich, Ikki war Tanzlehrer. Völlig erschöpft ließ ich mich ins Bett fallen. „Das bist du wohl nicht gewöhnt, was?“, meinte Ikki lachend. Er gab mir einen Kuss und erklärte: „Bleib ruhig liegen. Ich find den Weg nach draußen schon. Schlaf gut, Shin.“ Ein letztes Zwinkern und er verschwand. Es dauerte nur ein paar Sekunden, nachdem ich die Tür zufallen hörte und Ikki das Treppenhaus nach unten laufen, bis ich komplett weg war und so fest schlief wie schon lange nicht mehr.
Vorsichtig öffnete ich die Augen. Wie viel Zeit wohl vergangen war? Vielleicht war mittlerweile Samstag. Ich rollte mich aus meinem Bett, nur um festzustellen, dass mir absolut alles weh tat. Genervt schleifte ich mich Richtung Dusche und sah dabei noch einmal kurz auf mein Handy.

>> 14:03 Uhr
7 verpasste Anrufe Toma
2 verpasste Anrufe Heroine<<

„Scheiße… da war ja noch was…“ Wir wollten uns endlich mal wieder als Gruppe treffen. Schnell wählte ich Heroines Nummer. „Hey, tut mir Leid… Ich bin gerade erst aufgewacht. Es war ’ne lange Nacht. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse.“ „Na dann guten morgen Shin, ist schon gut. Wir haben uns halt Sorgen gemacht. Gut, dass du angerufen hast, wir wollten gerade zu dir laufen und nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Was hat deine Nacht eigentlich so lang gemacht?“ „Erklär ich dir vielleicht ein anderes Mal, okay?“ „Wie du meinst. Wir würden dann schon mal zu mir gehen. Wann kommst du dann nach?“ „In einer halben Stunde.“ „Okay, bis dann!“ „Bis dann.“ Ich legte erleichtert, dass sie nicht sauer waren, auf. Mein Herz raste wie immer, wenn ich mit Heroine telefonierte, aber es war schwächer als sonst. Vielleicht schaffte ich es so über sie hinweg zu kommen. Aber wie sollte ich ihr jemals meine lange Nacht erklären? Ich schämte mich so.
Eine halbe Stunde später stand ich dann vor Heroines Tür. Freudig öffnete sie mir. „Komm herein Shin! Wir haben schon gewartet.“ Ich ging hinein, wo ich nicht nur Tomas Gesicht erblickte, sondern auch Ukyos. Langsam fragte ich mich doch, ob sie mich zu einem Gruppentreff oder einem Doppeldate einladen wollten. „Hey!, warf ich in den Raum, woraufhin ich ein „Hey!“ zurückbekam. Toma lächelte mich breit, aber falsch an. Er war definitiv sehr besorgt und machte sich Gedanken darum, warum ich nicht auf seinen Brief geantwortet hatte. Allerdings wusste ich einfach nicht, was ich dazu sagen sollte. Vor allem hatte ich, nachdem was am Vortag geschehen war, keine Ahnung mehr, wie ich damit umgehen sollte. „Schön, dass du da bist. Ich hab seitdem du das letzte Mal auf Arbeit warst, nichts mehr von dir gehört. Hab mich schon gesorgt.“, erklärte Toma ehrlich. Ich setzte mich. „War doch keine große Sache. Du musst dir keine Sorgen um mich machen.“, antwortete ich schlicht. Jetzt konnte ich es mir nicht erlauben, dass er sich auch nur einen Gedanken um ein Arschloch wie mich machte. Mein schlechtes Gewissen begann an mir zu nagen. Toma verzog das Gesicht und setzte dazu an etwas zu sagen, doch ehe das ganze in einer ewigen Diskussion ausartete, fragte ich: „Du hast also die Woche kein frei bekommen?“ „Nein, wieso sollte ich?“ „Also wurde mir tatsächlich wegen meines psychischen Zustandes frei gegeben.“ Ich seufzte genervt. „Ach tatsächlich?“, fragte Toma erstaunt. Heroine und Ukyo schauten ernsthaft besorgt zu mir. „Was ist eigentlich vorgefallen?“, fragte Heroine vorsichtig. „Ich weiß es nicht genau. Wahrscheinlich ist mir alles über den Kopf gewachsen. Ich war überfordert. Kann mal passieren.“ Heroine schüttelte den Kopf. „Es sollte nicht passieren, wenn du dir mal einen gesünderen Lebensstil aneignen würdest.“ Ich verzog das Gesicht. „Du klingst wie meine Mutter.“ „Es ist doch aber wahr. Du überabeitest dich dauerhaft und tust dann noch etwas für die Uni. Außerdem schläfst du nicht länger als 4-5 Stunden und dann nicht einmal gut.“ Toma sah mich entsetzt an. „Ist das wahr?“ Ich verleierte die Augen. „Ist doch nichts dabei, oder?“ „Also ist es wahr?“ „…Ja…“, brachte ich schweren Herzens heraus. Er sah mich komplett schockiert an. „Gönn‘ dir ’ne Pause.“ „Tu ich doch schon.“, meinte ich mit einem Lächeln. Heroine nickte und erklärte: „Stimmt, du hast verschlafen bis 14 Uhr. Wie lange warst du gestern wach?“ „Irgendetwas zwischen 21-24 Uhr, ich war zu müde, um auf die Uhr zu schauen.“ „Hey, das klingt doch echt gut. Und erklärst du mir nun, weswegen es eine „lange Nacht“ war?“, fragte Heroine neugierig. Ich sah Toma an, der skeptisch eine Augenbraue hob. Das war der Moment, in dem ich mich wieder einmal total schlecht fühlte. Mein Kopf kramte nach einer passenden Ausrede. „Sagen wir es so… ich habe mal etwas anderes gelernt, als immer nur für die Uni.“ „Und was?“ „Das behalte ich für mich.“ „Ich will aber wissen, was es ist!“, meinte Heroine auffordernd. „Werdet ihr schon noch sehen.“, erklärte ich mit einem Grinsen. Jetzt musste ich nur noch herausfinden, was ich gelernt hatte, was ich ihnen auch zeigen könnte. Wahrscheinlich war es an der Zeit eine neue Sprache zu lernen oder dergleichen. „Na gut…“, meinte Heroine mit einem skeptischen Blick.
Ab diesem Moment verlief der Tag wirklich lustig. Wir unterhielten uns, hatten jede Menge, worüber wir lachen konnten und spielten irgendwann ein paar Spiele, die auf jeden Fall Unterhaltung boten. Mir fiel nicht auf, dass dieses Treffen tatsächlich irgendwann ein Doppeldate-Charakter brachte. Irgendwann verschwanden Heroine und Toma kurz in der Küche, weil Heroine ihm irgendein Rezept zeigen wollte. Ukyo nutzte diese Gelegenheit um mich auf eine vergange Frage hinzuweisen: „Wie sieht es aus? Hast du jetzt mittlerweile mal über meine Frage nachgedacht?“ Ich zögerte für einen Moment und überlegte, ob ich antworten sollte und was ich sagen konnte. „Du meinst, wie viel ich für Kerle übrig habe, richtig?“ Er nickte. Ein kurzes Grinsen huschte plötzlich über mein Gesicht, als darüber nachdachte, ob ich nun auf Kerle stand. Keine Frage, ich stand absolut auf Kerle, obwohl ich es weiterhin lieber leugnen würde. Ukyo erklärte herausfordernd: „Ich kann dir deine Antwort vom Gesicht ablesen. Du hast viel für sie übrig, stimmt’s?“ „Vielleicht.“, entgegnete, ohne dass ich mein Grinsen unterdrücken konnte. „Also ja.“ „Könntest du diese Antwort für dich behalten?“ Ukyo nickte und erklärte: „Selbstverständlich.“ „Sag mal, hast du wegen Toma gefragt?“ Erneut musste Ukyo nicken. „Gut kombiniert.“ „Mit meinem jetzigen Informationsstand war das nun auch nicht mehr schwer.“
Der Abend nahm seinen Lauf, zwischendurch entführte mich Heroine nochmal, wobei ich vermutete, dass Ukyo in diesem Moment unser Geheimnis ausplauderte, aber es sollte mir egal sein. Diese Information war Toma garantiert nicht unbedingt neu. „Sag mal Shin, was ist zwischen Ikki und dir vorgefallen?“, fragte Heroine mich nun unter 4 Augen. Ich lief augenblicklich rot an. „Ähm… ich weiß nicht, wie ich das erklären soll.“ „Oh bitte, sag mir nicht, dass zwischen euch irgendwas lief…“ Jetzt war ich einfach nur noch überrumpelt. „W-woher?“ „Also bitte, ich bin eine Frau. Wir bekommen so etwas mit.“ „Könntest du es bitte unter allen Umständen für dich behalten? Ich will nicht, dass Toma irgendetwas davon erfährt…“ „Also machst du dir trotzdem Gedanken um ihn?“ „Natürlich… das alles war auch nicht unbedingt freiwillig.“ „Was?! Zeig ihn doch an…“ „Dafür war es dann wieder zu freiwillig, als dass ich damit durchkäme, fürchte ich… und solange er mich jetzt in Ruhe lässt, soll es mir egal sein.“ Heroine nahm mich in den Arm. Anscheinend ging sie davon aus, dass es wirklich schrecklich gewesen sein musste. Ich lächelte leicht und fragte mich, warum mein Puls nicht in die Höhe geschossen war. „Ich sag niemanden etwas. Ich verspreche es dir, aber bitte rede mit mir, wenn wieder so etwas vorkommt. Nicht, dass du alles in dich hineinfrisst. Das will ich nicht, okay?“ Ich nickte und bedankte mich.
Nachdem wir zu den anderen zurück gegangen waren, spielten wir noch eine Runde. Schließlich machten Toma und ich uns auf den Weg nach Hause. Wir redeten erst ganz normal. An der Abzweigung, wo wir uns für gewöhnlich trennten, fragte er aber plötzlich: „Du hast gar nichts zu meinem Brief gesagt… Hast du ihn gelesen?“ Ich nickte langsam und erklärte: „Ich… ich weiß einfach nicht, was ich dazu sagen soll.“ „Erwiderst du meine Gefühle denn?“ Mir lag ein „Ja“ auf den Lippen, aber wäre das dann auch wirklich ernst gemeint? Ich wusste es nicht genau. Außerdem war mein schlechtes Gewissen zu groß, um einfach „Ja“ sagen zu können. Jemanden wie mich hatte er nicht verdient. Ich hasste mich dafür, was ich getan hatte. „Du liebst mich doch, oder?“, fragte Toma vorsichtig und nahm meine Hand. Ich sah zur Seite. „Ich… ich weiß nicht.“ „Das ist zumindest kein „nein“.“, meinte er mit einem Lächeln. Ich schaute zu ihm. Mein Blick blieb an seinen Lippen hängen. Ich wollte mich ihnen hingeben, aber ich konnte nicht, nicht nach letzter Nacht. „Ich helf dir auf die Sprünge, damit du Klarheit hast.“, meinte er mit diesem süßen Lächeln, das meinen Blick festhielt. Er küsste mich. Mein Herz entflammte, so schnell. In diesem Moment war die Außenwelt nur noch ein unbedeutendes Nichts um mich herum. Kaum noch konnte ich meinen Körper kontrollieren. Dann kam die Erinnerung zurück. Panisch drückte ich ihn von mir und rannte weg, weit weg, ohne noch einmal darüber nachgedacht zu haben, was ich eigentlich tat. So ließ ich einsamen Toma mit Selbstverzweifeln im Schein der Laterne zurück, dabei wollte ich ihn nie wieder Kummer bereiten.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat und ich euch ein schönes Weihnachtsgeschenk bescheren konnte!
Was hat Shin nur getan? Wird der arme Toma es verkraften? Und wie wird Shin wohl in der nächsten Tanzstunde Ikki gegenüber stehen? All das im nächsten Kapitel Tanz der Karten, das hoffentlich bald rauskommen wird.
Hinterlasst doch ein paar Kommentare!
Damit wünsche ich euch noch eine wunderschöne Bescherung und frohe Weihnachten!
Eure DarKira!~

Tanz der Karten – Kapitel 7

Dienstag, 22. Dezember 2015

~Hey Leute, heute kommt auf direkt das nächste Kapitel von Tanz der Karten heraus. Ich hoffe, dass ihr schon gespannt seid. Viel Spaß!~

 

Ich war erstarrt und wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen musste. Sein Lächeln machte es noch unangenehmer. Er schien so siegessicher. Ich schaute irgendwohin, hauptsache ihm nicht mehr in die Augen. „Keine Sorge, es ist komplett unverbindlich und bleibt unter uns.“ Der Gedanke war verlockend und mein ganzer Körper wollte, dass ich annahm, doch mein Geist konnte sich noch nicht mit der Idee anfreunden. „Ich weiß nicht.“ „Du willst doch. Bist du zu feige einfach „Ja“ zu sagen?“ Ich sah ihn genervt wieder an. Wie konnte dieser Trottel sagen, dass ich zu feige wäre?! Er wird schon sehen. „Gut, was soll’s? Probieren wir’s.“ Er grinste mich an und nickte.
Dann kam sein Gesicht meinem näher. Ich war total nervös und versuchte es mir irgendwie nicht anmerken zu lassen. Dann küsste er mich und er konnte verdammt gut küssen. Es war berauschend, obwohl mein Herz nicht so randalierte wie bei Toma. Wahrscheinlich war es mit ihm wohl wirklich weniger peinlich, dabei war er mein Tanzlehrer. Das musste ich jetzt aber einfach ignorieren. Also konnte ich mich wirklich darauf einlassen. Ich rückte etwas zurück, sodass er auch mit auf das Bett kam. Er fuhr mit einer Hand unter mein Oberteil. Ich wusste nicht wie weit er gehen wollte, aber mir sollte es nur recht sein. Mit den Fingerspitzen strich er langsam über meinen Oberkörper. Es war unglaublich. Er ließ von meinen Lippen ab und küsste vorsichtig meinen Hals. Dann zog er mir im nächsten Moment das Oberteil aus. Ich war wohl schon die ganze Zeit rot angelaufen, aber das löste so viele Gedanken in meinem Kopf aus, dass ich wirklich rot anlief. Wie mir jetzt erst auffiel, hatte er seinen Mantel und die Handschuhe noch nicht ausgezogen, was ich schon längst abgestreift hatte und er jetzt auch. Diesen Moment hatte ich genutzt um mir bewusst zu werden, was gerade passierte. Es fühlte sich so unreal an, vor allem das Kribbeln in meinem gesamten Körper. Er beugte sich nun wieder zu mir, um mich küssend ins Bett zu drücken. Mir war nicht danach mich gegen ihn zu wehren. Ich versuchte auch mal die Initiative zu ergreifen und begann sein Hemd aufzuknöpfen, was ihn etwas zu belustigen schien. Es war aber auch schwer, ohne dass man hingucken konnten, aber ich schaffte es. Mit einem Grinsen erklärte er: „Ich bin beeindruckt. Das war Rekordzeit.“ Irgendwie musste ich auch grinsen. „Na immerhin…“ Er zog das Hemd ziemlich sexy aus und legte den Kopf schief. Mir wurde jetzt erst bewusst wie heiß er eigentlich wirklich war. Ich konnte nicht anders als ihm zu mir zu ziehen und leidenschaftlicher als zuvor zu küssen. Mich überraschte es, dass ich das überhaupt konnte und ihn anscheinend auch. Unsere Lippen lösten sich. Langsam küsste er meinen Oberkörper, nur schwer konnte ich ein Stöhnen unterdrücken. Ich bekam es nicht einmal mit, wie er geschickt meinen Gürtel und meine Hose öffnete, erst als er mit einer Hand in die Hose fuhr. Ich lief rot an. Mein Herz raste mittlerweile doch und ich schämte fast etwas dafür, dass ich meine Atmung nicht mehr kontrollieren konnte. Vielleicht wollte ich doch nicht so weit gehen. Er küsste unbeirrt weiter meinen Oberkörper und ich schaute zur Seite. Auf dem Schreibtisch stand das Bild von Heroine und Toma. Sie schienen mich vorwurfsvoll anzusehen. Ich wollte das doch nicht. Es fühlte sich so an, als würde ich die beiden betrügen. Mein größter Wunsch war in diesem Moment, dass das Bild einfach umfallen würde, damit ich nicht länger mit meinem Gewissen kämpfen musste. Eigentlich sprach doch nichts dagegen, was er und ich machten, oder? Ich sah zur Decke. „Nein…“ Ich spürte, dass er mich ansah. „Hör bitte auf.“, entwich es mir, aber er fuhr unbeirrt fort. Es fühlte sich so gut an, zu gut. Mein Körper wollte mehr, aber ich konnte doch nicht. Ich verstand, dass er nicht aufhören würde, wenn ich es nicht wirklich wollte. Meine Gedanken drehten sich immer noch darum, ob es richtig war, was ich gerade tat. In diesem Moment küsste er mich aber unglaublich leidenschaftlich und auf einmal waren meine Zweifel weg. Das war es, was ich wollte. Er zog meine Hose aus und ging mit seinen Kopf nach unten. Für einen Moment war ich schockiert, aber natürlich war das normal, wenn man miteinander schlief. Es raubte mir den Verstand, so unglaublich. Ich vergaß alles um mich herum und konnte auch mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken, bis es an meiner Wohnungstür klingelte. „Ignorier es.“, flüsterte Ikki und drückte mir ein Kissen auf den Mund. Ich nickte und er fuhr damit fort mir den Verstand zu rauben. „Shin, bist du Zuhause? Ich bin es Toma.“, hörte ich es durch die Tür rufen. Ich erstarrte. Hoffentlich hatte er den Ersatzschlüssel für die Wohnung nicht dabei.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. 😛 Wie wird es wohl weitergehen? Hat Toma wirklich einen Zweitschlüssel? Wie wird wohl darauf reagieren? All das und noch mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel von Tanz der Karten!~

Tanz der Karten – Kapitel 6

Montag, 21. Dezember 2015

~Hey Leute, heute gibt es mein nächstes Kapitel von Tanz der Karten. Dieses wird sehr speziell und ich hoffe, dass es euch gefällt. 😛
Viel Spaß!~

Am nächsten Tag ging ich nach der Uni wie gewohnt zur Arbeit. Toma hatte dieses Mal schon eine Stunde vor mir schon Schichtbeginn, weswegen er schon vor mir da war. Ich zog mir also gemütlich die Arbeitsklamotten an und wagte dann den Schritt ins Grauen. Als ich herauskamen sahen die Mädchen neben mir mich ganz erwartungsvoll an, weswegen ich mit einem Lächeln den Kopf schief legte und „Guten Tag die Damen.“ sagte. 3 von ihnen liefen rot an und erwiderten hektisch das „Guten Tag!“, was mich doch zum richtigen grinsen brachte. „Hey Toma.“, meinte ich kurz und knapp als ich hinter die Theke schaute, worauf ich zuhören bekam: „Guten morgen Shin! Wie war dein Tag? Hast du eine Prüfung geschrieben? Wie sieht eigentlich dein Notenschnitt zur Zeit aus?“ Ich musste tatsächlich lachen. „Hey, ganz langsam und eine Frage nach der anderen.“ Er seufzte: „Hai, hai.“ „Also mein Tag war ganz passabel bis jetzt. Ich habe in letzter Zeit keine Prüfungen geschrieben und mein Schnitt müsste im Vergleich zur Klasse etwas über dem Durchschnitt liegen. Und jetzt erkläre mir, was die Fragen sollten.“ Er lief rot an und sah zur Seite. „Ich will halt mehr über dich wissen und mehr mit dir reden…“ Ich nickte langsam und versuchte mein Herz zu ignorieren, dass wieder Aufstände machte.
Wir gingen also an die Arbeit. Ich nahm mir seine Worte etwas zu Herzen und bemühte mich wieder mehr mit ihm zu reden. Er hatte recht, nachdem er mir meinen ersten Kuss gestohlen hatte, distanzierte ich mich sehr von ihm. Mein Kopf schien sich einfach gegen ihn zu wehren, vor allem wenn die Mädchen wieder irgendwelche Extrawünsche hatte. Kurz bevor meine Schicht zu Ende war und ich in der Hoffnung, dass nun keine derartigen Bestellungen mehr kamen, passierte es. „Ich hätte gerne die Nummer 13.“ Toma nahm die Bestellung entgegen und wir lasen uns still durch, was wir tun mussten. Dann trafen sich geschockt unsere Blicke und wir liefen rot an. Immerhin kostete dieser Scheiß sie auch genug, aber trotzdem fragte ich mich, wer auf diese verdammte Idee gekommen war! Wir mussten instinktiv schlucken und waren wohl tatsächlich unschlüssig, ob wir das wirklich tun sollten. >>Ein kleiner Wettbewerb: Wer zuerst am Boden ist und wer dann zuerst stöhnt!<< Das ganze Café sah uns an. Ich schüttelte langsam den Kopf, doch er zuckte mit den Schultern, woraufhin ich heftiger mit dem Kopf schüttelte und er ins Grübeln geriet. Schließlich nickte er und starrte ihn nur entsetzt an. Das war der Moment, den er nutzte, um mich beim Handgelenk zu packen und mich so zu drehen als ob wir tanzten und mich in seine Arme warf. Ich war etwas überrumpelt und brauchte eine Sekunde, um zu reagieren, aber die Sekunde meines Schocks hatte er genutzt und mich zu Boden zu drücken. Erst zu spät versuchte ich mich zu wehren, doch so kam es, wie es kommen musste. Ich lag am Boden und er kniete über mir, aber war rot angelaufen. Anscheinend wusste er nicht wie er fortfuhr oder konnte es nicht vor all den Mädchen. Ob ich die Gelegenheit nutzen sollten, um den Spieß noch einmal umzudrehen? Doch es gelang mir nicht, denn er fuhr fort. Er begann meinen Hals zu küssen. Mein Herz schlug so unglaublich schnell, doch ich lag am Boden und all die Blicke, die uns zusahen konnte ich nicht vergessen, selbst nachdem ich die Augen schloss noch nicht. Das musste so falsch aussehen. Ich wollte hier weg. Er knabberte an meinen Ohr und flüsterte leise: „Nur ein einzelnes Stöhnen, dann ist das hier vorbei. Entspann dich bitte.“ Es war so peinlich und so schön zugleich. Wollte ich überhaupt, dass er aufhörte? Was dachte ich da nur? Natürlich wollte ich das er aufhörte. Mit einer Hand fuhr er über meinen Oberkörper. Das ging zu weit, ich zwang mich zu einem kurzen Stöhnen und er hörte auf. Mit einem Grinsen meinte er: „Gewonnen.“ Ich hatte tatsächlich Tränen in den Augen und musste mich zusammenreißen ruhig zu bleiben. Wenn das in diesem scheiß Café so weiter ging, was würden wir dann noch tun? In diesem Moment hörte ich eine bekannte Stimme hinter mir: „Also ist das hier jetzt wirklich ein Yaoi-Café? Interessant…“ Erschrocken sah ich über die Schulter und da stand Ikki, der zu mir heruntersah und mir die Hand hinhielt. „Komm wieder hoch. War aber interessant euch zuzusehen.“ Erschüttert lief ich rot an, stand schnell ohne seine Hilfe auf und verschwand im Umkleidezimmer. Mir liefen die Tränen über die Wangen. Ich verstand das alles nicht. Toma kam herein, schloss hinter uns die Tür und nahm mich kurzerhand in den Arm. „Hey, tut mir Leid. Ich wollte das doch nicht.“ Ich drückte ihn energisch weg. „Das ist doch nicht deine Schuld, du Idiot.“ „Was ist dann los?“ „Ich weiß es nicht. Lass mich einfach in Ruhe, ok?“ Ich zog mich in kürzester Zeit um und ließ den total verwirrten Toma stehen. So schnell wie möglich lief ich aus dem Café und zog mir die Kapuze tief ins Gesicht. Ich wollte nicht, dass mich irgendjemand so sah.
„Hey Shin, tut mir Leid. Ich hätte das nicht sagen sollen. Wahrscheinlich denkst du, ich will mich über dich lustig machen, aber es ist in Ordnung, dass du auf Kerle stehst.“ Erschrocken sah ich über die Schulter. Ikki war mir gefolgt. „Ich stehe nicht auf Kerle!“, schrie ich ihn ziemlich fassungslos entgegen. Er blieb zu meinen Entsetzen auch noch ruhig. „Das sah aber anders aus.“ „Das ist das, was mich stört!“ „Dass du nicht auf Kerle stehst, aber alle es denken oder dass du auf sie stehst, aber es dir nicht eingestehen willst?“ Ich ging wortlos weiter. Mit diesem Idioten von Tanzlehrer musste ich mich nicht über so etwas unterhalten. Aber hatte er nicht einen Freund? Vielleicht konnte ja gerade er mir helfen. So in Gedanken hatte ich gar nicht mitbekommen, dass er jetzt neben mir lief. Überrascht sah ich ihn an. Er lächelte und erklärte: „Ich muss eh in die Richtung.“ „Verstehe… Sag mal: Wie hast du herausgefunden, dass du auf Kerle stehst?“ Für eine Sekunde überlegte er. „Ich hatte etliche Beziehungen mit Frauen, aber jede hat nach ungefähr 4 Wochen mit mir Schluss gemacht. Nach und nach verlor ich immer mehr das Vertrauen in Frauen und bekam fast einen Hass auf sie. Eigentlich wünschte ich mir nur eine Freundin, die mit mir länger zusammen bleiben konnte, aber es passierte einfach nicht. Kent, mein jetziger Freund, hat mich schließlich gefragt, ob ich es anstatt mit den ganzen Frauen nicht einmal mit einem Kerl probieren wolle. Ich bin ihm erst für eine Weile aus dem Weg gegangen, aber irgendwann hab ich mich doch darauf eingelassen und festgestellt, dass er mir gefällt, sogar mehr als mit irgendeiner Frau.“ „Das klingt ein wenig tragisch.“ „Zu dem Zeitpunkt war es das auch, aber mittlerweile bin ich glücklich, dass ich so mit Kent zusammen gekommen bin.“ Ich blieb stehen. „Hier wohne ich, also…“ Er ließ mich nicht ausreden. „Darf ich mit zu dir kommen?“ Verwirrt sah ich ihn an. „Wieso?“ „Ich will dir ein paar Tipps geben.“ Genervt verzog ich das Gesicht, aber da er mich jetzt eh schon heulen gesehen hatte, konnte mir alles andere auch egal sein. Also bat ich ihn herein.
„Weswegen bist du der Meinung, dass du nicht auf Kerle stehst, Shin?“ Ich hatte mich auf mein Bett gesetzt und er auf meinen Schreibtischstuhl, da ich ja keine anderen Sitzmöglichkeiten in meiner Wohnung hatte. „Ich hätte nie zuvor daran gedacht, dass ich auf Kerle stehen könnte und alles, was bis jetzt schon geschehen ist war eher peinlich als alles andere. Er legte den Kopf schief. „War es nicht eher peinlich, weil es dein bester Freund war?“ Irritiert sah ich zu Boden. „Was sollte das an der Sache ändern?“ „Fändest du es genauso peinlich, wenn es einer deiner anderen Kollegen wäre?“ „Wahrscheinlich.“ „Fändest du es genauso peinlich, wenn es eine Frau wäre, die so etwas mitten im Café mit dir machen würde?“ Ich sah zur Seite und antwortete nur: „Ja, wahrscheinlich.“ Er nickte also. „Fändest du es peinlich, wenn ich so etwas mit dir allein machen würde?“ „Keine Ahnung.“ Worauf wollte dieser Bastard hinaus…? „Willst du es probieren?“ „Was?! A-aber du hast einen Freund.“ „Ist eigentlich eher ne offene Beziehung, da der kleine Trottel zu unnahbar ist, um mich komplett zu befriedigen.“ Ich lief rot an. Das war eine Information zu viel und diese Situation war seltsam. Er stand auf und ging auf mich zu. Unbewusst spannte sich mein ganzer Körper an. Das konnte er unmöglich ernst meinen. Er beugte sich langsam zu mir nach unten. „Also was sagst du? Ja oder nein?“

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat! Hinterlasst mir doch einen Kommentar! Wie wird es wohl weitergehen? Wird Shin das Angebot annehmen oder seinen Tanzlehrer hochkant aus der Wohnung kicken? Wie steht Toma eigentlich zu alldem? All das und noch viel mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel Tanz der Karten!~

Tanz der Karten – Kapitel 5

Donnerstag, 17. Dezember 2015

~Hey Leute, heute bekommt ihr mein 5. Kapitel der Yaoi-FanFiction zu Amnesia zu sehen. Heute geht es etwas heißer her, also öffnet schon mal die Fenster, um euch abzukühlen. Viel Spaß!~

Das durfte nicht wahr sein. Was sollte ich jetzt tun? Panisch sah zu Sawa, die zu meiner Rechten stand und sich freute. „Ich sag doch, dass es jetzt ein Yaoi Café ist!“ Ich wollte etwas sagen, aber ich wusste nicht was und wie ich es ausdrücken sollte. Da bemerkte ich das Toma hinter ihr angeschlichen kam. „Guten morgen Shin.“, meinte er mit einem schwachen Lächeln und wollte an mir vorbeigehen. In diesem Moment konnte ich nicht anders als seine Laune zu ignorieren, denn ich musste ihn einfach festhalten und auf den übergroßen Schriftzug über der Tür deuten. Er sah nach oben und sein Kinn klappte nach unten. >>YAOICAFÉ<< „Was… um Himmels Willen…?“ Ein Kollege, der ebenfalls im Café arbeitete, dessen Name ich aber immer wieder vergaß, lehnte sich in die Tür. „Ist es nicht schrecklich?“, fragte er frustriert. Toma und ich nickten synchron, unfähig etwas zu sagen. „Aber hey, die Mädels himmeln einen an! Allerdings dürfen sie, wenn sie etwas extra zahlen auch gewisse Bitten an uns stellen…“ Wir sahen ihn schockiert an. „Der Chef wird es euch schon genauer erklären, aber… macht euch auf das Schlimmste gefasst… mhhh… Der Lohn ist dafür echt genial. Das ist aber auch echt das Einzige!“ Ich wusste nicht, ob ich mich selbst auslachen oder weinend in die Ecke kauern sollte. Toma schüttelte den Kopf. „Es hilft wohl alles nichts… Wir müssen da jetzt reingehen.“ Ich schluckte und nickte langsam. „Shin… Ich glaube an uns. Wir können das schaffen.“ „Toma, ich will da nicht rein.“ „Nur ein kleines Stück…“ Er setzte einen Fuß über die Türschwelle und meinte plötzlich: „Neeeeeiiiiin, ich verbrenne… Wir können da nicht rein.“ Unser Kollege packte ihn am Arm und zerrte ihn rein. „Neeiiiiin!“ Ich rief: „Neiiiin! Toma, geh nicht! Oh nein! Er war doch noch sooo jung.“ Sawa bekam sich vor Lachen nicht mehr ein. Nun folgte ich auch durch das Tor zur Hölle. Alles wurde umgeräumt, überall hingen Bilder von diversen Shonen-ai-Mangaka und die Mädchen, die uns hereinkommen sahen, fingen an zu jubeln. „Toma, ich hab Angst…“, meinte ich zu Toma nach vorne, der sich auch etwas verstört umsah. Ich verschwanden also im Umkleidezimmer und unser Chef erklärte uns, wie nun alles ablaufen würde. Keiner von uns war begeistert, aber der Lohn war echt krass. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch gespannt, ob unser Chef sich das leisten könnte, doch nachdem ich 3 Stunden gearbeitet hatte und wir mehr als das Dreifache verdient hatten, ergab das Gehalt schon seinen Sinn. In dieser Zeit hatte sich noch niemand getraut mich nach irgendwelchen „Extraleistungen“ zu fragen und das fande ich auch ausgesprochen gut so, doch dann kam das Übel. „Ich wünsche mir die Nummer 2 von der Spezialkarte.“ Ich ahnte Schlimmes und sah auf die Karte, wo geschrieben stand: >>Leidenschaftlicher Kuss<< Augenblicklich lief ich knallrot an. „Ä-äh…wirklich? Wollen Sie nicht lieber die 5?“ Die 5 bedeutete einfach nur den anderen romantisch füttern zu müssen, das hätte ich mir noch antun können, aber das… „Nein, ich bleibe bei meiner Wahl.“ Ehe ich dazu etwas sagen konnte, winkte sie Toma zu uns. Warum musste ich aber ausgerechnet auch immer mit ihm Schicht haben? Mir war zum Heulen zumute, weil mein Herzschlag schon wieder schmerzte. „Sie wünscht Nummer 2.“, meinte ich mit einem falschen Lächeln. Toma schaute noch einmal auf die Karte. Dann sah er mich kurz belustigt an, während ich peinlich berührt wegschaute und ihm nur aus dem Augenwinkel mitbekam. Er richtete sich auf und legte eine Hand an meine Wange. Ich lief rot an und fragte verwirrt: „Toma…?“ „Shin…“, flüsterte er leise und küsste mich im nächsten Moment. Vorsichtig legte ich ihm die Arme um den Hals und konnte mir einfach nicht erklären, warum ich das tat. Leidenschaftlich spielte er mit meiner Zunge und mein Herz schlug so laut, dass nur schwach das Kreischen der Mädchen im Hintergrund mitbekam. Unsere Lippen lösten sich langsam voneinander. Mein Körper, der sich im ersten Moment gewehrt hatte, verstand nicht, warum er aufhörte. Auf einmal wurde mir wieder klar, wer mich gerade geküsst hatte und schreckte leicht zurück und hielt unbewusst meine Rückhand vor dem Mund. Toma sah im ersten Moment verwirrt aus, lächelte dann aber und legte mir eine Hand auf den Kopf. „Schau doch nicht so. Man denkt noch, ich hätte sonste was mit dir gemacht.“ Dann gab er mir noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging wieder an seine Arbeit. Die Mädchen kreischten und ich rief ihm nur „Baka!!“ hinterher, worüber er nur lachte. Konnte es sein, dass er mich auslachte? Dieser Idiot, Idiot, Idiot! Ich schüttelte den Kopf und die Mädchen applaudierten. Plötzlich rief eines in den Raum: „Noch einmal!“ Sie hielt aufgeregt das Geld hoch. „Aber dieses Mal die 3!“ >>Ungezügelter Kuss<< Toma nahm grinsend das Geld entgegen und ging schließlich auf mich zu. Ich schüttelte immer noch intuitiv mit dem Kopf und ging rückwärts, bis ich merkte, dass hinter mir nur noch Wand war. Vor Schreck kamen mir beinahe die Tränen. Ich wollte das doch nicht. Es sollte aufhören, sofort! Er lehnte sich zu mir nach vorne und flüsterte mir ins Ohr: „Tut mir Leid, Shin. Ich hoffe, du gibst nicht mir die Schuld hierfür. Machen wir einfach ein Spiel daraus. Ich wette, du schaffst es nicht den Spieß umzudrehen.“ Ich wollte nachfragen, was er damit meinte, aber in dem Moment drückte er mich komplett gegen die Wand und ich verstand meine Aufgabe. Er küsste mich und ich gab mich für einen Moment wehrlos, damit er locker ließ und ich den Spieß umdrehen konnte. Nun drückte ich ihn gegen die Wand. Wir küssten uns leidenschaftlich. Die Mädchen waren hin und weg. Ich merkte wie ein komisches Kribbeln sich durch mein Leib zog und ich unbewusst näher zu ihm rückte. Mir war so heiß, doch es störte mich gar nicht. Es begann mir zu gefallen und mein Körper wollte mehr. Als ich das feststellte, wich ich jedoch zurück, aber es schien nicht wirklich aufzufallen. Toma öffnete nämlich schwer atmend die Augen und gab leise ein „Wow…“ von sich. Ich lief erneut rot an, sowie er auch. Die Mädchen kreischten. Unschlüssig fasste ich mich an den Kopf und wollte zurück an meine Arbeit gehen. Er starrte mir nur fassungslos hinterher, doch ich vergaß zu fragen, was eigentlich der Wetteinsatz gewesen war. So ging der Tag langsam zu Ende, ohne dass wir großartig Worte mit einander wechseln konnten. Schließlich floh ich nach dem Ende meiner Schicht auch praktisch aus dem Café. Er wünschte mir nur im Vorbeigehen einen schönen Feierabend, was die wenigen Mädels, die noch da waren zu frustrieren schien, aber ich konnte mir das einfach nicht mehr antun. Zwischen Toma und mir würde nie etwas laufen, NIE! In diesem Moment ahnte ich aber auch noch nicht, was am nächsten Tag passieren würde.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, es hat euch gefallen! Hinterlasst Kommentare! Was erwartet Shin wohl? Wird er noch herausfinden, was der Wetteinsatz war und ist Toma wirklich nicht verletzt von Shins Verhalten? All das erfahrt ihr im nächsten Kapitel!~

Tanz der Karten – Kapitel 4

Dienstag, 15. Dezember 2015

~Hey Leute, endlich geht es weiter mit meinem kleinen Yaoi-rpg zu Amnesia. Ich hoffe, ihr seid schon gespannt. Auf das es euch gefallen wird! Viel Spaß!~

Ich starrte mein Handy an. Sollte ich antworten? Was sollte ich antworten? Verzweifelt schüttelte ich den Kopf. Das war Toma, mein bester Freund, wenn er mit mir reden will, dann darf er das als mein bester Freund auch tun. Also antwortete ich ganz normal: „Oh sorry, na klar. Komm ruhig vorbei, wenn du willst.“ „Kein Problem, dann bis gleich.“, bekam ich ziemlich zügig als Antwort. Für eine Sekunde raste mein Herz und ich atmete einmal kurz ein und aus. Das war nur mein bester Freund, richtig? Ich sah das Bild von Toma und Heroine auf meinen Schreibtisch an.
Dann schnappte ich mir meinen Hefter um die Zeit zu überbrücken, bis Toma da war, doch schon nach kurzer Zeit klingelte es. Ich sprang sofort auf und ging eilig zur Tür, allerdings brauchte es Überwindung sie zu öffnen. Toma lächelte mich an und begrüßte mich begeistert: „Hey Shin!“ „Hey Toma, komm doch rein.“, entgegnete ich halbwegs ruhig. Woraufhin er enthusiastisch wie eh und je eintrat und wir in mein Zimmer gingen. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass mein Schulzeug überall verstreut lag. Ich lief rot an. „Tut mir Leid, ich hätte aufräumen können.“ „Kein Problem, das bin ich doch von dir gewohnt.“, erklärte er lachend. Ich fasste mir peinlich berührt an den Kopf. War ich wirklich so chaotisch? „Worüber wolltest du denn mit mir reden?“, fragte ich nun etwas neugierig, aber trotzdem kalt, während ich mich neben ihn auf das Bett setzte. „Ich wollte mich wegen letztens im Café entschuldigen. Du bist so hastig weggerannt… ich wollte dir damit nicht weh tun oder so…“ Ich lief rot an und sah zur Seite. Was sollte ich dazu sagen? Irgendwie hätte ich ahnen können, dass er darüber reden will. Warum müssen die Menschen immer über alles reden? Kann man so etwas nicht einfach mal im Raum stehen lassen, damit es langsam vergessen werden kann? „Sag doch was… war es so schlimm?“, fragte Toma leise. „Nein… es… ich…“ Mir war nicht mehr zu helfen. Ich bekam kein einziges Wort ordentlich heraus. „Also… es war einfach mein erster Kuss und irgendwie hatte ich mir den anders vorgestellt.“ Ich sah zu ihm und entdeckte, dass er mich wirklich überrumpelt mit großen Augen ansah. „T-tut mir Leid… das wusste ich nicht. Ich dachte…“ „Klar, da ich schon mal mit Heroine zusammen war, wäre es logisch gewesen, dass ich sie schon geküsst hätte, aber sie war zu schnell wieder weg.“, meinte ich beinahe mit Tränen in den Augen. Er sah zu Boden, doch dann nahm er mich in den Arm. „Ich wollte das nicht…“, erklärte er zögerlich. Ich kämpfte etwas mit den Tränen. „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dir wenigstens einen romantischen ersten Kuss bereitet.“, meinte er nun, während er wieder etwas zurück ging und mich grinsend ansah. Er strich mir eine Träne von der Wange. Ich verzog das Gesicht und hoffte, dass mein Herz nicht wirklich so laut schlug, wie es sich für mich anhörte. „Wie hättest du das denn anstellen wollen?“ „Ich hätte dich zum Essen in ein Fünf Sterne Restaurant eingeladen, wäre dann mit dir Walzer tanzen gegangen, hätte dir ein Kuscheltier auf dem Rummel geworfen, hätte zur Verabschiedung eine Rose aus meinem Ärmel gezaubert, dir romantisch im Regen ein Liebesgedicht vortragen und dich dann geküsst.“ Ich war zwar rot angelaufen, begann aber trotzdem zu lachen. „Idiot.“, meinte ich im Lachen und er fasst sich mit einem Grinsen an den Kopf. „Schön, dass ich dich aufheitern konnte.“ „Bitte vergiss, dass ich gerade geweint habe.“, meinte ich nun tatsächlich lächelnd. Er nickte und erklärte: „Dein Lächeln ist eh zu schön, als das eine Träne das trüben könnte.“ Ich sah ihn erst kurz komplett überwältig an, drehte dann aber schnell den Kopf weg. „Hör auf damit.“ „Wieso?“, fragte er vorsichtig. „Das hört sich alles beinahe so an, als wärst du mein fester Freund, aber du bist mein bester Freund.“ Für eine Sekunde herrschte schweigend. Dann meinte Toma beinahe flüsternd: „Lässt sich daran nichts ändern?“ Ich erstarrte. Hatte er das gerade wirklich gefragt? Was sollte ich denn bitte darauf antworten? Mein Herz klopfte so unglaublich schnell. Ich bleib weggedreht. Meine Lippen setzten an Dinge zu sagen, die ich bereuen würde, aber das konnte nicht sein. Er war mein bester Freund, nichts sonst. Also antworte ich bestimmt: „Ja.“ Doch irgendetwas fühlte sich falsch daran an. Vorsichtig glitt mein Blick zu Toma, der fixierte den Boden anstarrte. „Tut mir Leid, vergiss die Frage.“, meinte er, ohne sich um ein Lächeln zu bemühen und stand auf. „Ich sollte wieder gehen. Es ist schon spät und wir müssen beide morgen früh raus.“ Mit einem leichten Lächeln sah er mich an, stand dann auf und ging. Ich starrte ihn an, war unfähig etwas zu sagen oder ihm zu folgen und wenigstens die Tür zu öffnen. Mein Geist realisierte gar nicht mehr, dass er überhaupt ging. Auf einmal nahm ich nichts mehr wirklich wahr. Was hatte ich getan?

In dieser Nacht konnte ich kein Auge zutun. Ich musste über so vieles nachdenken, aber ich kam einfach zu keiner Lösung. In der Uni schlief ich dann aber ein und wurde von einer Kommilitonin geweckt, die zufälligerweise auch beim Tanzkurs war wie ich feststellen musste. „Bin ich eingeschlafen? Du bist Sawa, richtig?“, fragte ich, nachdem sie mich unauffällig während der Vorlesung wach rüttelte. Sie nickte und lächelte. „Du bist doch auch in dem Tanzkurs von Ikki! Shin, nicht? Und arbeitest du nicht im Café um die Ecke?“ „Genau, woher weißt du das?“ „Sie haben mich letztens praktisch als Allrounder eingestellt. Aber wie kommt es, dass du in einem Yaoi Café arbeitest?“ Mir klappte das Kinn nach unten. „Ich glaube, wir sprechen doch von unterschiedlichen Cafés…“, erklärte ich vorsichtig. Sie schob mir ihr Handy mit einem Online-Artikel rüber. „Es gibt einen Grund, weswegen ich dort angefangen habe zu jobben.“ Skeptisch schaute ich auf ihr Handy. Ich fürchtete, dass ich es gar nicht sehen wollte und da war es. Ich lief rot an. Das Bild von Toma und mir ganz groß über dem Artikel. „Ist er dein Freund?“, stichelte Sawa. „Nein… ist er nicht.“, erklärte ich frustriert, während ich den Bericht überflog. Nein, mein Leben war zerstört. Das musste ein großes Missverständnis sein. Sawa lächelte breit. „Warum bist du dann so rot?“ Ich knirschte mit den Zähnen. „Weil das peinlich ist… ich wurde doch nur durch die Gehaltserhöhung überredet.“ Sawa ließ den Kopf hängen. „Och wie schade… und ich dachte schon, dass es ein richtiges Yaoi Café wäre. Naja, wir werden sehen.“ Ich seufzte. „Ja, werden wir.“
Wir unterhielten uns noch ein wenig über ihre Lieblingsband, über die sie beim Thema Yaoi gleich anfing zu schwärmen, bis wir nach der Uni schließlich gemeinsam zum Café liefen. Ich blieb schockiert davor stehen und traute meinen Augen nicht. Das durfte nicht wahr sein. Wollte mein Leben mich eigentlich auf den Arm nehmen?

Save the game? Yes or No?
~Na wie fandet ihr es? Seid ihr schon gespannt, was mit dem Café passiert wird? Wie sehr hat Shin Toma wirklich verletzt? All das und noch viel mehr, erfahrt ihr im nächsten Kapitel von Tanz der Karten!~

Secret Contract – RWBY (Yang x Blake) Teil 3

Samstag, 12. Dezember 2015

~Heute geht es gleich weiter mit meiner FanFiction im Bereich Yuri, da das der einzige Bericht ist, den ich spontan noch auf Lager habe. Verzeiht es mir, dafür bekommt nach der HaJaKu wieder mehr Abwechslung! Ich spreche es!
Damit wünsche ich euch viel Spaß!~

Der Tag hatte schon schräg gegonnen und so sollte er auch weitergehen. Während Yang sich umzog, konnte ich meine Augen einfach nicht von ihr lassen. Ich starrte sie einfach unablässig an, was sie schließlich auch bemerkte und mit einem unglaublich süßen Lächeln konterte. Ich lief rot an und sah schnell weg. Ruby schlug schließlich vor, dass wir vielleicht mit den anderen einen Ausflug machen könnten und Yang und komischerweise auch Weiss willigten sehr begeistert ein. So waren wir nun mit einigen anderen unterwegs in der Stadt. Schließlich zog Weiss Ruby zu einem Klamotten Geschäft, während die anderen lieber in ein Café wollten. So entschlossen wir uns, dass wir uns für eine Weile aufteilen würden und uns in einer Stunde am Café treffen würden. Ich wollte gerade mit zum Café laufen, da nahm Yang meine Hand. „Blake, ich muss dir noch unbedingt etwas zeigen!“ Ehe ich etwas sagen konnte, zog sie mich mit sich. „Yang, wo gehen wir hin?“ Sie antwortete mir nicht. Im nächsten Moment kamen wir in einer abgelegenen Gasse an. „Yang, was…?“ Zu mehr kam ich nicht, denn sie drückte mich gegen die Wand und küsste mich. Wieder vergass ich alles um mich herum. Ihre Hände fuhren meinen Körper entlang. Ich konnte nicht anders als meine Arme um ihren Hals zu legen. Langsam fuhren ihre Finger unter mein Oberteil und strichen über meinen Rücken. Ich liebte es so gekrault zu werden. Mein Körper gab sich ihr vollkommen hin. Sie legte ihre Hände an meinen Arsch und ich meine Hände an ihre Schultern und drückte sie im nächsten Moment gegen die Wand. „Was wird das hier?“, fragte ich sie nun ziemlich direkt. Sie schien etwas außer Atem. „Wow, das hatte ich nicht kommen sehen.“, meinte sie grinsend. „Ich will doch nur meinem Lieblingskätzchen einen Gefallen tun.“ Ich verzog das Gesicht. „Du willst eher dir selbst einen Gefallen tun, mh?“ „Gefällt es dir nicht?“ „Doch schon…“ „Na dann..“ Im nächsten Moment übernahm sie wieder das Kommando und fuhr mit ihrer Hand in meine Hose. „Nein, nicht hier…“, meinte ich flüsternd. „Oh doch… und verlass dich darauf. Das kommt absofort öfters vor…“ Ich stöhnte leise. „Ich will das nicht…“ „Dein Körper sagt da etwas anderes…“ „Hör auf, Yang!“, meinte ich nun energischer und drückte sie weg. Auf einmal ließ sie wirklich von mir ab und drehte sich weg. „Willst du es wirklich so wenig?“, fragte sie betrübt. Ich war plötzlich vollkommen verwirrt und erstarrte. „Dann kann ich ja auch gehen.“ „Nein!“, antwortete ich schnell und hielt sie fest. „Du kannst doch nicht einfach aufhören…“ Für eine Sekunde passierte gar nichts, dann aber fing sie an zu kichern, drehte sich ruckartig um und küsste mich. „Das wollte ich hören… Kannst du nochmal meinen Namen sagen…?“ „Ja…Yang…“, stöhnte ich ihr leise ins Ohr, während sie viel leidenschaftlicher als zuvor weitermachte und mir die Sinne raubte.

Continue: No?
~Damit findet meine FanFiction zu RWBY nun auch ihr sehr offenes Ende. Ich hoffe, dass es euch gefallen hat! Wenn ihr mehr wollt, dann sagt Bescheid oder falls ihr etwas lesen wollt zu einem anderen Anime oder dergleichen. Ich bin für fast alles offen und habe momentan wieder meine Lust am Schreiben zurück gewonnen.
Eure DarKira~

Secret Contract – RWBY (Ruby x Weiss) Teil 2

Freitag, 11. Dezember 2015

~Das 11. Adventskalendertürchen öffnet sich und heute habe ich für euch die Fortsetzung meiner FanFiction zu RWBY, aber dieses Mal ist ein anderes Pairing an der Reihe. Ich wünsche euch viel Spaß damit!~

Ihre Atmung war schnell, während sich ihre Hände in das Bettlacken krallten und sie versuchte keinen Laut von sich zu geben. Die weißen, zerzausten Haaren gaben ihren reinen, so eleganten Gesicht auf einmal eine wilden Seite, die so ganz anders war, als ihre kalte Miene. Mittlerweile war einige Zeit vergangen, seitdem wir alle in ein Team gesteckt wurden. Erst seit kurzem fingen wir an uns nicht mehr nur wie Freunde zu verhalten. Ein kurzes Stöhnen entrann ihren Lippen. Ich ging wieder zu ihr nach oben und flüsterte ihr ins Ohr. „Nicht doch, die beiden wachen noch auf…“ Mit einem leichten Grinsen wollte ich weiter machen, aber sie zog mich zu sich und küsste mich leidenschaftlich. „Lass uns duschen gehen, ok?“
„Ruby… ah… ja…“ Ich liebte es ihr Stöhnen zu hören. Das warme Wasser der Dusche fiel meinen Rücken, während meine Zunge die reine Haut des schneeweißen Mädchens liebkoste. Sie zog mich auf einmal zu sich und drückte mich gegen die Wand der Dusche. „Nicht mehr… Ich verlier noch die Kontrolle…“, erklärte sie außer Atem. Ich grinste. „Aber genau das will ich doch erreichen.“ Im nächsten Moment machte ich auch schon weiter und sie schien tatsächlich den Verstand zu verlieren. Ungezügelt ließ sie ihrer Stimme freien Lauf, bis zum Höhepunkt des Ganzen. Es gab mir ein gewisses Gefühl von Überlegenheit. Sie krallte ihre Hände in meine Haare, aber das machte es nur noch erregender. Die Anspannung ihres Körpers faszinierte mich. Schließlich sackte sie zusammen. „Oh Gott… Ruby… ich… ich liebe dich.“ „Ich dich auch.“, meinte ich mit einem Grinsen. Nun drückte sie mich aber auf den Boden und schaffte es mit gezielten Bewegung, das ich schon nach Sekunden nicht mehr zu halten war. Es war unglaublich. Heute schien sie besonders erregt. Die Leidenschaft sprach aus ihr. „Weiss… küss mich.“ Mit einem Lächeln kam sie meiner Aufforderung nach. Ich liebte dieses Mädchen mit allen ihren Macken und Fehlern. Sie war perfekt, wie sie war. Ihr Geruch, ihre Stimme und vor allem ihren Lippen ließen mich viel zu schnell den Verstand verlieren.
Eine lange Zeit später kamen wir kichern in Richtung unseres Zimmers getaummelt. Sie machte sich einen Spaß daraus, dass sie versuchte mir das Handtuch wegzuziehen. Vor dem Zimmer blieben wir für eine Sekunde stehen. Wir schauten uns für einige Sekunden einfach nur in die Augen und dann berührten sich unsere Lippen. Sie grinste mich schließlich noch einmal an und dann schmiss ich die Tür zu unseren Zimmer auf, wo wir Yang und Blake schon wach vorfanden. Wie lange wir wohl gebraucht hatten? Ich konnte einfach nicht anders als sie verliebt anzugrinsen, was sie erwiderte.

Continue: Yes? No?
~Nun wisst ihr, was Ruby und Weiss zu dieser Zeit getrieben haben. Ich hoffe, ihr seid gespannt wie es weitergeht. Es kommt allerdings wahrscheinlich nur noch ein Teil zu dieser FanFiction von RWBY heraus! Also wenn ihr mehr lesen wollt, dann müsst ihr fleißig kommentieren, damit ich weiterschreibe! 😛 Und noch einmal zur Info: Gebt irgendeine Mail an, die lese ich mir eh nicht durch und ich bin mir auch nicht sicher, wofür die überhaupt benötigt wird, wahrscheinlich um Spam-Attacken zu vermeiden. Eure Kommentare werden von mir streng vertraulich behandelt und es freut mich sehr, einen zu lesen! Also keine Scheu! Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende!~

Secret Contract – RWBY (Yang x Blake) Teil 1

Mittwoch, 09. Dezember 2015

~Hey Leute, heute gibt es wie versprochen eine kleine Yuri-Fanfiction zu RWBY, die ziemlich pervers geworden ist. Vor allem die weiteren Teile, wo auch noch Ruby und Weiss Story ins Spiel kommt, sind nicht ohne. xD Ich hoffe, dass ich euch unterhalten kann und falls ihr den Anime RWBY nicht kennen solltet, dann lest euch lieber meine Beschreibung einen Artikel zuvor durch.
Viel Spaß!~

 

Ich hörte ein Geräusch über mir, weswegen ich vorsichtig die Augen öffnete. Wie es mir schien war es tatsächlich schon hell, woraufhin ich hochschreckte. Hatte ich etwa verschlafen? Yang sah mich überrascht an. „Oh guten morgen, Blake! Habe ich dich geweckt?“ In diesem Moment wurde mir bewusst, dass es Samstag war. Ich seufzte und antwortete nur: „Guten morgen…“ Nun schaute ich zu den Betten von Weiss und Ruby hinüber. Seitdem wir zusammen in das Team RWBY kamen, teilten wir uns ein Zimmer. „Huch, wo sind die beiden?“, fragte ich irritiert. Yang grinste mich an und setzte sich auf meine Bettkante. „Ich weiß es nicht, aber das heißt, dass wir alleine sind, mh?“ Ich runzelte die Stirn und meinte schlicht: „Scheint so.“ Sie lehnte sich zu mir nach vorne, sodass ich nicht anders konnte als ihr in den Ausschnitt zu sehen und erklärte: „Du bist weniger begeistert, als ich es mir erhofft hätte.“ Als Antwort hob ich einfach nur fragend eine Augenbraue. Sie lächelte. „Ich zeig dir schon, was ich damit meine.“ Entweder war zu verschlafen, um zu verstehen, was sie meinte oder sie redete wirklich in Rätseln. Beim besten Willen wusste ich nicht, was sie mir zeigen wollte. Doch dann legte sie eine Hand an meine Wange und langsam dämmerte es mir. Sie küsste mich und ich zuckte zurück. „Yang!“ Ich sah sie mit großen Augen an. „Sei doch nicht so scheu mein Kätzchen…“, meinte sie mit einem Lächeln und löste das Haarband von meinem Kopf, sodass meine Katzenohren zum Vorschein kamen. „Was soll das?!“, knurrte ich und versuchte von ihr wegzurücken, aber sie hielt mich fest. Mit einem Ruck zog sie mich zu sich. Unsere Lippen berührten sich erneut. Ich wollte mich wehren, doch sie drückte mich an den Armen in das Bett und ich konnte mich nicht mehr wehren. Sie ließ von meinen Lippen ab und ging mir an den Hals. „Yang, hör auf… bitte…“, forderte ich sie ein wenig atemlos auf. „Vergiss es! Ich weiß doch, dass du es genauso sehr willst wie ich…“ In diesem Moment ließ ihre Hand meinen Arm los und fuhr stattdessen unter mein Oberteil. Ich drückte ihren Arm mit meinen nun wieder freien Arm weg. „Nein! Hör…!“ Sie unterbrach mich, in dem sie mich küsste, aber inniger und leidenschaftlicher als zuvor. Ich vergass für diesen Moment alles um mich herum und bemerkte zu spät, dass sie den Moment durchaus genutzt hatte. Ihre Fingerspitzen fuhren meine Oberweite entlang. Und ihre andere Hand hatte meinen zweiten Arm gepackt. Sie zog mein Oberteil nach oben, ließ von meinen Lippen ab und wendete sich ganz meinen Brüsten zu. „Nein! Yang!“, stöhnte ich zu meiner eigenen Verwirrung. Es fühlte sich so gut an. Auf einmal wollte ich gar nicht mehr, dass sie aufhörte, aber was taten wir hier? „Yang…“ „Ich liebe es, wenn du meinen Namen so sagst… mach das nochmal.“ „Nein!“ Sie fuhr mit der Hand meinen Oberkörper herab und in meine Hose hinein. „Nein, Yang…“, stöhnte ich. „Geht doch.“, meinte sie mit einem dominanten Grinsen. Sie war so unglaublich heiß. Warum fiel mir das ausgerechnet jetzt auf? Adrenalin floss durch meine Adern, während meine Atmung Sprünge machte. Auf einmal hörte ich Kichern auf dem Flur, dass in die Richtung unseres Zimmer kam. „Yang, jetzt hör auf!“, meinte ich entschlossen. Nun schien auch sie es zu bemerken. Also ließ sie mich schnell los, grinste mich an und meinte: „Vielleicht finden später noch einen Moment, in dem wir ungestört sein können.“ Sie gab mir kurz einen Kuss und stand auf. In diesem Moment schwang die Tür auf und Weiss und Ruby kamen nur mit einem Handtuch bekleidet herein. Ich hatte die Decke schnell über mich gezogen und tat so, als würde ich durch den Knall der Tür erst Aufwachen. So hatte ich auch eine Rechtfertigung für meine schnelle Atmung. „Guten morgen! Erschreckt mir das Kätzchen doch nicht so.“, meinte Yang belustigt und grinste mich an. „Guten morgen…“, stammelte ich. „Guten morgen!“, meinten Weiss und Ruby beunruhigend fröhlich und lächelten sich an. Was sie wohl an diesem Morgen gemacht hatten, weswegen sie mich unbedingt mit Yang alleine lassen mussten?

 

Continue: Yes? No?
~Na wie fandet ihr es? Seid ihr auch gespannt, weswegen Ruby und Weiss die arme Blake alleine gelassen haben? Was gedenkt Yang zu tun? All das und noch vieles mehr findet ihr im nächsten Teil heraus!~

Tanz der Karten – Kapitel 3

Montag, 07. Dezember 2015

~So und nun bekommt ihr auf Nachfrage direkt mein 3. Kapitel von den Tanz der Karten zu lesen. Ich hoffe, dass es euch gefällt! Viel Spaß!~

 

„Guten morgen, Shin!“, weckte mich eine bekannte Stimme. Verwirrt schlug ich die Augen auf. „Toma?“, fragte ich schläfrig. Vorsichtig gab er mir einen Kuss. Nun war ich hellwach, schreckte nach oben und schüttelte irritiert den Kopf. „W-was soll das? Was machst du eigentlich in meiner Wohnung?“ „Erinnerst du dich nicht mehr daran, was gestern Abend passiert ist?“ Entsetzt stellte ich fest, dass ich keine Klamotten trug. „Oder soll ich dich nochmal daran erinnern?“ Er lehnte sich zu mir nach vorne und küsste mich leidenschaftlich. Dann drückte er mich ins Bett zurück und ließ seine Fingerspitzen über meinen Körper tänzeln. Als er mir Luft zum Atem ließ, sagte ich schnell: „Nein, hör auf! Das kann nicht sein!“ „Oh doch, ab jetzt lass ich dir keine Luft zum Atem mehr!“ Er küsste mich erneut. Entsetzt wachte ich auf, schreckte hoch und traute meinen Sinnen nicht. Panisch sah ich mich in meinen Zimmer um und stellte fest, dass ich allein war. Ich atmete auf. Was war das für ein seltsamer Traum gewesen? Ich stand auf und taumelte durch die Wohnung. Heute war wieder Tanzkurs. Das bedeutete, dass ich heute Toma wieder treffen würde. Ich starrte das Bild von Toma und Heroine auf meinen Schreibtisch an. Was stimmte nur nicht mit mir? Der Tag verging, ohne dass ich mich konzentrieren konnte und dann kam die Zeit, in der immer Tanzstunde war. Ich überlegte stark, ob ich wirklich hingehen sollte, aber ich hatte auch keine Ausrede um es nicht zu tun. Toma wartete schon vor der Halle. „Hey Shin!“, meinte er begeistert wie immer, woraufhin ich mit einem kalten „Hey!“ antwortete. „Gehen wir rein? Du bist etwas spät. Es könnte sein, dass sie schon angefangen haben. Heroine und Ukyo sind schon drin.“, erklärte Toma. Ich nickte stumm und wir gingen hinein. Dass er neben mir her lief, als ob nichts gewesen wäre, beruhigte mich zwar irgendwie, aber es machte mich auch sauer. Die Tanzstunde begann und Ikki zeigte uns wieder viel zu leichte Schritte, die mich chronisch unterforderten. „So dieses Mal fordern die Mädchen bitte einen Jungen zum Tanzen auf.“ Das Mädchen vom letzten Mal mit den blauen, kurzen Haaren und der Mütze hielt mir stumm eine Hand entgegen, die ich, ohne etwas zu sagen, annahm. Dagegen stritten sich die Mädchen wieder um Toma, der dieses Mal eine andere nahm, aber auch mit ihr nicht glücklich zu sein schien. Das blauhaarige Mädchen, mit dem ich tanzte, nervte mich wieder relativ schnell, weswegen ich es wagte zu Toma rüber zu schauen, der mich verzweifelt anlächelte. Per Augenkontakt war schon klar, wie sehr das Mädchen, das mit ihm tanzte, ihn nerven musste, aber sie trat ihm auch in einer Tour auf den Fuß. Ukyo und Heroine tanzten Friede, Freue, Eierkuchen miteinander und strahlten vor sich hin. Es widerte mich an, sowie meine Tanzpartnerin, die wieder einmal anfing von Ikki zu erzählen. Während der Pause kam Ikki zu mir. „Du tanzt wirklich verdammt gut, aber such dir lieber eine andere Partnerin, die eher deinem Potenzial entspricht. Zur Not geht auch ein Partner.“ Ich nickte stumm und fragte: „Aber wen?“ „Probiere einfach mal aus. Wenn du möchtest, kann auch ich mit dir tanzen.“ „Tanz lieber mit Toma, der scheint eine noch schlechtere Partnerin erwischt zu haben.“ Ikki lehnte sich mit einem Grinsen zu mir nach vorne. „Ich habe ihm schon gesagt, dass er sich eine andere suchen soll und er hat da auch definitiv leichteres Spiel, so wie sich die Frauen um ihn streiten. Wobei ich glaube, dass bei dir ja auch niemand „nein“ sagen könnte.“ Er lächelte mich charmant an, aber ich verzog das Gesicht und meinte genervt: „Was soll das eigentlich werden? Tanz mit wem du willst, aber nicht mit mir.“ Mit diesen Worten ging ich und fragte mich, ob er wirklich mit mir flirten wollte oder ob es meine Vorurteile waren, die das dachten. Eigentlich hatte er ja einen Freund, aber der war ja nicht hier. Ich sollte einfach nicht darüber nachdenken. In der nächsten Runde beim Tanzen forderten Toma und ich eine andere Frau auf. Dieses Mal wurde jedoch mir auf die Füße getreten und Toma lachte sich wohl darüber kaputt. Allerdings ließ er irgendwann seine Tanzpartnerin stehen und ging raus. Verwirrt fragte ich mich, was los war und folgte ihm letztendlich. Es war eh nicht schade darum, dieses „Naturtalent“ stehen zu lassen. Ich fand ihn eine Etage weiter unten.  „Toma, alles in Ordnung?“ Er stand gegen die Wand gelehnt und sah mich überrascht an. „Shin! Ich weiß nicht. Dieses Mädchen hat mir gerade ihre Liebe gestanden, aber ich kenne doch erst ein paar Minuten. Ich bin verwirrt, weißt du…“ Er zögerte und sah zu Boden. „Wären doch alle Frauen so wie du, dann wäre das viel einfacher.“ „Was soll das denn heißen?!“, fragte ich schockiert. Er sah mich kurz verwirrt an, lachte dann aber und erklärte: „Kleiner Scherz!“ „Was hast du zu ihr gesagt?“ „Dass mir das zu schnell geht, dass ich nicht weiß, wie ich auf einmal auf so etwas reagieren und ich sie momentan ganz bestimmt nicht liebe. Sie sagte, dass sie auf mich wartet.“ Er schüttelte den Kopf. Irgendwie war ich wütend und ich wusste nicht genau warum. Dieses Mädchen widerte mich an, wie konnte sie sich meinen besten Freund einfach so aufdrängen und ihn sein Lächeln nehmen. Genervt meinte ich: „Lass dieses Mädchen doch einfach stehen… So etwas Besitzergreifendes brauchst du nicht.“ „Meinst du?“, fragte er. „Ja! Ganz bestimmt!“ Er lächelte und kam auf mich zu, was mich irgendwie nervös machte. Dann umarmte er mich und meinte: „Danke.“ „Nichts zu danken…“, knurrte ich und knirschte mit den Zähnen. Ich hätte ihn ja gerne ebenfalls umarmt, aber alles in mir wehrte sich dagegen. Dann gingen wir wieder hoch und tauschten Tanzpartnerinnen. So ging die Stunde zu Ende. Während Toma Heroine erklärte, was los gewesen war, kam Ukyo auf mich zu. „Hey, du tanzt gut.“ „Danke.“ „Hast du eigentlich mal über meine Fragen nachgedacht?“ Ich lief rot an und antwortete kurz angebunden: „Wieso sollte ich?“ Dann verabschiedete ich mich schnell und verschwand, ehe mich irgendjemand noch fragen konnte, ob ich noch irgendetwas mit ihnen machen wollte. Das war alles zu viel für mich. Als ich Zuhause angekommen war, bekam ich plötzlich eine SMS. Irritiert schaute ich auf mein Handy und erstarrte. Es war eine SMS von Toma. „Shin, eigentlich wollte ich noch mit dir reden, aber du warst auf einmal weg.“

Save the game? Yes or No?
~Na wie fandet ihr mein 3. Kapitel von Tanz der Karten? Ich hoffe, ihr seid auch neugierig wie es weitergeht!~

Tanz der Karten – Kapitel 2

Sonntag, 06. Dezember 2015

~Ein frohen 2. Advent und einen fleißigen Nikolaus! Ich habe heute erst einmal für meine weiblichen/teilweise männlichen Leser ein Geschenk. Endlich habe ich meine Yaoi-Fanfiction zu Amnesia weiter geschrieben. Aber keine Sorge, meine männlichen/teilweise weiblichen Leser kommen auch noch auf ihre Kosten. Demnächst schreibe ich nämlich eine ziemlich perverse Yuri-Fanfiction und die ist dann nicht so romance-lastig wie Tanz der Karten. In diesem Kapitel wird es übrigens wirklich offiziell, dass es Yaoi ist und ich hoffe doch sehr, dass es euch gefällt! Das erste Kapitel findet ihr übrigens im Ordner Fanfiction Amnesia: http://beccas-blog.de/category/kims-ecke/fanfiction/
Aber genug erzählt: Viel Spaß!~

 

Mein Wecker klingelte, woraufhin ich ihn ärgerlich ausstellte. Es war Samstag und ich musste zu meinem Nebenjob. Danach durfte ich dann lernen. Ich konnte es nicht ausstehen, wenn meine Samstage so aussahen. Langsam stand ich auf und machte mich fertig. Ich betrachtete, dass Bild von Heroine und Toma, dass auf meinen Schreibtisch stand und musste lächeln. Warum wollte Heroine lieber diesen Spinner, Ukyo, anstatt mich? Betrübt schüttelte ich den Kopf und machte mich auf den Weg zur Arbeit, wobei ich vor dem Café, in dem ich jobbte, Toma traf. „Guten morgen, Shin!“, meinte er spaßig. Ich seufzte: „Guten morgen, auch so motiviert wie ich?“ Toma lachte und nickte eifrig. Immerhin war Toma hier pünktlich. Diese Schicht schien er besonders redebedürftig zu sein, denn immer, wenn es nichts zu tun gab, quatschte er mich mit irgendetwas zu. Aber ausnahmsweise konnte er mich ab und an auch zum Grinsen bringen. Ich war gerade dabei einen Eisbecher anzurichten, als er mich fragte: „Findest du es eigentlich schlimm, dass du nicht mit Heroine tanzen kannst?“ Für einen Moment hielt ich inne und sah ihn dann kurz an. „Ach passt schon, es ist nervig, aber langsam sollte ich eh über sie hinweg kommen.“ „Also stehst du tatsächlich noch auf sie?“ Er drehte sich von mir weg und ich war mir nicht ganz sicher, ob das eine rhetorische Frage war und warum er so schwermütig klang, also antworte ich einfach kurz und knapp: „…Ja…“ In diesem Moment schwang die Tür zum Café auf und ein Pärchen kam herein. Mein Blick huschte nur kurz über die beiden und ich sah wieder zu dem Eisbecher herab. Toma meinte: „Schönen guten Tag, was darf es denn sein?“ „Ach ihr beiden seid doch in meinem Tanzkurs, richtig?“ Ich hob meinen Blick. Dort stand anscheinend Ikki mit Sonnenbrille und einer Kapuze auf und neben ihm ein Kerl mit blonden Haaren und einer Brille. Dessen Hand hielt Ikki erst, aber ließ sie nun los, um seine Sonnenbrille abzusetzen. Verwirrt blinzelte ich ein paar Mal, nickte dann und begrüßte ihn ebenfalls. Toma meinte begeistert: „Ganz recht! Erstaunlich, dass Sie sich nach einer Stunde unsere Gesichter gemerkt haben.“ „Duzt mich ruhig! Besondere Talente merke ich mir halt und ihr beide habt definitiv Rhythmus im Blut. Das ist mir sofort aufgefallen.“ Toma lief rot an und sah zu Boden. „Dankeschön!“, meinte ich, während er sich verlegen an den Hinterkopf fasste. Der Typ, in den Klamotten, neben ihm schaute ihn skeptisch an, woraufhin Ikki ihn nur anlächelte und ein Kuss gab. Ich erstarrte und ein komisches Gefühl machte sich in mir breit. Als ich bemerkte, dass ich knallrot anlief und mich Toma seltsam ansah, schnappte ich den Eisbecher und ging schnell zu der Person, dem er nun gehörte. Auf dem Weg fiel ich beinahe hin und die Mädchen mit dem Schleifchenhalsband, das den Eisbecher bekam, grinste mich breit an. „Bitteschön.“, meinte ich schnell, woraufhin sie lachte und ich drehte mich wieder weg. Was ging hier vor sich? Hoffentlich dachte Toma jetzt nicht falsch über mich. Etwas abkühlter ging ich zur Theke zurück, wo mich Toma verwirrt musterte. Ikki lachte und entschuldigte sich: „Verzeiht, dass ich so etwas einfach in der Öffentlichkeit mache. Seid doch so gut und hängt es nicht groß an die Glocke, dass ich in einer Beziehung mit einem Mann bin. Dann wären es am Ende noch weniger Mädchen, die zum Tanzkurs erscheinen.“ Toma und ich nickten, denn er hatte damit verdammt recht. In diesem Tanzkurs waren viele Männer, die verzweifelt ein Mädchen suchten und Frauen mit Partner oder welche, die Ikki anhimmelten. „Das hier ist übrigens Kent.“, stellte er uns vor. Sein Freund begrüßte uns sehr sachlich und ohne die Miene zu verziehen. Toma lächelte unsicher und ich nickte kalt. Ikki und Kent bestellten also erst einmal und Ikki meinte nebenbei belustigt: „Ihr beide erinnert mich an Kent und mich. Ihr habt doch ähnliche Gemüter, nicht? Ihr seid nicht zufällig auch zusammen?“ Ich hielt kurz den Atem an und schüttelte dann einfach nur hastig den Kopf und er nickte verstehend. „Also habt ihr eine Freundin?“ Toma schüttelte den Kopf und fügte dem ein „Leider nicht.“ hinzu. Schließlich gingen die beiden wieder und das Mädchen mit dem Schleifenhalsband verlangte nach unserem Chef. Ich hoffte, dass sie sich nicht über meinen lieblos angerichteten Eisbecher beschweren wollte, aber es stellte sich etwas ganz anderes heraus. Unser Chef kam begeistert zu uns beiden: „Ihr seid fantastisch und kriegt eine Gehaltserhöhung!“ Wir sahen ihn komplett überrumpelt an. „Wieso?“ „Die gute Dame will uns mit finanzieren, wenn ihr beide ihr einen kleinen Gefallen tun würdet.“ Unschlüssig gingen wir zu der guten Frau hin, woraufhin sie erklärte: „Ich habe eine Bitte an euch! Küsst euch!“ Ich wurde kreidebleich. „B-bitte-e w-was?!“ „Ich will ein Foto davon machen und es für meinen Blog verwenden!“ „A-aber wir sind doch nicht einmal zusammen! Ich steh‘ auch nicht auf Kerle!“ Sie lachte. „Hat euch euer Chef nicht gesagt, dass ihr dafür eine Gehaltserhöhung kriegt?“ Ich blinzelte verwirrt, lief rot an und widerstrebte mit: „D-doch, aber das ist doch…“ Zu mehr kam ich nicht, denn Toma zog mich einfach zu sich ran und küsste mich. Ich wollte mich erst wehren, doch auf einmal hatte ich nicht mehr das Bedürfnis dazu und schloss die Augen. Alles um mich herum wurde auf einmal ausgeblendet, sodass ich nicht einmal mehr merkte, dass sie Fotos machte. Mein Körper fühlte sich so komisch an und gab sich ihm einfach hin. Mir wurde erst wieder klar, was passierte, als sie sagte: „Fertig! Vielen Dank!“ Unsere Lippen lösten sich voneinander und nahm langsam die Hände von mir. Für einen Moment war ich wie betäubt, bis ich realisierte, was gerade passiert war und rot anlief. „Was sollte das?!“, meinte ich nun giftig. „T-tut mir Leid, ich brauche die Gehaltserhöhung u-und a-außerdem…“ Mein Herz raste unglaublich schnell, sodass mir fast etwas schlecht war. „V-vergiss es, ich wollte die Gehaltserhöhung doch auch… also egal.“, erklärte ich einfach nur hastig und ging. „Danke!“, rief mir der Chef entgegen. „Eure Schicht ist für heute beendet und ab nächste Woche bekommt ihr dann 5 Euro mehr pro Tag!“ Ich nickte das kurz ab, zog mich schnell um und verließ den Laden, ohne ein weiteres Wort an Toma zu richten. Was dachte er sich nur dabei?! Zuhause angekommen konnte ich auch nicht klarer denken. Wieso war ausgerechnet das mein erster Kuss gewesen? Ich lief erneut rot an. Verzweifelt ging ich auf und ab und konnte einfach keine Antwort finden. Ich wusste nicht, was ich sagen oder denken sollte und wie ich ihm ein nächstes Mal unter die Augen treten konnte. Außerdem machte es mir Sorgen, dass das Bild online hochgeladen werden sollte. „Ach fuck!“, fluchte ich und trat gegen meinen Papierkorb, der in hohen Bogen durch mein Zimmer flog und seinen Inhalt überall entlehrte. In diesem Moment starrte ich genervt über meine eigene Dummheit durch den Raum und seufzte. Auf einmal kam mir Ukyo’s Frage wieder in den Kopf. „Wie viel hast du für Kerle übrig?“ Mir schauderte es. „Unsinn… das ist doch alles Unsinn. Ich bin in Heroine verliebt! Wie sollte ich da…?“ Ich schüttelte verzweifelt den Kopf und begann mein Zimmer wieder aufzuräumen. Wie sollte ich Toma das nächste Mal unter die Augen treten?

 

Save the game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. Freut euch schon mal auf das nächste Kapitel. Ich habe es schon fertig, aber ihr kriegt es erst später zusehen. 😛 Damit wünsche ich euch einen schönen 2. Advent! Schreibt mir, ob es euch gefallen hat! ;)~

Das Dimensionstrio – Chapter 3 Part 2

Mittwoch, 02. Dezember 2015

~Das 2. Türchen wird geöffnet und ihr bekommt gleich die Fortsetzung des Chapters. Ich will euch doch nicht so lange warten lassen! Ich hoffe, dass es gefällt.~

 

Skeptisch begutachtete ich die Spritze in seiner Hand. „Und sie wird mir wirklich helfen?“, fragte ich ungläubig. Er nickte und ich vertraute ihm, denn er wirkte zuversichtlich. Vorsichtig gab er mir also die Spritze. Ich wartete darauf, dass die Welt um mich herum zusammenbrach, doch nichts passierte. „Fühlst du dich gut, Dialga?“, fragte Arceus, während er mich genau begutachtete. Mein Körper begann zu zittern. Ich wollte sagen, dass irgendetwas nicht stimmte, doch wie automatisiert nickte ich. Er meinte: „Gut. Steh auf!“ Ohne dass ich etwas dagegen tun konnte, hob sich mein Körper. Arceus lächelte und erklärte: „Siehst du? Ich mache doch nicht alles falsch. Die Medikamente scheinen gut zu wirken. Also bereite mir doch nicht immer Kummer und tu, was ich dir sage, ok?“ Mein Kopf nickt, ohne zu zögern, obwohl sich mein Körper wehrte. Etwas stimmte nicht. Ich rang nach Atem und meine Sicht verschwamm. Alles wurde dunkel um mich herum. Innerlich schrie ich, aber äußerlich tat sich wahrscheinlich nichts. „Also wirst du immer auf mich hören?“ Ich nickte. Ab diesem Punkt nahm ich meine Umgebung nicht mehr als real wahr.

 

Ich lief auf und ab. Sollte ich es wirklich tun? Dann könnte ich Dialga endlich verstehen. Wie musste es ihm nur gehen? Könnte ich ihn jemals verstehen? Wahrscheinlich war es meine einzige Chance. Solange Arceus noch bei Dialga war, schlich ich mich rüber in sein Zimmer, welches direkt mit meinem verbunden war. Jedes Mal wenn ich sein Zimmer betrat, dann hatte ich dasselbe Gefühl der Unterlegenheit, der Hilflosigkeit und des Ekels, sodass ich mich daran machte so schnell wie möglich wieder herauszukommen. Ich sah in einigen Schubladen nach, bis ich endlich mehrere Fläschen fand, die dieses undefinierbare Gemisch enthielten. Hastig füllte ich mir etwas des Medikaments ab und nahm es mitsamt einer Spritze in mein Zimmer mit. Für eine Weile betrachtete ich das Medikament und die Spritze in meiner Hand. Sollte ich es wirklich tun? Ich war unsicher, doch als ich mich entschlossen hatte, dass ich es tun müsste, da hörte ich einen lautstarken Schrei. Instinktiv ließ ich alles fallen und rannte nach draußen.

 

Nervös sah ich hin und her, doch das änderte nichts daran, dass ich an einen Stuhl gekettet auf eine Überraschung wartete, von der ich nicht einmal ansatzweise eine Idee hatte, was sie sein könnte. Ich dachte nach. Vielleicht schenkte er mir ein schönes Buch oder so etwas? Aber wozu war dann angekettet? Ich verstand das einfach nicht. In diesem Moment schwang die Tür auf und Dialga kam herein. Arceus hielt ihm die Tür auf. „Du weißt, was du zu tun hast.“, flüsterte er ihm zu und schien zu vergessen, dass meine Ohren so etwas mitbekamen. Ich war verwirrt, was jetzt passieren würde. Arceus verschloss die Tür und schien ins Labor nebenan zu gehen, wo er durch ein Fenster beobachten konnte, was wir trieben. Von diesem Raum aus, konnte man ihn aber nicht sehen. Auch ich hatte es nur durch Zufall einmal mitbekommen, als ich kurz in sein Labor schauen konnte. Dialga blieb an der Tür stehen. „Was passiert jetzt?“, fragte ich vorsichtig, woraufhin Dialga langsam auf mich zu kam. „Bindest du mich los?“, meinte ich verwirrt. Unmittelbar vor mir kam er zum stehen und starrte mich aus leeren Augen an. Besorgt stellte ich ihm eine Frage: „Alles in Ordnung?“ Er reagierte nicht, doch dann legte er plötzlich die Hand an mein Kinn, zog es zu sich und küsste mich. Ich versuchte meinen Kopf wegzudrehen, aber er hielt meinen Kopf zu fest. Als er kurz von meinen Lippen ab ließ, schrie ich ihn an: „Was tust du da?! Hör sofort auf!“ Er begann meinen Hals zu küssen. „Dialga, das ist nicht lustig. Hör auf und bind mich los, ok?“ Als wäre er fremd gesteuert, machte er unbeirrt weiter. Auf einmal biss er zu. Ich schrie auf, so laut ich konnte. Vielleicht würde Arceus oder sogar Giratina hören? Irgendwer? Hilft mir denn niemand? Es tat so schrecklich weh und das nicht nur körperlich.

 

Gehetzt suchte ich nach dem Ort, wo der Schrei herkam. Dann stand ich vor dem Zimmer vor dem Labor, woraus ich Palkias Stimme entnahm: „Hör auf! Nein!“ Ich wusste nicht genau, ob ich ihr helfen wollte, aber trotzdem versuchte ich die Tür aufzureißen, aber sie wurde von irgendetwas zugehalten. Was ging darin nur vor sich? Ich kniete mich hin, sah durch den Spalt zwischen Tür und Boden und traute meinen Augen nicht. Das konnte nicht sein.

 

Game Over or Continue?
~ Na konnte ich euch verstören? Und seid ihr gespannt, was vor sich geht? Das und noch anderes erfahrt ihr im nächsten Kapitel vom Dimensionstrio!~

Das Dimensions-Trio – Chapter 3 Part 1

Dienstag, 01. Dezember 2015

~Das erste Türchen wird geöffnet und ihr seht richtig! Ich habe endlich für euch meine Kurzgeschichte zum Dimensionstrio Dialga, Palkia und Giratina weitergeführt. Es geht spannend weiter! Damit wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!~

 

„Dialga, bist du wach?“ Langsam öffnete ich meine Augen. „Gira?“, flüsterte ich. Giratina lächelte mich an. Ich befand mich in meinem Zimmer. Anscheinend waren ein oder zwei Tage vergangen. „Wir sind immer in diesem Keller, ja? Arceus hat uns nicht gehen lassen. Die Tür war nicht offen. Das war alles nur ein Traum…“, realisierte ich und schlug die Hände über den Kopf zusammen. Wir, Arceus Kinder, werden von ihm in diesem Keller aufgezogen, den er zwar ab und an verlässt, aber uns lässt er nicht hinaus. Ich würde zu gerne sehen, was sich außerhalb dieses Kellers befindet. Wahrscheinlich träume ich deshalb so oft davon, doch seiner Meinung nach ist diese Welt nichts für uns. Giratina sah traurig zu Boden. „Nein, wir sind immer noch hier… Tut mir Leid.“ Ich starrte die Decke an. Langsam verlor ich die Lust am Leben. Mein Körper fühlte sich so schwer an und in mir brodelte eine Kraft, die ich nicht recht kontrollieren konnte. „Gira… was ist los? Du siehst traurig aus.“ „Tut mir Leid. Ich muss dir schrecklich auf die Nerven gehen. Immer halse ich dir meine Probleme auf, dabei bist du doch krank und solltest dich mehr ausruhen. Ich bin doch nur eine Belastung!“ Ihr kamen die Tränen und sie stand auf, um wegzulaufen, doch hielt ich sie fest. Langsam richtete ich mich auf und umarmte sie. „Du bist meine kleine Schwester und ich würde alles für dich tun. Nie warst du eine Belastung oder etwas derartiges für mich, dafür bist du mir viel zu wichtig.“ Sie hielt die Hände vor ihr Gesicht und begann schrecklich zu weinen. „Du brauchst nicht zu weinen.“ Ich lächelte sie an und sie fiel mir um den Hals. „Es tut mir Leid!“, wiederholte sie. „Das muss es nicht.“ Warum dachte sie plötzlich, dass sie eine Belastung für mich wäre? Ich verstand es nicht so recht.

 

Ich starrte die Wand an. Warum war ich für Arceus nur so minderwertig? Er würde uns niemals aus diesem Kellergewölbe lassen, deswegen war der einzige Wunsch, den ich noch hatte, ein wenig Anerkennung zu bekommen. Wenn ich seine liebenswerte Tochter war, warum war es dann so schwer mir zu zeigen, dass ich ihm etwas bedeute? Vielleicht bedeutete ich ihm einfach gar nichts? Mein Blick fiel zur Decke, die mir leider auch keinen Trost gab. Ich musste mich mehr anstrengen, damit er mich mochte. Dialga war immerhin größtenteils unzurechnungsfähig und Giratina einfach nur lästig mit ihrem Rumgeheule. Wie konnte ich ihm gefallen? Was musste ich denn noch tun? Ich trat mit einem Fuß gegen die Wand. „Was? Verdammt, was?!“, fluchte ich leise vor mich hin. In diesem Moment ging die Tür auf und ich schaute irritiert zur Seite. Arceus trat herein mit einem Lächeln auf den Lippen. „Arceus!“, meinte ich begeistert und stieß ausversehen den Stuhl um. Mein Vater meinte: „Ich habe eine Überraschung für dich, meine Tochter.“ Meine Augen begannen zu leuchten. „Tatsächlich?“, fragte ich verwirrt. Er nickte und streckte die Hand aus. Ich nahm sie einfach überwältig an und er zog mich mit sich in dem Raum, wo er Dialga immer die Medikamente gab. Ich sah mich um. Hier war nichts, außer ein Stuhl. „Setz dich!“, forderte er mich auf. Ich ging diese Aufforderung sofort nach und setzte mich auf den Stuhl. Er griff nach meinen Armen, streckte sie nach hinten und machte irgendetwas daran. Auf einmal konnte ich sie nicht mehr bewegen. „Arceus, was macht Ihr da?“ „Vertrau mir!“, meinte er mit einem Lächeln und fügte hinzu: „Ich überzeugt, dass dir das Geschenk gefallen wird. Warte einen Moment.“ Mit diesen Worten verließ er den Raum und ließ mich unglaublich irritiert zurück.

 

Ich hatte mich halbwegs beruhigte, da öffnete sich die Tür. Arceus trat herein mit einem seltsamen Lächeln auf den Lippen. „Dialga, mein Sohn, kommst du bitte mit? Es ist Zeit für deine Medikamente.“ Dialga schüttelte widerwillig den Kopf und ich sah ihn besorgt an. „Was wird es dieses Mal mit mir machen? Was werde ich dieses Mal tun? Wird es weh tun?“ Ich machte mir Sorgen um Dialga und fragte mich, was er nur durchmachen musste, dass er sich so dagegen wehrte, obwohl es nur für seine Gesundheit war. Arceus ging auf ihn zu, kniete sich vor ihn und ich wich einen Schritt zurück. Mit einem einfühlsamen Lächeln begann er zu erklären: „Ich versuche es dieses Mal mit einem anderen Medikament, dass dir hoffentlich nicht so schadet.“ Er holte 2 Spritzen heraus und zeigte eine nach oben. „Das ist das Medikament, welches du die letzten Tage immer nehmen musstest.“ Dialga nickte, woraufhin Arceus die andere Spritze zeigte und sagte: „Diese ist anders und ich hoffe, dass sie dir besser helfen wird.“ Skeptisch schaute Dialga zu mir und ich nickte ihm zu. Daraufhin bat mich Arceus den Raum zu verlassen und in mein Zimmer zu gehen. Auf dem Weg in mein Zimmer hörte ich Dialga lautstark schreien. Ich hatte Angst, aber ich ging weiter, weil ich ansonsten Ärger kriegen würde. Was musste Dialga nur durchstehen? Ich machte mir solche Sorgen um ihn und fragte mich, was das wohl für ein Mittel sei. Für eine Weile dachte ich nach und irgendwann entschied ich, dass ich es genauer wissen wollte. Ich wollte wissen, was Dialga fühlte, was er durchstehen musste und was dieses Zeug mit ihm machte, deswegen würde ich es selbst ausprobieren. Nur so könnte ich es erfahren.

 

Game Over or Continue?
~Ich hoffe, dass ihr gespannt seid, wie es weitergeht! Was wird wohl Palkias Überraschung? Wird Giratina wirklich Dialgas Medikamente ausprobieren? All das erfahrt ihr im nächsten Part vom Dimensionstrio!
Damit wünsche ich euch noch viel Spaß beim Türchen öffnen und eine schöne Adventszeit!
Eure DarKira~

An Cafe! Konzert in Berlin 2014

Sonntag, 23. März 2014

Hey Leute, heute muss ich euch von einem beeindruckenden Phänomen berichten und ich will von euch wissen, ob ihr etwas dergleichen auch erlebt habt, falls ihr schon einmal auf einem An Cafe Konzert wart. Außerdem möchte ich von euch alles wissen: wie ihr ein An Cafe Konzert empfindet und was ihr an der Band an sich mögt oder auch nicht. Erzählt mir einfach alles!

Zunächst kommen wir erst einmal zu dem Phänomen. Alle Besucher des Konzerts entwickeln sofort eine Art Zusammenhalt. Sie unterhalten sich, als würden sie sich schon Jahre kennen und alle verstehen sich auf Anhieb. Es herrscht eine heitere Stimmung und es wird gespaßt, gelacht und zusammen mit An Cafe dann Party gemacht. Na gut, in etwa dieselbe Stimmung herrscht wohl auch unter Cosplayern und auf Conventions, aber das ist eine andere Sache. An Cafe war wirklich anders als sämtliche Konzerte, die ich zuvor besucht habe. Beispielsweise war dieses Konzert in Berlin das erste Konzert, wo mir kein Betrunkener, viel zu großer Trottel vor der Nase herumgesprungen ist. Dabei müsste man meinen, dass man auf einem Konzert in Berlin genauso viele Idioten vorfindet, wie auf den Straßen Berlins nach 8, wo eigentlich jeder betrunken, bekifft oder noch schlimmeres ist. Also eines könnt ihr mir wirklich glauben, nach diesem Konzert habe ich eine Abneigung gegen Berlin, zumindest gegen diesen Bezirk Berlins. Es ist schon wahrlich eine Ironie, dass das Konzert von Girugamesh in dem selben Club stattfindet. Aber zurück zu An Cafe: Dieses Konzert war das Erste, bei dem ich kein Blick auf die Uhr riskiert habe, weil es mich einfach zu sehr gepackt hat. Und jaa, wenn mir ein Konzert auch nur etwas missfällt, dann erkundige ich mich mindestens einmal danach, wann es vorbei ist. Allerdings war es bei An Cafe einfach nicht so. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und man war einfach geflasht. Selbst jemand wie ich wurde dazu gebracht einfach unbefangen mit zu tanzen, sodass diese Band anscheinend etwas wahr gemacht hat, was ich für unmöglich hielt. Und das alles hat sie geschafft, obwohl ich übermüdet, schon stundenlang vor dem Club stand und mir dadurch wirklich alles weh tat.

Also diese Band hat nun meinen Respekt erlangt und ich empfehle es wirklich einmal auf ein Konzert An Cafes zu gehen. Ein 2. Mal würde ich vielleicht nicht unbedingt hingehen, außer ich bekomme VIP-Karten. Unter diesen Umständen würde ich definitiv noch einmal hingehen oder auch wenn die Band ein neues Album herausbringt, welches mir super gut gefällt. Ich bin jedenfalls sehr begeistert und würde mich freuen eure Meinung über die Band und unter Umständen deren Konzerte zu erfahren!
Also viel Spaß beim Kommentieren! ;P

Frohe Weihnachten!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Das Dimensions-Trio – Chapter 2 Part 2

Sonntag, 22. Dezember 2013

~Und heute am 22. gibt es direkt den 2. Teil. Viel Spaß damit!~

 

Was war das? Das war doch Palkia… Warum trägt sie mich? Warum kann ich mich nicht bewegen…? War das ein Schrei?… Was? Wo bin ich…? Ist das nicht mein Zimmer? Wie viel Zeit ist denn vergangen? Wollten wir nicht dieses Kellergewölbe verlassen? Warum bin ich immer noch hier? Ich versteh das alles nicht… Mein Kopf tat so schrecklich weh. Langsam hob ich meinen Oberkörper. Neben mir lag Palkia. Sie hatte den Kopf auf dem Bettrand gelegt und war wohl eingeschlafen. Irgendwie war es schon rührend, wenn man auf einmal diesen Hauch von Wärme von einem sonst so eiskalten Demon zu spüren bekam. Ich wollte sie noch länger betrachten, doch mein Magen drehte sich um, weil ich vielleicht zu schnell aufgestanden war. Also sprang ich schnell aus meinen Bett heraus und lief sehr, sehr schwankend einige Schritte. Doch alles um mich herum drehte sich, sodass ich nicht weit kam und mir letztendlich nur noch bewusst wurde, wie mir der Boden immer näher kam. Das Nächste, was mir wieder klar wurde, war, dass ich mich übergab… in meinem Zimmer, mitten auf den Boden und es schien nicht so, als sei das mein Mageninhalt. Es wirkte eher wie Blut. Angewidert und irritiert versuchte ich mich nun irgendwie nach oben zu bekommen, aber mein Körper streikte komplett gegen alle meine Anweisungen. Mir wurde klar, dass mich eine Kraft nach oben zerrte. Ich drehte mich um, um zu sehen, wer oder was, es war. Palkia stand vor mir, die mich aus kalten, leeren Augen ansah. Sie hatte doch so friedlich und glücklich gelächelt. Wieso hatte sie auf einmal wieder diesen Blick drauf? Vielleicht war die Palkia, die mir dieses Lächeln geschenkt hatte, eine Gestalt eines schönen Traums? Wenn das ein Traum gewesen war, dann wollte ich weiter träumen, beschloss ich, während sich wieder alles drehte und ich merkte, wie ich schon wieder, aber dieses Mal in eine andere Richtung fiel. Wie ich auf dem Boden aufkam, merkte ich allerdings nicht mehr, weil sich schon zuvor mein Bewusstsein verabschiedet hatte. Um mich herum tauchte sich alles in ein tiefes Schwarz, dass letztendlich auch mich komplett einhüllte.

 

Mal wieder wurde ich durch einen Knall geweckt. Ich brauchte eine Sekunde, um zu begreifen, dass ich anscheinend an Dialgas Bett eingeschlafen war. Eine unangenehme Geräuschkullisse half mir mit meiner Orientierung. Der arme Dialga… Was war nur mit ihm los? Was machten diese Medikamente nur mit ihm? Als ich merkte, dass er aufstehen wollte, griff ich ihm geschickt unter die Arme und zog ihn hoch. Allerdings ging er sofort auf Abstand und sah mich völlig fassungslos und fast schockiert an. Was sollte mir denn dieser Blick sagen? Ich verspürte sogar fast etwas Angst. Vielleicht lag auch eine gewisse Anschuldigung dahinter und ich erwischte mich dabei, wie mich ein Schuldgefühl packte. Doch wieso bekam ich das so plötzlich? Hatte ich etwas damit zu tun? Plötzlich brach er mal wieder in sich zusammen. Ich fing ihn behutsam auf und legte ihn in sein Bett zurück. Dann begann ich angewidert mit den Aufräumarbeiten, für die ich Dialga wirklich eine Auszeichnung verpassen müsste. Er dachte sich immer wieder die nettesten Dinge für mich aus, das musste man ihm wirklich lassen.

 

Leblos lag ich da. Ich hatte nicht vor mich zu bewegen. Mir war es egal, scheiß egal. Es war mittlerweile mehrere Stunden her. Arceus hat mich erst ins Bad gebracht. Als er es kurz verließ, habe ich mich übergeben. Dannach hab ich nicht mehr genau darauf geachtet, was passierte. Arceus trug mich anscheinend in mein Zimmer, legte mich in meinem Bett ab und deckte mich fein säuberlich zu. Er gab mir einen Kuss, sagte mir, dass ich rufen solle, falls ich etwas benötige und verließ dann das Zimmer. Nachdem er weg war, heulte ich erst einmal stundenlang. Schließlich lag ich aber einfach nur noch da und starrte gedankenlos die Decke an. Ich verstand es einfach nicht. Wieso tat er das nur? Er meinte, er wolle, dass es mir auch Spaß macht, aber dann lacht er darüber, dass ich weine. Ergibt das einen Sinn? Ich drehte mich vorsichtig auf die Seite. Mir tat alles weh. Warum musste er ausgerechnet mir das antun? Auf diese Frage hin fasste ich einen Entschluss. Ich musste ihn fragen, warum er mir so eine Sonderrolle zuteilte und Dialga und Palkia einfach nur hin- und herschob, wie es ihm passte. Warum musste ausgerechnet ich ihm „so viel“ bedeuten? Konnte er uns nicht alle gleich behandeln? Dann würde auch Dialga nicht mehr so leiden unter seiner ständigen Überdosis an Medikamenten, so nannte er es immer und Palkia hätte, was sie will. Also stand ich langsam auf und schleifte mich zu Arceus herüber, der in seinem Zimmer mal wieder irgendetwas notierte. „Warum behandelst du mich anders als die anderen beiden? Kannst du uns nicht alle gleich behandeln und aufhören mich zu bevorzugen?“ Mit diesen Fragen fiel ich in den Raum herein. Arceus musterte mich eine Weile. Dann fragte er: „Denkst du etwa, dass das ungerecht ist?“ „Ja.“, antwortete ich anklagend. „Und Dialga…“ „Tut mir Leid,“, fiel er mir ins Wort, „wenn Dialga seine Medikamente nicht bekäme, dann würde er komplett zusammen brechen. Ich wollte es noch niemanden sagen, aber da du mich darauf ansprichst, bleibt mir wohl keine andere Wahl. Er ist schwer krank und ich will ihn nicht verlieren, deswegen braucht er diese Medikamente einfach.“ Er lächelte traurig und ich spürte, wie es ihn schmerzte, das sagen zu müssen. „Ich verstehe…“ Auch ich verspürte nun den Drang meinen Tränen freien Lauf zu lassen. Mein armer Bruder… Es tat mir auf einmal Leid, ihn immer um Hilfe gebeten zu haben, wenn er krank war, wie sollte er mir dann helfen können. Ich musste ihm helfen, nicht andersrum! „Aber wegen meines eigentlichen Anliegens…“ Er ließ mich nicht zu Ende reden. „Ich tu doch alles für dich, mein Schätzchen. Wenn du willst, dass ich dir nicht mehr so einen Vorteil verschaffe, dann werde ich das tun.“ Mir war nicht klar, dass das so einfach sein würde. Aber in dem Moment war mir auch noch lange nicht klar, dass er meinen Wunsch völlig falsch verstand.

 

 

Game Over or Continue?
~Ich hoffe, es hat euch gefallen! Bis ihr das nächste Kapitel lesen könnt, dauert es jetzt vielleicht ein wenig, aber wenn ihr eine Runde bettelt, dann könnte ich mich ja vielleicht beeilen. 😛 Nur noch heute und morgen, dann ist Weihnachten. Na, freut ihr euch schon? Ich wünsche jedenfalls noch viel Erfolg bei euren Weihnachtsvorbereitungen. ;)~