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Tanz der Karten – Kapitel 8

Donnerstag, 24. Dezember 2015

~Frohe Weihnachten! Ich wollte eigentlich ein richtiges Weihnachtsspezial machen, aber leider hatte ich einfach keine Idee dafür, deswegen gibt es als kleines Weihnachtsgeschenk einfach ein Kapitel, dass mehr als doppelt so lang ist, als normalerweise!
Ich wünsche viel Spaß!~

Also war Toma derjenige, der geklingelt hatte. „Shin, ich mache mir Sorgen. Mach bitte auf!“ Natürlich war ihm klar, dass ich Zuhause sein musste. Es fühlte sich so falsch an, dass er dort vor meiner Tür stand und ich hier… Ich hatte beinahe Tränen in den Augen. Ikki bemerkte es anscheinend und kam zu mir nach oben. Charmant flüsterte er mir ins Ohr: „Entspann‘ dich. Er geht bestimmt gleich wieder.“ Dann machte er weiter, als ob nichts gewesen wäre und er war einfach zu gut, als dass ich ihm sagen konnte, dass er aufhören solle. „Shin, ich weiß, dass du jetzt nicht mit mir reden willst, aber es bringt dir auch nichts dich zu verstecken. Ich muss dir etwas Wichtiges sagen… verstehst du?“ Ich wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte und Ikki machte es mir wirklich nicht einfacher. Dieser Trottel!! „Gut Shin, ich gehe wieder. Ich schieb dir einen Brief unter der Tür durch. Lies ihn dir bitte durch. Wenn du jemanden zum reden brauchst, dann bin ich immer für dich da, komme was wolle. Vergiss das bitte nicht!“, rief Toma herein und ging. Erst jetzt konnte ich mir hundert prozentig sicher sein, dass er definitiv keinen Ersatzschlüssel mithatte. Ich entspannte mich wieder, was Ikki sehr zu gefallen schien, denn er machte umso enthusiastischer weiter. Mein Geist wollte zwar immer noch, dass er aufhörte, aber mein Körper reagierte, als ob nie etwas gewesen wäre. Nach einer Weile klingelte Ikki Handy, doch er reagierte nicht, solange bis es aufhörte. Als ich kurz vorm Höhepunkt stand, klingelte es erneut. Irgendwann schien ihn ziemlich dringend erreichen zu wollen, doch er ignorierte es weiter. Allerdings brachte es mich komplett aus der Fassung. Dann klingelte es ein weiteres Mal. „Geh bitte einfach ran.“, stöhnte ich entnervt. Ikki folgte mürrisch meiner Aufforderung und sah entsetzt auf das Display. „Hey Schatz, was ist denn los?“, hörte ich ihn rangehen. „Ach du hast schon eher Schluss… ja, wann denn?… Ach du bist schon Zuhause… Ja, natürlich. Ich bin noch auf einer kleinen Shopping-Tour… selbstverständlich… ähm ja, na klar. Ich beeil mich… Tut mir Leid, dass du jetzt warten musst… Klar, bin gleich Zuhause und knallen wir so richtig, ok?… Ja, bis dann Liebling.“ Er legte auf und sein Handy weg. „Wo waren wir?“ „Dein Ernst?!?“ Er sah mich fragend an und ich schüttelte den Kopf. „Geh einfach…“ Ikki zog eine Augenbraue hoch und erklärte: „Wir waren noch nicht fertig.“ „Geh!“, forderte ich erneut auf. Er seufzte, aber kam schließlich meiner Forderung nach und zog sich an. „Na gut, wahrscheinlich hast du recht. Wir holen das ein anderes Mal nach, ja?“ Ich knurrte: „Meinetwegen.“ Dann drehte ich mich in Richtung Wand. Der Ausgang des Ganzen war unglaublich frustrierend, aber das Schicksal meinte es auch einfach nicht gut mit mir. Ikki legte mir plötzlich eine Hand auf die Schulter, drehte mich zu ihm und küsste mich. „Ich hoffe, dass es dir trotzdem gefallen hat und du etwas mehr Klarheit über dich selbst hast.“ Ich lief knallrot an und nickte einfach stumm. „Sehr schön.“, erklärte er. Ich brachte ihn also noch bis zur Tür, wo er mir noch einen Kuss gab, zwinkerte und ging mit den Worten: „Ein anderes Mal… Wir sehen uns.“ Ich lächelte leicht schüchtern und sagte nur: „Man sieht sich.“ Dann schloss ich die Tür und griff nach Tomas Brief, doch bevor ich ihn lesen konnte, musste ich mir erst einmal darüber im Klaren sein, was gerade geschehen war. Ich konnte es einfach nicht fassen und dann belog er auch noch eiskalt seinen Freund. Verwirrt starrte ich das Bild von meinen beiden besten Freunden auf den Schreibtisch an. „Wenn ihr wüsstet…“, meinte ich leise. Ich öffnete den Brief in meiner Hand und las ihn sorgfältig, doch ich konnte meinen Augen nicht trauen.

>> Shin, ich wollte es dir eigentlich schon vor Ewigkeiten sagen, aber ich wusste nicht wann und wie. Deswegen gebe ich dir diesen Brief, ehe es zu spät ist. Es tut mir einerseits wirklich Leid wie alles gelaufen ist bis jetzt, aber andererseits auch nicht. Du musst verstehen. Solange du bei mir bist, bin ich glücklich. Ich wünschte, du wärst immer bei mir, denn ich liebe dich. Erst wusste ich nicht, wie ich es dir sagen sollte. Vor allem, dass wir Kindheitsfreunde sind, hat es mir schwer gemacht. Aber wenn ich noch länger schweige, dann bringt mir das auch nichts. Ich hoffe, dass ich nicht zu sehr damit überfalle und du meine Gefühle erwidern kannst. Hauptsache ist, dass ich es jetzt los bin.
In Liebe Toma<<

Mir liefen entgültig die Tränen die Wangen entlang. Was hatte ich nur getan?! Ich war so ein Idiot. Wie könnte ich ihm je wieder in die Augen sehen? Ich wusste nicht wie ich damit umgehen sollte. Erschüttert schlug ich die Hände vor dem Gesicht zusammen und ließ mich auf das Bett fallen. Wie konnte ich ihm das nur antun? Mir gingen so viele Dinge durch den Kopf, dass ich beinahe das Klingeln meines Handys überhörte. Vorsichtig sah ich auf das Display in der Hoffnung, dass es nicht Toma war. Gott sei Dank war er es nicht, stattdessen mein Chef, der mir für den Rest der Woche freigab. Ich wusste nicht genau, warum er das tat, aber es sollte mir nur recht sein. So konnte ich mich in meiner Wohnung verkriechen lernen und die ganze Welt ignorieren. Ich war nicht in der Gefahr Ikki oder Toma über den Weg zu laufen, außer auf dem Weg zur Uni. Allerdings passierte mir das mit Toma nicht, da dieser meistens zur selben Zeit in der Uni oder im Café festsaß.
Ein paar Tage nach dem Vorfall begegnete ich jedoch Ikki. Ich lief gerade mit Sawa und Heroine von der Uni aus ein Stück in Richtung meines Hauses, da sah ich ihn. Ich hoffte, er würde mich nicht erkennen, doch er tat es. „Guten Tag Sawa, Heroine und Shin, richtig?“ Die Mädchen nickten und kicherten begeistert. „Hallo Ikki!“, riefen sie, während ich eine Augenbraue hochzog und falsch lächelte. „Du siehst aus wie nach 7 Tagen Regenwetter, Shin. Was ist los?“ „Ich bin nur nicht sonderlich begeistert dich zu sehen.“ Heroine stubste mir in die Seite. „So etwas sagt man doch nicht.“ Ich verleierte die Augen, woraufhin sie die Stirn runzelte. „Keine Sorge, ich hatte von diesem Sonnenschein hier keine andere Antwort erwartet.“ Ich zuckte mit den Schultern und schwelgte heimlich in der Hoffnung, dass es nur über seinen Kopf anfangen würde zu regnen, jedoch war die Wahrscheinlichkeit dafür nicht gerade hoch. Ein Seufzten wich mir von den Lippen. Die Mädchen sahen mich vorwurfsvoll an, aber Ikki erklärte bewichtigend: „Shin und ich hatten ein paar Differenzen, die ich gerne mit ihm klären würde. Nehmt ihr mir es übel, wenn ich ihn euch kurz entführe.“ Daraufhin antwortete Sawa nur: „Selbstverständlich, ich muss jetzt eh abbiegen. Du kommst doch mit zu mir, stimmt’s Heroine?“ Sie nickte und ich sah die beiden schockiert an. Sie wollten mich jetzt doch nicht etwa mit diesem Perversen alleine lassen. „Tschüss ihr beiden, man sieht sich!“, meinten die beiden und gingen. Meine Nerven waren am Ende. Ikki verabschiedete sich noch freundlich und dann lief er neben mir her.
Nach einer Weile meinte er: „Es tut mir Leid, wie das vor ein paar Tagen gelaufen ist, ehrlich. Ich will es wieder gut machen, wenn du mich lässt.“ Ich blieb angewidert stehen. „Das ist doch nicht dein Ernst, oder?!“ „Wieso sollte das nicht mein Ernst sein?“ Er ging auf mich zu und gab mir einen Kuss. Ich schreckte zurück und sah mich panisch um. Wir waren mitten auf der Straße, aber ihm schien das nichts auszumachen. „Tu das nie wieder!“, fluchte ich. „Wenn du dafür mit mir schläfst.“ „Nein!“ „Ich könnte auch Toma sagen, was vorgefallen ist…“ Mein Herz blieb für einen Moment stehen. „Das würdest du nicht…“ Er grinste breit. „Wieso sollte ich nicht?“ Mein Blick fixierte den Boden. „Ich tu alles, was du willst… aber bitte sag es niemanden.“, flüsterte ich. „Dann haben wir ein Deal.“ Wir gingen also zu meiner Wohnung, in mein Zimmer. Seine Klamotten fielen, meine Klamotten fielen und wir taten es. Erst kamen wir nochmal bis zu der Stelle, wo wir das letzte Mal aufgehört hatten, nur dass er nicht frühzeitig aufhörte. Auch wenn es Nötigung war oder was auch immer, auch wenn ich mich lieber im Selbstmitleid vergraben wollte, so gefiel es mir doch ziemlich gut. Ikki wusste einfach, was er tat und vor allem wie. Keuchend schaute ich ihm in Augen. Mein Puls hatte sich gefühlt um das zehnfache erhöht. Er küsste mich leidenschaftlich. „Jetzt will ich aber auch meinen Spaß.“ Mit gezielten Bewegungen schubste er mich auf alle Viere. In diesem Moment wurde mir bewusst, welchen Part ich einnehmen musste. Ich fühlte mich absolut lächerlich, aber vor allem fragte ich mich, ob es weh tun würde. Dann passierte es. Augenblicklich schossen wir die Tränen in die Augen. Diesen gewaltigen Schmerz hatte ich einfach nicht erwartet. „Entspann‘ dich.“, flüsterte Ikki. Ich schüttelte den Kopf, weil ich einfach keine Lust mehr darauf hatte. Es war entsetzlich. Seine Antwort auf meine abwehrende Haltung war ein Schlag mit der flachen Hand auf meinen Arsch. Dann griff er in meine Haare, zog meinen Kopf zu sich und küsste mich, dadurch wurde der Schmerz aber immer entsetzlicher. Er stieß meinen Kopf wieder nach vorne, welcher unsanft auf dem Bett landete. Ich ließ ihn einfach liegen und über mich ergehen, was Ikki auch wollte. Mein Geist hatte die Rebellion aufgegeben und mein Verstand setzte immer mehr aus. Was gerade geschah, ließ sich nicht mehr beschreiben. Es war erst so schmerzhaft, dann verwirrend und irgendwann einfach unglaublich. Ich gab mich ihm einfach hin und war es auch leid meine Stimme zu unterdrücken. Gerade das schien ihm zu gefallen.
Stunden später fand das Geschehen sein Ende. „So schlecht war es doch gar nicht?“ Ich nickte nur. Mein Atem war zu schnell, um ihn antworten zu können. Ich fragte mich, wo er diese Ausdauer und vor allem diese Gelassenheit hernahm. Dann wurde es mir bewusst. Natürlich, Ikki war Tanzlehrer. Völlig erschöpft ließ ich mich ins Bett fallen. „Das bist du wohl nicht gewöhnt, was?“, meinte Ikki lachend. Er gab mir einen Kuss und erklärte: „Bleib ruhig liegen. Ich find den Weg nach draußen schon. Schlaf gut, Shin.“ Ein letztes Zwinkern und er verschwand. Es dauerte nur ein paar Sekunden, nachdem ich die Tür zufallen hörte und Ikki das Treppenhaus nach unten laufen, bis ich komplett weg war und so fest schlief wie schon lange nicht mehr.
Vorsichtig öffnete ich die Augen. Wie viel Zeit wohl vergangen war? Vielleicht war mittlerweile Samstag. Ich rollte mich aus meinem Bett, nur um festzustellen, dass mir absolut alles weh tat. Genervt schleifte ich mich Richtung Dusche und sah dabei noch einmal kurz auf mein Handy.

>> 14:03 Uhr
7 verpasste Anrufe Toma
2 verpasste Anrufe Heroine<<

„Scheiße… da war ja noch was…“ Wir wollten uns endlich mal wieder als Gruppe treffen. Schnell wählte ich Heroines Nummer. „Hey, tut mir Leid… Ich bin gerade erst aufgewacht. Es war ’ne lange Nacht. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse.“ „Na dann guten morgen Shin, ist schon gut. Wir haben uns halt Sorgen gemacht. Gut, dass du angerufen hast, wir wollten gerade zu dir laufen und nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Was hat deine Nacht eigentlich so lang gemacht?“ „Erklär ich dir vielleicht ein anderes Mal, okay?“ „Wie du meinst. Wir würden dann schon mal zu mir gehen. Wann kommst du dann nach?“ „In einer halben Stunde.“ „Okay, bis dann!“ „Bis dann.“ Ich legte erleichtert, dass sie nicht sauer waren, auf. Mein Herz raste wie immer, wenn ich mit Heroine telefonierte, aber es war schwächer als sonst. Vielleicht schaffte ich es so über sie hinweg zu kommen. Aber wie sollte ich ihr jemals meine lange Nacht erklären? Ich schämte mich so.
Eine halbe Stunde später stand ich dann vor Heroines Tür. Freudig öffnete sie mir. „Komm herein Shin! Wir haben schon gewartet.“ Ich ging hinein, wo ich nicht nur Tomas Gesicht erblickte, sondern auch Ukyos. Langsam fragte ich mich doch, ob sie mich zu einem Gruppentreff oder einem Doppeldate einladen wollten. „Hey!, warf ich in den Raum, woraufhin ich ein „Hey!“ zurückbekam. Toma lächelte mich breit, aber falsch an. Er war definitiv sehr besorgt und machte sich Gedanken darum, warum ich nicht auf seinen Brief geantwortet hatte. Allerdings wusste ich einfach nicht, was ich dazu sagen sollte. Vor allem hatte ich, nachdem was am Vortag geschehen war, keine Ahnung mehr, wie ich damit umgehen sollte. „Schön, dass du da bist. Ich hab seitdem du das letzte Mal auf Arbeit warst, nichts mehr von dir gehört. Hab mich schon gesorgt.“, erklärte Toma ehrlich. Ich setzte mich. „War doch keine große Sache. Du musst dir keine Sorgen um mich machen.“, antwortete ich schlicht. Jetzt konnte ich es mir nicht erlauben, dass er sich auch nur einen Gedanken um ein Arschloch wie mich machte. Mein schlechtes Gewissen begann an mir zu nagen. Toma verzog das Gesicht und setzte dazu an etwas zu sagen, doch ehe das ganze in einer ewigen Diskussion ausartete, fragte ich: „Du hast also die Woche kein frei bekommen?“ „Nein, wieso sollte ich?“ „Also wurde mir tatsächlich wegen meines psychischen Zustandes frei gegeben.“ Ich seufzte genervt. „Ach tatsächlich?“, fragte Toma erstaunt. Heroine und Ukyo schauten ernsthaft besorgt zu mir. „Was ist eigentlich vorgefallen?“, fragte Heroine vorsichtig. „Ich weiß es nicht genau. Wahrscheinlich ist mir alles über den Kopf gewachsen. Ich war überfordert. Kann mal passieren.“ Heroine schüttelte den Kopf. „Es sollte nicht passieren, wenn du dir mal einen gesünderen Lebensstil aneignen würdest.“ Ich verzog das Gesicht. „Du klingst wie meine Mutter.“ „Es ist doch aber wahr. Du überabeitest dich dauerhaft und tust dann noch etwas für die Uni. Außerdem schläfst du nicht länger als 4-5 Stunden und dann nicht einmal gut.“ Toma sah mich entsetzt an. „Ist das wahr?“ Ich verleierte die Augen. „Ist doch nichts dabei, oder?“ „Also ist es wahr?“ „…Ja…“, brachte ich schweren Herzens heraus. Er sah mich komplett schockiert an. „Gönn‘ dir ’ne Pause.“ „Tu ich doch schon.“, meinte ich mit einem Lächeln. Heroine nickte und erklärte: „Stimmt, du hast verschlafen bis 14 Uhr. Wie lange warst du gestern wach?“ „Irgendetwas zwischen 21-24 Uhr, ich war zu müde, um auf die Uhr zu schauen.“ „Hey, das klingt doch echt gut. Und erklärst du mir nun, weswegen es eine „lange Nacht“ war?“, fragte Heroine neugierig. Ich sah Toma an, der skeptisch eine Augenbraue hob. Das war der Moment, in dem ich mich wieder einmal total schlecht fühlte. Mein Kopf kramte nach einer passenden Ausrede. „Sagen wir es so… ich habe mal etwas anderes gelernt, als immer nur für die Uni.“ „Und was?“ „Das behalte ich für mich.“ „Ich will aber wissen, was es ist!“, meinte Heroine auffordernd. „Werdet ihr schon noch sehen.“, erklärte ich mit einem Grinsen. Jetzt musste ich nur noch herausfinden, was ich gelernt hatte, was ich ihnen auch zeigen könnte. Wahrscheinlich war es an der Zeit eine neue Sprache zu lernen oder dergleichen. „Na gut…“, meinte Heroine mit einem skeptischen Blick.
Ab diesem Moment verlief der Tag wirklich lustig. Wir unterhielten uns, hatten jede Menge, worüber wir lachen konnten und spielten irgendwann ein paar Spiele, die auf jeden Fall Unterhaltung boten. Mir fiel nicht auf, dass dieses Treffen tatsächlich irgendwann ein Doppeldate-Charakter brachte. Irgendwann verschwanden Heroine und Toma kurz in der Küche, weil Heroine ihm irgendein Rezept zeigen wollte. Ukyo nutzte diese Gelegenheit um mich auf eine vergange Frage hinzuweisen: „Wie sieht es aus? Hast du jetzt mittlerweile mal über meine Frage nachgedacht?“ Ich zögerte für einen Moment und überlegte, ob ich antworten sollte und was ich sagen konnte. „Du meinst, wie viel ich für Kerle übrig habe, richtig?“ Er nickte. Ein kurzes Grinsen huschte plötzlich über mein Gesicht, als darüber nachdachte, ob ich nun auf Kerle stand. Keine Frage, ich stand absolut auf Kerle, obwohl ich es weiterhin lieber leugnen würde. Ukyo erklärte herausfordernd: „Ich kann dir deine Antwort vom Gesicht ablesen. Du hast viel für sie übrig, stimmt’s?“ „Vielleicht.“, entgegnete, ohne dass ich mein Grinsen unterdrücken konnte. „Also ja.“ „Könntest du diese Antwort für dich behalten?“ Ukyo nickte und erklärte: „Selbstverständlich.“ „Sag mal, hast du wegen Toma gefragt?“ Erneut musste Ukyo nicken. „Gut kombiniert.“ „Mit meinem jetzigen Informationsstand war das nun auch nicht mehr schwer.“
Der Abend nahm seinen Lauf, zwischendurch entführte mich Heroine nochmal, wobei ich vermutete, dass Ukyo in diesem Moment unser Geheimnis ausplauderte, aber es sollte mir egal sein. Diese Information war Toma garantiert nicht unbedingt neu. „Sag mal Shin, was ist zwischen Ikki und dir vorgefallen?“, fragte Heroine mich nun unter 4 Augen. Ich lief augenblicklich rot an. „Ähm… ich weiß nicht, wie ich das erklären soll.“ „Oh bitte, sag mir nicht, dass zwischen euch irgendwas lief…“ Jetzt war ich einfach nur noch überrumpelt. „W-woher?“ „Also bitte, ich bin eine Frau. Wir bekommen so etwas mit.“ „Könntest du es bitte unter allen Umständen für dich behalten? Ich will nicht, dass Toma irgendetwas davon erfährt…“ „Also machst du dir trotzdem Gedanken um ihn?“ „Natürlich… das alles war auch nicht unbedingt freiwillig.“ „Was?! Zeig ihn doch an…“ „Dafür war es dann wieder zu freiwillig, als dass ich damit durchkäme, fürchte ich… und solange er mich jetzt in Ruhe lässt, soll es mir egal sein.“ Heroine nahm mich in den Arm. Anscheinend ging sie davon aus, dass es wirklich schrecklich gewesen sein musste. Ich lächelte leicht und fragte mich, warum mein Puls nicht in die Höhe geschossen war. „Ich sag niemanden etwas. Ich verspreche es dir, aber bitte rede mit mir, wenn wieder so etwas vorkommt. Nicht, dass du alles in dich hineinfrisst. Das will ich nicht, okay?“ Ich nickte und bedankte mich.
Nachdem wir zu den anderen zurück gegangen waren, spielten wir noch eine Runde. Schließlich machten Toma und ich uns auf den Weg nach Hause. Wir redeten erst ganz normal. An der Abzweigung, wo wir uns für gewöhnlich trennten, fragte er aber plötzlich: „Du hast gar nichts zu meinem Brief gesagt… Hast du ihn gelesen?“ Ich nickte langsam und erklärte: „Ich… ich weiß einfach nicht, was ich dazu sagen soll.“ „Erwiderst du meine Gefühle denn?“ Mir lag ein „Ja“ auf den Lippen, aber wäre das dann auch wirklich ernst gemeint? Ich wusste es nicht genau. Außerdem war mein schlechtes Gewissen zu groß, um einfach „Ja“ sagen zu können. Jemanden wie mich hatte er nicht verdient. Ich hasste mich dafür, was ich getan hatte. „Du liebst mich doch, oder?“, fragte Toma vorsichtig und nahm meine Hand. Ich sah zur Seite. „Ich… ich weiß nicht.“ „Das ist zumindest kein „nein“.“, meinte er mit einem Lächeln. Ich schaute zu ihm. Mein Blick blieb an seinen Lippen hängen. Ich wollte mich ihnen hingeben, aber ich konnte nicht, nicht nach letzter Nacht. „Ich helf dir auf die Sprünge, damit du Klarheit hast.“, meinte er mit diesem süßen Lächeln, das meinen Blick festhielt. Er küsste mich. Mein Herz entflammte, so schnell. In diesem Moment war die Außenwelt nur noch ein unbedeutendes Nichts um mich herum. Kaum noch konnte ich meinen Körper kontrollieren. Dann kam die Erinnerung zurück. Panisch drückte ich ihn von mir und rannte weg, weit weg, ohne noch einmal darüber nachgedacht zu haben, was ich eigentlich tat. So ließ ich einsamen Toma mit Selbstverzweifeln im Schein der Laterne zurück, dabei wollte ich ihn nie wieder Kummer bereiten.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat und ich euch ein schönes Weihnachtsgeschenk bescheren konnte!
Was hat Shin nur getan? Wird der arme Toma es verkraften? Und wie wird Shin wohl in der nächsten Tanzstunde Ikki gegenüber stehen? All das im nächsten Kapitel Tanz der Karten, das hoffentlich bald rauskommen wird.
Hinterlasst doch ein paar Kommentare!
Damit wünsche ich euch noch eine wunderschöne Bescherung und frohe Weihnachten!
Eure DarKira!~

MM!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Hey Leute, in einem Tag ist Weihnachten. Freut ihr euch schon? Also ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass bei mir kein Weihnachtsgefühl aufgekommen ist. Es liegt einfach kein Schnee!

Heute geht es jedenfalls um den Anime MM!, der mit 12 Folgen schön kurz gehalten wurde. Mehr davon hätte ich mir aber auch nicht ansehen wollen. Es ist schon eine Weile her, dass ich MM! gesehen habe, aber damals löste er bei wirklich Belustigung aus. Der 2010 erschienende Anime nimmt sich selbst nämlich komplett nicht ernst und legt dabei eine echt hirnrissige Story an den Tag. Wenn man Comedy braucht, dann ist diese Serie wirklich die Richtige. Der Animationsstil ist auch echt nicht schlecht, aber die Musik will man sich nicht bedingt antun. Allerdings gab es auch einige Dinge, die ich in Frage gestellt habe, beispielweise: Warum sollte Masochismus oder Crossdressing geheilt werden müssen?
Im Großen und Ganzen ist die Serie aber echt genial und hat Gags, die einfach nur zum Wegschmeißen sind. In den letzten Folgen kommt auch etwas Weihnachtsfeeling rüber, da es an Heilig Abend spielt.

Es geht um Taro Sado, einen absoluten Masochisten, der in einem Club in der Schule von seinem Leiden geheilt werden soll. In diesem befinden sich weitere Mitglieder mit „psychischen Störungen“, die geheilt werden sollen. Dabei hat die Clubleiterin Mio Isurugi, eine Sadistin mit Überlegenheitskomplex, aber nicht die nettesten Methoden, weswegen dieser Club ab und an ziemlich aus dem Ruder läuft.

Wer etwas gute Laune braucht, kann sich den Anime wirklich mal ansehen oder wer einfach nur auf echt abgefuckte Storys steht.
Damit wünsche ich viel Spaß beim Schauen!

Tanz der Karten – Kapitel 7

Dienstag, 22. Dezember 2015

~Hey Leute, heute kommt auf direkt das nächste Kapitel von Tanz der Karten heraus. Ich hoffe, dass ihr schon gespannt seid. Viel Spaß!~

 

Ich war erstarrt und wusste nicht, wie ich mit der Situation umgehen musste. Sein Lächeln machte es noch unangenehmer. Er schien so siegessicher. Ich schaute irgendwohin, hauptsache ihm nicht mehr in die Augen. „Keine Sorge, es ist komplett unverbindlich und bleibt unter uns.“ Der Gedanke war verlockend und mein ganzer Körper wollte, dass ich annahm, doch mein Geist konnte sich noch nicht mit der Idee anfreunden. „Ich weiß nicht.“ „Du willst doch. Bist du zu feige einfach „Ja“ zu sagen?“ Ich sah ihn genervt wieder an. Wie konnte dieser Trottel sagen, dass ich zu feige wäre?! Er wird schon sehen. „Gut, was soll’s? Probieren wir’s.“ Er grinste mich an und nickte.
Dann kam sein Gesicht meinem näher. Ich war total nervös und versuchte es mir irgendwie nicht anmerken zu lassen. Dann küsste er mich und er konnte verdammt gut küssen. Es war berauschend, obwohl mein Herz nicht so randalierte wie bei Toma. Wahrscheinlich war es mit ihm wohl wirklich weniger peinlich, dabei war er mein Tanzlehrer. Das musste ich jetzt aber einfach ignorieren. Also konnte ich mich wirklich darauf einlassen. Ich rückte etwas zurück, sodass er auch mit auf das Bett kam. Er fuhr mit einer Hand unter mein Oberteil. Ich wusste nicht wie weit er gehen wollte, aber mir sollte es nur recht sein. Mit den Fingerspitzen strich er langsam über meinen Oberkörper. Es war unglaublich. Er ließ von meinen Lippen ab und küsste vorsichtig meinen Hals. Dann zog er mir im nächsten Moment das Oberteil aus. Ich war wohl schon die ganze Zeit rot angelaufen, aber das löste so viele Gedanken in meinem Kopf aus, dass ich wirklich rot anlief. Wie mir jetzt erst auffiel, hatte er seinen Mantel und die Handschuhe noch nicht ausgezogen, was ich schon längst abgestreift hatte und er jetzt auch. Diesen Moment hatte ich genutzt um mir bewusst zu werden, was gerade passierte. Es fühlte sich so unreal an, vor allem das Kribbeln in meinem gesamten Körper. Er beugte sich nun wieder zu mir, um mich küssend ins Bett zu drücken. Mir war nicht danach mich gegen ihn zu wehren. Ich versuchte auch mal die Initiative zu ergreifen und begann sein Hemd aufzuknöpfen, was ihn etwas zu belustigen schien. Es war aber auch schwer, ohne dass man hingucken konnten, aber ich schaffte es. Mit einem Grinsen erklärte er: „Ich bin beeindruckt. Das war Rekordzeit.“ Irgendwie musste ich auch grinsen. „Na immerhin…“ Er zog das Hemd ziemlich sexy aus und legte den Kopf schief. Mir wurde jetzt erst bewusst wie heiß er eigentlich wirklich war. Ich konnte nicht anders als ihm zu mir zu ziehen und leidenschaftlicher als zuvor zu küssen. Mich überraschte es, dass ich das überhaupt konnte und ihn anscheinend auch. Unsere Lippen lösten sich. Langsam küsste er meinen Oberkörper, nur schwer konnte ich ein Stöhnen unterdrücken. Ich bekam es nicht einmal mit, wie er geschickt meinen Gürtel und meine Hose öffnete, erst als er mit einer Hand in die Hose fuhr. Ich lief rot an. Mein Herz raste mittlerweile doch und ich schämte fast etwas dafür, dass ich meine Atmung nicht mehr kontrollieren konnte. Vielleicht wollte ich doch nicht so weit gehen. Er küsste unbeirrt weiter meinen Oberkörper und ich schaute zur Seite. Auf dem Schreibtisch stand das Bild von Heroine und Toma. Sie schienen mich vorwurfsvoll anzusehen. Ich wollte das doch nicht. Es fühlte sich so an, als würde ich die beiden betrügen. Mein größter Wunsch war in diesem Moment, dass das Bild einfach umfallen würde, damit ich nicht länger mit meinem Gewissen kämpfen musste. Eigentlich sprach doch nichts dagegen, was er und ich machten, oder? Ich sah zur Decke. „Nein…“ Ich spürte, dass er mich ansah. „Hör bitte auf.“, entwich es mir, aber er fuhr unbeirrt fort. Es fühlte sich so gut an, zu gut. Mein Körper wollte mehr, aber ich konnte doch nicht. Ich verstand, dass er nicht aufhören würde, wenn ich es nicht wirklich wollte. Meine Gedanken drehten sich immer noch darum, ob es richtig war, was ich gerade tat. In diesem Moment küsste er mich aber unglaublich leidenschaftlich und auf einmal waren meine Zweifel weg. Das war es, was ich wollte. Er zog meine Hose aus und ging mit seinen Kopf nach unten. Für einen Moment war ich schockiert, aber natürlich war das normal, wenn man miteinander schlief. Es raubte mir den Verstand, so unglaublich. Ich vergaß alles um mich herum und konnte auch mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken, bis es an meiner Wohnungstür klingelte. „Ignorier es.“, flüsterte Ikki und drückte mir ein Kissen auf den Mund. Ich nickte und er fuhr damit fort mir den Verstand zu rauben. „Shin, bist du Zuhause? Ich bin es Toma.“, hörte ich es durch die Tür rufen. Ich erstarrte. Hoffentlich hatte er den Ersatzschlüssel für die Wohnung nicht dabei.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. 😛 Wie wird es wohl weitergehen? Hat Toma wirklich einen Zweitschlüssel? Wie wird wohl darauf reagieren? All das und noch mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel von Tanz der Karten!~

Tanz der Karten – Kapitel 6

Montag, 21. Dezember 2015

~Hey Leute, heute gibt es mein nächstes Kapitel von Tanz der Karten. Dieses wird sehr speziell und ich hoffe, dass es euch gefällt. 😛
Viel Spaß!~

Am nächsten Tag ging ich nach der Uni wie gewohnt zur Arbeit. Toma hatte dieses Mal schon eine Stunde vor mir schon Schichtbeginn, weswegen er schon vor mir da war. Ich zog mir also gemütlich die Arbeitsklamotten an und wagte dann den Schritt ins Grauen. Als ich herauskamen sahen die Mädchen neben mir mich ganz erwartungsvoll an, weswegen ich mit einem Lächeln den Kopf schief legte und „Guten Tag die Damen.“ sagte. 3 von ihnen liefen rot an und erwiderten hektisch das „Guten Tag!“, was mich doch zum richtigen grinsen brachte. „Hey Toma.“, meinte ich kurz und knapp als ich hinter die Theke schaute, worauf ich zuhören bekam: „Guten morgen Shin! Wie war dein Tag? Hast du eine Prüfung geschrieben? Wie sieht eigentlich dein Notenschnitt zur Zeit aus?“ Ich musste tatsächlich lachen. „Hey, ganz langsam und eine Frage nach der anderen.“ Er seufzte: „Hai, hai.“ „Also mein Tag war ganz passabel bis jetzt. Ich habe in letzter Zeit keine Prüfungen geschrieben und mein Schnitt müsste im Vergleich zur Klasse etwas über dem Durchschnitt liegen. Und jetzt erkläre mir, was die Fragen sollten.“ Er lief rot an und sah zur Seite. „Ich will halt mehr über dich wissen und mehr mit dir reden…“ Ich nickte langsam und versuchte mein Herz zu ignorieren, dass wieder Aufstände machte.
Wir gingen also an die Arbeit. Ich nahm mir seine Worte etwas zu Herzen und bemühte mich wieder mehr mit ihm zu reden. Er hatte recht, nachdem er mir meinen ersten Kuss gestohlen hatte, distanzierte ich mich sehr von ihm. Mein Kopf schien sich einfach gegen ihn zu wehren, vor allem wenn die Mädchen wieder irgendwelche Extrawünsche hatte. Kurz bevor meine Schicht zu Ende war und ich in der Hoffnung, dass nun keine derartigen Bestellungen mehr kamen, passierte es. „Ich hätte gerne die Nummer 13.“ Toma nahm die Bestellung entgegen und wir lasen uns still durch, was wir tun mussten. Dann trafen sich geschockt unsere Blicke und wir liefen rot an. Immerhin kostete dieser Scheiß sie auch genug, aber trotzdem fragte ich mich, wer auf diese verdammte Idee gekommen war! Wir mussten instinktiv schlucken und waren wohl tatsächlich unschlüssig, ob wir das wirklich tun sollten. >>Ein kleiner Wettbewerb: Wer zuerst am Boden ist und wer dann zuerst stöhnt!<< Das ganze Café sah uns an. Ich schüttelte langsam den Kopf, doch er zuckte mit den Schultern, woraufhin ich heftiger mit dem Kopf schüttelte und er ins Grübeln geriet. Schließlich nickte er und starrte ihn nur entsetzt an. Das war der Moment, den er nutzte, um mich beim Handgelenk zu packen und mich so zu drehen als ob wir tanzten und mich in seine Arme warf. Ich war etwas überrumpelt und brauchte eine Sekunde, um zu reagieren, aber die Sekunde meines Schocks hatte er genutzt und mich zu Boden zu drücken. Erst zu spät versuchte ich mich zu wehren, doch so kam es, wie es kommen musste. Ich lag am Boden und er kniete über mir, aber war rot angelaufen. Anscheinend wusste er nicht wie er fortfuhr oder konnte es nicht vor all den Mädchen. Ob ich die Gelegenheit nutzen sollten, um den Spieß noch einmal umzudrehen? Doch es gelang mir nicht, denn er fuhr fort. Er begann meinen Hals zu küssen. Mein Herz schlug so unglaublich schnell, doch ich lag am Boden und all die Blicke, die uns zusahen konnte ich nicht vergessen, selbst nachdem ich die Augen schloss noch nicht. Das musste so falsch aussehen. Ich wollte hier weg. Er knabberte an meinen Ohr und flüsterte leise: „Nur ein einzelnes Stöhnen, dann ist das hier vorbei. Entspann dich bitte.“ Es war so peinlich und so schön zugleich. Wollte ich überhaupt, dass er aufhörte? Was dachte ich da nur? Natürlich wollte ich das er aufhörte. Mit einer Hand fuhr er über meinen Oberkörper. Das ging zu weit, ich zwang mich zu einem kurzen Stöhnen und er hörte auf. Mit einem Grinsen meinte er: „Gewonnen.“ Ich hatte tatsächlich Tränen in den Augen und musste mich zusammenreißen ruhig zu bleiben. Wenn das in diesem scheiß Café so weiter ging, was würden wir dann noch tun? In diesem Moment hörte ich eine bekannte Stimme hinter mir: „Also ist das hier jetzt wirklich ein Yaoi-Café? Interessant…“ Erschrocken sah ich über die Schulter und da stand Ikki, der zu mir heruntersah und mir die Hand hinhielt. „Komm wieder hoch. War aber interessant euch zuzusehen.“ Erschüttert lief ich rot an, stand schnell ohne seine Hilfe auf und verschwand im Umkleidezimmer. Mir liefen die Tränen über die Wangen. Ich verstand das alles nicht. Toma kam herein, schloss hinter uns die Tür und nahm mich kurzerhand in den Arm. „Hey, tut mir Leid. Ich wollte das doch nicht.“ Ich drückte ihn energisch weg. „Das ist doch nicht deine Schuld, du Idiot.“ „Was ist dann los?“ „Ich weiß es nicht. Lass mich einfach in Ruhe, ok?“ Ich zog mich in kürzester Zeit um und ließ den total verwirrten Toma stehen. So schnell wie möglich lief ich aus dem Café und zog mir die Kapuze tief ins Gesicht. Ich wollte nicht, dass mich irgendjemand so sah.
„Hey Shin, tut mir Leid. Ich hätte das nicht sagen sollen. Wahrscheinlich denkst du, ich will mich über dich lustig machen, aber es ist in Ordnung, dass du auf Kerle stehst.“ Erschrocken sah ich über die Schulter. Ikki war mir gefolgt. „Ich stehe nicht auf Kerle!“, schrie ich ihn ziemlich fassungslos entgegen. Er blieb zu meinen Entsetzen auch noch ruhig. „Das sah aber anders aus.“ „Das ist das, was mich stört!“ „Dass du nicht auf Kerle stehst, aber alle es denken oder dass du auf sie stehst, aber es dir nicht eingestehen willst?“ Ich ging wortlos weiter. Mit diesem Idioten von Tanzlehrer musste ich mich nicht über so etwas unterhalten. Aber hatte er nicht einen Freund? Vielleicht konnte ja gerade er mir helfen. So in Gedanken hatte ich gar nicht mitbekommen, dass er jetzt neben mir lief. Überrascht sah ich ihn an. Er lächelte und erklärte: „Ich muss eh in die Richtung.“ „Verstehe… Sag mal: Wie hast du herausgefunden, dass du auf Kerle stehst?“ Für eine Sekunde überlegte er. „Ich hatte etliche Beziehungen mit Frauen, aber jede hat nach ungefähr 4 Wochen mit mir Schluss gemacht. Nach und nach verlor ich immer mehr das Vertrauen in Frauen und bekam fast einen Hass auf sie. Eigentlich wünschte ich mir nur eine Freundin, die mit mir länger zusammen bleiben konnte, aber es passierte einfach nicht. Kent, mein jetziger Freund, hat mich schließlich gefragt, ob ich es anstatt mit den ganzen Frauen nicht einmal mit einem Kerl probieren wolle. Ich bin ihm erst für eine Weile aus dem Weg gegangen, aber irgendwann hab ich mich doch darauf eingelassen und festgestellt, dass er mir gefällt, sogar mehr als mit irgendeiner Frau.“ „Das klingt ein wenig tragisch.“ „Zu dem Zeitpunkt war es das auch, aber mittlerweile bin ich glücklich, dass ich so mit Kent zusammen gekommen bin.“ Ich blieb stehen. „Hier wohne ich, also…“ Er ließ mich nicht ausreden. „Darf ich mit zu dir kommen?“ Verwirrt sah ich ihn an. „Wieso?“ „Ich will dir ein paar Tipps geben.“ Genervt verzog ich das Gesicht, aber da er mich jetzt eh schon heulen gesehen hatte, konnte mir alles andere auch egal sein. Also bat ich ihn herein.
„Weswegen bist du der Meinung, dass du nicht auf Kerle stehst, Shin?“ Ich hatte mich auf mein Bett gesetzt und er auf meinen Schreibtischstuhl, da ich ja keine anderen Sitzmöglichkeiten in meiner Wohnung hatte. „Ich hätte nie zuvor daran gedacht, dass ich auf Kerle stehen könnte und alles, was bis jetzt schon geschehen ist war eher peinlich als alles andere. Er legte den Kopf schief. „War es nicht eher peinlich, weil es dein bester Freund war?“ Irritiert sah ich zu Boden. „Was sollte das an der Sache ändern?“ „Fändest du es genauso peinlich, wenn es einer deiner anderen Kollegen wäre?“ „Wahrscheinlich.“ „Fändest du es genauso peinlich, wenn es eine Frau wäre, die so etwas mitten im Café mit dir machen würde?“ Ich sah zur Seite und antwortete nur: „Ja, wahrscheinlich.“ Er nickte also. „Fändest du es peinlich, wenn ich so etwas mit dir allein machen würde?“ „Keine Ahnung.“ Worauf wollte dieser Bastard hinaus…? „Willst du es probieren?“ „Was?! A-aber du hast einen Freund.“ „Ist eigentlich eher ne offene Beziehung, da der kleine Trottel zu unnahbar ist, um mich komplett zu befriedigen.“ Ich lief rot an. Das war eine Information zu viel und diese Situation war seltsam. Er stand auf und ging auf mich zu. Unbewusst spannte sich mein ganzer Körper an. Das konnte er unmöglich ernst meinen. Er beugte sich langsam zu mir nach unten. „Also was sagst du? Ja oder nein?“

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, dass es euch gefallen hat! Hinterlasst mir doch einen Kommentar! Wie wird es wohl weitergehen? Wird Shin das Angebot annehmen oder seinen Tanzlehrer hochkant aus der Wohnung kicken? Wie steht Toma eigentlich zu alldem? All das und noch viel mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel Tanz der Karten!~

Cloverfield

Sonntag, 20. Dezember 2015

Der Film beginnt, als eine Videokamera vom US-Verteidigungsministerium eingeschaltet wird. Diese Kamera zeigt die Geschehnisse eines großen Unglücks das sich ereignet hat. In den ersten Minuten werden noch einzelne Szenen aus dem Leben der Protagonisten zeigt. Die richtige Handlung beginnt als sie sich alle zu einer Abschiedsparty in New York treffen. Während der Party gibt es eine  Stromausfall sowie Erschütterungen, im Fernsehen wird von Erdbeben in der Region New York berichtet. Alle Partygäste verlassen panisch die Freier. Das der Stromausfall und die Erschütterungen kein natürliches Phänomen sind bemerken die Partygäste als der Kopf der Freiheitsstatue mit fremdartigen Kratzspuren neben ihnen einschlägt. Nun folgen auch bald schon die ersten Berichte über ein Monster, das die Stadt zerstört und die Protagonisten versuchen daraufhin aus der Stadt zu flüchten.
Erscheinungsjahr des Filmes war 2008. Er hat eine Länge von 81 Minuten und die Altersfreigaben FSK 12. Regie führte Matt Reeves und das Drehbuch schrieb Drew Goddard.
Ich finde der Film hat eine halbwegs gut zu verstehende Handlung, auch wenn ab und an eine eine Frage offen bleibt. Persönlich muss ich sagen, fand ich den Film weder gut noch wirklich schlecht. Ich finde man muss diesen Film nicht unbedingt gesehen haben, aber wenn man nichts anderes zur Hand hat ist er ein guter Zeitfüller.
~Feanor Tasartir

Fullmetal Alchemist: Brotherhood

Samstag, 19. Dezember 2015

Ohayo (ja, auch wenn es bei Euch Abend ist) meine Lieben! Bevor ich mit meiner kleinen Anime – Rezession beginne, möchte ich mich kurz vorstellen: mein Name ist Neko und wie DarKira bin auch ich Otaku und Cosplayerin aus Leidenschaft. Während Kira ihrer Fantasie gerne in Fanfics und eigenen Storys freien Lauf lässt, tue ich das jedoch eher in der Fotografie und in meinen Zeichnungen.. Was tue ich dann hier?! Nun ja, manche Dinge liegen mir einfach so am Herzen das ich sie euch einfach vorstellen MUSS!
Ihr dürft also gespannt sein! ;3

Wie Euch vielleicht bekannt ist, existiert neben „Fullmetal Alchemist: Brotherhood“ (2009) auch „Fullmetal Alchemist“ (2003). Beide basieren auf dem gleichnamigen Manga von Hiromu Arakawa, weswegen die Hauptfiguren mit ihren grundsätzlichen Charakterzügen und Outfits übereinstimmen. Dennoch unterscheiden sie sich mit fortschreitender Story erheblich voneinander, da FMA sich lediglich bis zu einem bestimmten Grad am Manga festhält, dann aber komplett davon abweicht und in eine völlig andere Richtung geht. Ich selbst habe ihn nur etwa bis zur Hälfte gesehen, da der Storyfortgang für mich zu langsam und spannungslos von statten geht und bei dem Ganzen für meinen Geschmack einfach zu viel Wert auf relativ unwichtige Details gelegt wurde.

Einen riesigen Kontrast dazu bildet FMA: Brotherhood, ein Anime der es tatsächlich geschafft hat, einen (doch recht schwer zu beeindruckenden) Menschen wie mich in nur einer Folge Tränen lachen zu lassen und im nächsten Moment zu Tränen zu rühren!

Worum geht es in FMA: Brotherhood? (Wer den Anime kennt, möge hier zum nächsten Absatz springen ;P)
Erzählt wird darin die Geschichte der Brüder Edward (Ed) und Alfonse (Al) Elric, die aus den Schriften ihres verschollenen Vaters die Grundprinzipen der Alchemie, darunter auch das des äquivalenten Tausches, erlernen. Als ihre geliebte Mutter an einer Krankheit stirbt, finden die trauernden Kinder Zuflucht im Haus ihrer engen Freundin Winry und deren Großmutter (beide Automail- Mechaniker), das sie jedoch bald verlassen um bei Izumi, einer „Hausfrau auf Durchreise“ und bewanderten Alchemistin, in eine harte Lehre zu gehen.
Nachdem sie diese mit Bravur gemeistert hatten, kehren sie in ihr Elternhaus zurück, fest entschlossen mit ihren neuen Fähigkeiten das absolute Tabu der Alchemie zu begehen: Menschliche Transmutation, um eine Tote wiederzubeleben.
Wie zu erwarten läuft diese jedoch nicht nach Plan und während Ed nur ein Bein als „gleichwertigen“ Preis für sein Vorhaben verliert, wird Al ganz von schwarzen Händen durch ein Tor ins Ungewisse gezogen. Um seinen jüngeren Bruder zu retten folgt Ed ihm und opfert seinen rechten Arm, sodass es ihm gelingt, Al´s Seele an eine leere Rüstung zu binden. Zu ihrer Enttäuschung waren ihre Opfer nicht mehr wert als eine seelenlose Masse aus Fleisch und Knochen, und dem verstörten Al bleibt nichts übrig als seinen bewusstlosen, verstümmelten Bruder zu den befreundeten Mechanikern zu tragen.
Nach einer längeren Zeit der Depression und Trauer beschließen die Brüder jedoch aufzustehen und weiter zu machen. Ihr neues Ziel ist der legendäre Stein der Weisen, von dem es heißt, man könne damit das Prinzip des äquivalenten Tausches außer Kraft setzen und von dem sich die Brüder die Möglichkeit erhoffen, ihre ursprünglichen Körper wiederzuerlangen. Um dieses Ziel zu erreichen entschließt sich Ed, ein „Hund des Militärs“, ein Staatsalchemist, der legendäre „Fullmetal Alchemist“ zu werden. Und ahnt noch nicht, dass er und sein Bruder noch weit größere Geheimnisse lüften sollten..

Was macht diesen Anime so empfehlenswert?
Zunächst einmal gefällt mir die Art der Zeichnungen und Animation (wo ich doch immer recht anspruchsvoll bin) sehr gut. Auch wenn er sicherlich nicht so blutig und bildhaft ist wie z.B. Tokyo Ghoul, kommen Dynamik und Effekte z.B. in Kämpfen sehr gut rüber und machen Spaß beim Anschauen! Dennoch ist er meiner Meinung nach nicht für allzu junge Zuschauer geeignet.
Neben diesen äußeren Kriterien bietet FMA: Brotherhood auch Inhaltlich für jeden Geschmack etwas: Action, Humor, einige kleine Liebesgeschichten und eine bis zum Schluss durchdachte Storyline. Diese setzt sich aus mehreren, relativ komplexen aber doch gut verständlichen Strängen wie der Geschichte der Homunculi, einem grausamen Bürgerkrieg, dem Clanwettstreit im Nachbarland Xing  und vielen weiteren Aspekten zu einem runden Ganzen zusammen.
Resultierend aus diesen Faktoren hat jeder Charakter seine eigene, teilweise herzbrechende, Geschichte. Die Figuren wuchsen mir durch ihre kleinen Macken und Eigenarten, aber auch durch ihre schlicht menschlichen Handlungen und Fehler unglaublich schnell ans Herz und ziehen den Zuschauer in ihren Bann. Selbst mit den Erzfeinden konnte ich am Ende der Geschichte tief mitfühlen und ihnen sogar fast die Tötung manches Lieblingscharakters verzeihen.
In diesem Rahmen unterhält der Anime jedoch nicht nur, sondern thematisiert auch real existente gesellschaftliche Probleme wie Machtgier, Rachsucht und Krieg mit all seinen Auswirkungen auf die Beteiligten und hinterlässt so neben dem Gefühl einer abgeschlossenen Reise auch eine gewisse Nachdenklichkeit..

Wie ihr also seht bin ich ein großer Fan der Show, da sie auf eigentlich allen nur denkbaren Ebenen eines Animes etwas zu bieten hat. Habe ich also überhaupt irgendetwas daran auszusetzen? Ohh ja:

JUST KISS GODDAMNIT! ;D

Gomen für diesen langen Text, wenn ihr möchtet fasse ich mich zukünftig kürzer! xD
Bis zum nächsten Mal!
~Neko

Top 10 – meine Lieblingslieder

Freitag, 18. Dezember 2015

Hey Leute, heute gibt es von mir mal meine Top 10 meiner Lieblingslieder, da ich keine Zeit für etwas anderes habe. Ich hoffe, dass ihr mir das vergeben könnt. Meine Lieblingsmusikrichtung ist „Synth Rock“, wo es aber noch keine große Auswahl an Bands gibt, deswegen wundert euch nicht, wenn ein paar Artisten mehrmals auftauchen. Zuvor muss ich noch sagen, dass ich sehr viel Wert auf die instrumentale Gestaltung lege, da mir Text eigentlich nicht so wichtig ist. Wenn die Lyrics natürlich einfach nur göttlich ist, dann kann das auch nur Vorteile bringen. Doch wundert euch nicht, in meine Lieblingslieder wird es eher kein Lied schaffen, dass mich emotional negativ berührt, sodass mir die Tränen kommen. So konnte es „Narcisstic Cannibal“ beispielsweise nicht in meine Top 10 schaffen, auch wenn ich eine Weile daran überlegt hatte, da es schon ein ziemlich geniales Lied ist.
Also fangen wir mit Platz 10 an!

 

Platz 10: Das Omen im Kreis des Bösen – E Nomine

  • Monumental dance, Gregorian Vocals, Techno/ Trance
  • Ich hätte dieses Lied beinahe übersehen, aber dann viel es mir wieder auf in meiner unendlichen GB an Musik und ich hörte es in Dauerschleife. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich liebe Chor und dann auch noch Elektro! Dieses Lied ist und bleibt einfach unbeschreiblich genial! Eigentlich bin ich nicht für deutsche Sachen zu haben, aber so eine geile Band wie E Nomine konnte es mir immer wieder antun, aber auch Bands wie Rammstein, Equilibrium, In Extremo oder Oomph! will ich an dieser Stelle mal erwähnen. Es gibt, würde ich mal behaupten, keine sonstigen deutschen Bands oder Musiker, die mir gefallen.

Platz 9: The Pure And The Tainted – Blue Stahli

  • Synth Rock, instrumental
  • Ich liebe dieses Lied, den Bass, die Elektronik und die Gitarre. Es ist einfach ein Meisterwerk, denn Instrumentales ist bekanntlich heutzutage bei der ganzen Minimalmusik anstrengender groß zu ziehen als etwas mit Gesang oder Rap. (Nein, Rap ist für mich persönlich kein Gesang.) Es ist wahrscheinlich trotzdem eher ein unbekannteres Stück von Blue Stahli, aber ich liebe es einfach.

Platz 8: Unstable – Chaotica

  • Electronic Rock (mit Industrial, EDM, Dubstep Elementen)
  • Ich kann euch absolut nicht sagen warum, aber dieses Lied macht bei mir immer wieder gute Laune, obwohl Zeilen wie „I don’t care if I am in denial!“ nicht unbedingt für gute Laune sprechen sollten. Ich wundere mich ehrlich gesagt, dass niemand für dieses Lied das Genre „Metal“ angibt, weil das meine erste Wahl gewesen wäre, aber was soll’s. Ich liebe jedenfalls die Instrumentalisierung und der Text ist der Hammer, sowie die unvergleichliche Stimme des Sängers.

Platz 7: Blue – The Birthday Massacre

  • Synth Rock
  • The Birthday Massacre ist eine der wenigen Synth Rock Bands, die ich wirklich gut finde, mit einer Sängerin. Man muss aber dazu sagen, dass ich kaum eine Frau kenne, die so singen kann. Diese Stimme ist absolut einzigartig und hat einen unglaublichen Wiedererkennungswert. Leider hat es aber nur bis zu Platz 7 gereicht, da The Birthday Massacre immer mal Passagen in Liedern hat, die ich gerne herausschneiden würde. Aber für diese instrumentale und gesangliche Meisterleistung im Lied „Blue“, dass zwischen den lieben und bösen stimmlichen Parts der Sängerin schwankt und einen unvergleichlich interessanten Text hat, muss es mindestens den 7 Platz geben.

Platz 6: Ultranumb – Blue Stahli

  • Synth Rock
  • Erst ist mir dieses Lied gar nicht aufgefallen, bis ich irgendwann wochenlang einen Ohrwurm hatte. Es ist nämlich unglaublich einprägsam und Gott, diese Gitarre! Der Text ist wie von Blue Stahli zu erwarten einfach genial, aber bestimmt auch für manche verstörend. Dieses Lied wurde dafür von mir auch mit am meisten in diversen Posts zitiert, weil es einfach nur genial ist.

Platz 5: Frozen – Celldweller

  • Synth Rock
  • Dieses war eins der ersten Lieder, die ich von Celldweller kannte. Ich habe es etliche Male gehört und mich immer noch nicht überhört. Dafür Chapeau = Hut ab! Außerdem kenne ich kein besseres Liebeslied *hust hust*, auch wenn alle die das Lied kennen mich wahrscheinlich jetzt anschreien werden und sagen, dass das nun wirklich kein richtiges Liebeslied sei. Für mich ist es das auf jeden Fall und ich liebe die weibliche Stimme, die ab und zu 2-3 Worte sagt. xD Übrigens liebe ich von diesem Lied die instrumentale Variante, sowie die normale gleichermaßen.

Platz 4: Get Up! – Korn feat. Skrillez

  • Nu Metal, Dubstep
  • Ich war schon immer ein großer Fan von Korn, aber als ich hörte, dass Korn zusammen mit Skrillez ein Lied gemacht hat, war ich wirklich hin und weg. Nachdem ich „Get up!“ dann gehört hatte, wurde die Dauerschleife angestellt und ich war einer Sucht verfallen. Die instrumentale Gestaltung an sich bräuchte nicht einmal Text dazu, so etwas hatte ich zuvor nur bei Celldweller, Blue Stahli und na schön Metallica und Nightwish erlebt. Ich stehe total auf Dubstep, deswegen konnte es dieses Lied nur in meine Top 10 kommen. Dass der Text mich auch noch sehr ergriffen hat, war dann auch nur noch förderlich.

Platz 3: Anti You – Blue Stahli

  • Synth Rock
  • Ich kenne kein Lied, das so eine geniale Lyrics hat. Dieses ist mit Abstand das Lied, welches ich am meisten zitiert habe. Das Instrumentale ist einfach absolut der Hammer und ich könnte „Anti You“ rauf und runter hören, deswegen war dieses Lied auch meine erste Wahl für mein Video auf YouTube. Zumal dieses Lied so einen drastischen Ohrwurmfaktor für mich hat und man einfach genial dazu tanzen kann. Ich liebe es!

Platz 2: So Long Sentiment – Celldweller

  • Synth Rock
  • Ich kriege bei diesem Lied jedes Mal wieder Gänsehaut. Der Anfang ist ja wohl das Beste überhaupt und wie sich das Lied wirklich langsam, ganz allmählich steigert, bis zum Höhepunkt des Ganzen. Instrumental wäre das Lied bestimmt auch der hammer, aber mit dem Gesang, bei dem sich Celldweller in diesem Lied einfach selbst übertroffen hat, ist es unglaublich. Dieses Lied kann einem ganz bestimmt nie auf die Nerven gehen, denn es ist einfach unglaublich. Hört es euch an! Tut es einfach, bitte! Ihr werdet mich danach voll und ganz verstehen.

Platz 1: The Best It’s Gonna Get – Celldweller

  • Synth Rock
  • Diese instrumentale Gestaltung ist eine absolute Meisterleistung! Die Bassgitarre ist unglaublich eingesetzt wurden, von der der E-Gitarre ganz zu schweigen. Die Lyrics spricht mich unglaublich an, auch wenn diese Aussage für manchen jetzt schräg sein wird, aber anhand meiner Top 10 wird wahrscheinlich schon klar sein, welche Art von Texten mir gefällt. „The Best It’s Gonna Get“ ist jedenfalls überhaupt auch das Lied, das mich auf dem Trip „Synth Rock“ erst einmal gebracht hat. Dieses Lied ist jetzt seit mehreren Jahren ungeschlagen mein Lieblingslied und daran wird sich wahrscheinlich auch vorerst nichts ändern. Hört euch das Lied an, um zu wissen, was ich meine. Wobei das Genre natürlich sehr speziell ist, gestehe ich. Man muss es halt mögen, aber wenn man es mag, dann kann man nicht anders als Celldweller zu vergöttern und vor allem dieses Lied!

 

Natürlich ist das meine ganz persönliche Top 10 meiner Lieblingslieder. Wenn ihr mir ein Bein stellen wollt, könnt ihr ja mal ganz lieb in den Kommentaren nach einer Top 10 fragen, wo sich kein Künstler wiederholt, da wie man deutlich sieht meine Lieblingskünstler diese Top 10 sehr dominieren und ihr werdet es mir nicht glauben, aber ich hab mich schon zurückgehalten mit ihren Songs. Vielleicht bringe ich auch demnächst eine Top 15 meiner Lieblingsbands raus, weil einige gute Bands in dieser Top 10 echt untergegangen sind. Das liegt natürlich daran, dass sich nur meiner Meinung nach kaum eine Band mit Celldweller oder Blue Stahli messen kann, die ich wirklich wochenlang rauf und runter hören kann. Wobei Celldweller abwechslungsreichere, instrumentale Sachen macht und größtenteils mit Text arbeitet, wobei er das mit seiner Stimme auch durchaus kann. Dagegen hat Blue Stahli einfach an sich genialere Texte, die teilweise so speziell sind, dass man wirklich lange überlegen muss, was sie aussagen sollen, doch macht eher instrumentale Sachen in seinem Stil, die aber auch einfach hammermäßig sind und bleiben.

Schreibt mir doch mal eure Lieblingslieder in die Kommentare! Das würde mich brennend interessieren!

DarKira~

 

Ps: Schlagt mir bitte nicht den Kopf ab, wenn die Genres falsch sind. Es waren so viele angegeben, dass ich einfach den Überblick verloren habe.

Tanz der Karten – Kapitel 5

Donnerstag, 17. Dezember 2015

~Hey Leute, heute bekommt ihr mein 5. Kapitel der Yaoi-FanFiction zu Amnesia zu sehen. Heute geht es etwas heißer her, also öffnet schon mal die Fenster, um euch abzukühlen. Viel Spaß!~

Das durfte nicht wahr sein. Was sollte ich jetzt tun? Panisch sah zu Sawa, die zu meiner Rechten stand und sich freute. „Ich sag doch, dass es jetzt ein Yaoi Café ist!“ Ich wollte etwas sagen, aber ich wusste nicht was und wie ich es ausdrücken sollte. Da bemerkte ich das Toma hinter ihr angeschlichen kam. „Guten morgen Shin.“, meinte er mit einem schwachen Lächeln und wollte an mir vorbeigehen. In diesem Moment konnte ich nicht anders als seine Laune zu ignorieren, denn ich musste ihn einfach festhalten und auf den übergroßen Schriftzug über der Tür deuten. Er sah nach oben und sein Kinn klappte nach unten. >>YAOICAFÉ<< „Was… um Himmels Willen…?“ Ein Kollege, der ebenfalls im Café arbeitete, dessen Name ich aber immer wieder vergaß, lehnte sich in die Tür. „Ist es nicht schrecklich?“, fragte er frustriert. Toma und ich nickten synchron, unfähig etwas zu sagen. „Aber hey, die Mädels himmeln einen an! Allerdings dürfen sie, wenn sie etwas extra zahlen auch gewisse Bitten an uns stellen…“ Wir sahen ihn schockiert an. „Der Chef wird es euch schon genauer erklären, aber… macht euch auf das Schlimmste gefasst… mhhh… Der Lohn ist dafür echt genial. Das ist aber auch echt das Einzige!“ Ich wusste nicht, ob ich mich selbst auslachen oder weinend in die Ecke kauern sollte. Toma schüttelte den Kopf. „Es hilft wohl alles nichts… Wir müssen da jetzt reingehen.“ Ich schluckte und nickte langsam. „Shin… Ich glaube an uns. Wir können das schaffen.“ „Toma, ich will da nicht rein.“ „Nur ein kleines Stück…“ Er setzte einen Fuß über die Türschwelle und meinte plötzlich: „Neeeeeiiiiin, ich verbrenne… Wir können da nicht rein.“ Unser Kollege packte ihn am Arm und zerrte ihn rein. „Neeiiiiin!“ Ich rief: „Neiiiin! Toma, geh nicht! Oh nein! Er war doch noch sooo jung.“ Sawa bekam sich vor Lachen nicht mehr ein. Nun folgte ich auch durch das Tor zur Hölle. Alles wurde umgeräumt, überall hingen Bilder von diversen Shonen-ai-Mangaka und die Mädchen, die uns hereinkommen sahen, fingen an zu jubeln. „Toma, ich hab Angst…“, meinte ich zu Toma nach vorne, der sich auch etwas verstört umsah. Ich verschwanden also im Umkleidezimmer und unser Chef erklärte uns, wie nun alles ablaufen würde. Keiner von uns war begeistert, aber der Lohn war echt krass. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch gespannt, ob unser Chef sich das leisten könnte, doch nachdem ich 3 Stunden gearbeitet hatte und wir mehr als das Dreifache verdient hatten, ergab das Gehalt schon seinen Sinn. In dieser Zeit hatte sich noch niemand getraut mich nach irgendwelchen „Extraleistungen“ zu fragen und das fande ich auch ausgesprochen gut so, doch dann kam das Übel. „Ich wünsche mir die Nummer 2 von der Spezialkarte.“ Ich ahnte Schlimmes und sah auf die Karte, wo geschrieben stand: >>Leidenschaftlicher Kuss<< Augenblicklich lief ich knallrot an. „Ä-äh…wirklich? Wollen Sie nicht lieber die 5?“ Die 5 bedeutete einfach nur den anderen romantisch füttern zu müssen, das hätte ich mir noch antun können, aber das… „Nein, ich bleibe bei meiner Wahl.“ Ehe ich dazu etwas sagen konnte, winkte sie Toma zu uns. Warum musste ich aber ausgerechnet auch immer mit ihm Schicht haben? Mir war zum Heulen zumute, weil mein Herzschlag schon wieder schmerzte. „Sie wünscht Nummer 2.“, meinte ich mit einem falschen Lächeln. Toma schaute noch einmal auf die Karte. Dann sah er mich kurz belustigt an, während ich peinlich berührt wegschaute und ihm nur aus dem Augenwinkel mitbekam. Er richtete sich auf und legte eine Hand an meine Wange. Ich lief rot an und fragte verwirrt: „Toma…?“ „Shin…“, flüsterte er leise und küsste mich im nächsten Moment. Vorsichtig legte ich ihm die Arme um den Hals und konnte mir einfach nicht erklären, warum ich das tat. Leidenschaftlich spielte er mit meiner Zunge und mein Herz schlug so laut, dass nur schwach das Kreischen der Mädchen im Hintergrund mitbekam. Unsere Lippen lösten sich langsam voneinander. Mein Körper, der sich im ersten Moment gewehrt hatte, verstand nicht, warum er aufhörte. Auf einmal wurde mir wieder klar, wer mich gerade geküsst hatte und schreckte leicht zurück und hielt unbewusst meine Rückhand vor dem Mund. Toma sah im ersten Moment verwirrt aus, lächelte dann aber und legte mir eine Hand auf den Kopf. „Schau doch nicht so. Man denkt noch, ich hätte sonste was mit dir gemacht.“ Dann gab er mir noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging wieder an seine Arbeit. Die Mädchen kreischten und ich rief ihm nur „Baka!!“ hinterher, worüber er nur lachte. Konnte es sein, dass er mich auslachte? Dieser Idiot, Idiot, Idiot! Ich schüttelte den Kopf und die Mädchen applaudierten. Plötzlich rief eines in den Raum: „Noch einmal!“ Sie hielt aufgeregt das Geld hoch. „Aber dieses Mal die 3!“ >>Ungezügelter Kuss<< Toma nahm grinsend das Geld entgegen und ging schließlich auf mich zu. Ich schüttelte immer noch intuitiv mit dem Kopf und ging rückwärts, bis ich merkte, dass hinter mir nur noch Wand war. Vor Schreck kamen mir beinahe die Tränen. Ich wollte das doch nicht. Es sollte aufhören, sofort! Er lehnte sich zu mir nach vorne und flüsterte mir ins Ohr: „Tut mir Leid, Shin. Ich hoffe, du gibst nicht mir die Schuld hierfür. Machen wir einfach ein Spiel daraus. Ich wette, du schaffst es nicht den Spieß umzudrehen.“ Ich wollte nachfragen, was er damit meinte, aber in dem Moment drückte er mich komplett gegen die Wand und ich verstand meine Aufgabe. Er küsste mich und ich gab mich für einen Moment wehrlos, damit er locker ließ und ich den Spieß umdrehen konnte. Nun drückte ich ihn gegen die Wand. Wir küssten uns leidenschaftlich. Die Mädchen waren hin und weg. Ich merkte wie ein komisches Kribbeln sich durch mein Leib zog und ich unbewusst näher zu ihm rückte. Mir war so heiß, doch es störte mich gar nicht. Es begann mir zu gefallen und mein Körper wollte mehr. Als ich das feststellte, wich ich jedoch zurück, aber es schien nicht wirklich aufzufallen. Toma öffnete nämlich schwer atmend die Augen und gab leise ein „Wow…“ von sich. Ich lief erneut rot an, sowie er auch. Die Mädchen kreischten. Unschlüssig fasste ich mich an den Kopf und wollte zurück an meine Arbeit gehen. Er starrte mir nur fassungslos hinterher, doch ich vergaß zu fragen, was eigentlich der Wetteinsatz gewesen war. So ging der Tag langsam zu Ende, ohne dass wir großartig Worte mit einander wechseln konnten. Schließlich floh ich nach dem Ende meiner Schicht auch praktisch aus dem Café. Er wünschte mir nur im Vorbeigehen einen schönen Feierabend, was die wenigen Mädels, die noch da waren zu frustrieren schien, aber ich konnte mir das einfach nicht mehr antun. Zwischen Toma und mir würde nie etwas laufen, NIE! In diesem Moment ahnte ich aber auch noch nicht, was am nächsten Tag passieren würde.

Save the Game? Yes or No?
~Ich hoffe, es hat euch gefallen! Hinterlasst Kommentare! Was erwartet Shin wohl? Wird er noch herausfinden, was der Wetteinsatz war und ist Toma wirklich nicht verletzt von Shins Verhalten? All das erfahrt ihr im nächsten Kapitel!~

Black Butler: Book of Circus

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Hey Leute, heute berichte ich euch von der „3. Staffel“ von Black Butler. Im Endeffekt ist eher eine sehr lange OVA-Reihe, die nichts mit dem Ende der ersten Staffel oder mit der zweiten Staffel zu tun hat und separat geschaut werden kann. Ich bin ein absoluter Fan von den Charakteren, die neu in Book of Circus hinzukamen. Die Spannung war einfach packend, denn mit Witz und Geschick wurde eine mitreißende Handlung geschildert, die einfach etwas Neues war und etwas Kreatives hatte. Wie immer war die Musik echt nicht schlecht und der Charme der Serie wurde beibehalten. Im Gegensatz zu dem Movie war diese Reihe mit 10 Folgen einfach weiterhin der Stil Kuroshitsujis und das obwohl die Regie und der Verantwortliche für die Musik wechselten. Die Charakterentwicklung und das Design waren dieses Mal übrigens einfach große klasse. Man konnte mit jedem Charakter mitfühlen und das hat Black Butler vorher nicht auf diese Art und Weise geschafft.

Dementsprechend empfehle ich die Reihe „Black Butler: Book of Circus“ einfach jeden der annährend eine Ahnung hat von dem Anime. Es geht im Übrigen um einige verrückte Artisten eines Zirkus‘, die Ciel, als Wachhund der Königin, genauer unter die Lupe nehmen soll. Dabei schleusen sich Sebastian und Ciel, auf Sebastians Drängen hin, in dem Zirkus als „Artisten“ ein, doch es läuft nicht alles so ganz nach Plan.

Damit wünsche ich euch viel Spaß beim Schauen!

 

PS:
Achtung Spoiler! Nur für diejenigen, die Book of Circus bereits komplett gesehen haben!
Fandet ihr das Ende auch so schockierend wie ich? Es hat mich einfach so mitgenommen. Einerseits konnte man Ciels Entscheidung ja verstehen, aber andererseits… Wie konnte er nur?! Mich hat dieses Ende so verstört. Irgendwie war ich danach einfach überrumpelt. Warum haben sie auch absolut alle meine Lieblingscharaktere sterben lassen? q-q Ich war so fertig danach, dass ich noch eine Folge RWBY schauen musste, um wieder halbwegs gute Laune zu bekommen. Das Ende kam echt irgendwie unerwartet, aber hätte man es so krass machen müssen? Natürlich macht so etwas Black Butler auch aus, aber aber… Joker…
Was sagt ihr dazu? Was ist eure Meinung? Mich würde es brennend interessieren!

Tanz der Karten – Kapitel 4

Dienstag, 15. Dezember 2015

~Hey Leute, endlich geht es weiter mit meinem kleinen Yaoi-rpg zu Amnesia. Ich hoffe, ihr seid schon gespannt. Auf das es euch gefallen wird! Viel Spaß!~

Ich starrte mein Handy an. Sollte ich antworten? Was sollte ich antworten? Verzweifelt schüttelte ich den Kopf. Das war Toma, mein bester Freund, wenn er mit mir reden will, dann darf er das als mein bester Freund auch tun. Also antwortete ich ganz normal: „Oh sorry, na klar. Komm ruhig vorbei, wenn du willst.“ „Kein Problem, dann bis gleich.“, bekam ich ziemlich zügig als Antwort. Für eine Sekunde raste mein Herz und ich atmete einmal kurz ein und aus. Das war nur mein bester Freund, richtig? Ich sah das Bild von Toma und Heroine auf meinen Schreibtisch an.
Dann schnappte ich mir meinen Hefter um die Zeit zu überbrücken, bis Toma da war, doch schon nach kurzer Zeit klingelte es. Ich sprang sofort auf und ging eilig zur Tür, allerdings brauchte es Überwindung sie zu öffnen. Toma lächelte mich an und begrüßte mich begeistert: „Hey Shin!“ „Hey Toma, komm doch rein.“, entgegnete ich halbwegs ruhig. Woraufhin er enthusiastisch wie eh und je eintrat und wir in mein Zimmer gingen. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass mein Schulzeug überall verstreut lag. Ich lief rot an. „Tut mir Leid, ich hätte aufräumen können.“ „Kein Problem, das bin ich doch von dir gewohnt.“, erklärte er lachend. Ich fasste mir peinlich berührt an den Kopf. War ich wirklich so chaotisch? „Worüber wolltest du denn mit mir reden?“, fragte ich nun etwas neugierig, aber trotzdem kalt, während ich mich neben ihn auf das Bett setzte. „Ich wollte mich wegen letztens im Café entschuldigen. Du bist so hastig weggerannt… ich wollte dir damit nicht weh tun oder so…“ Ich lief rot an und sah zur Seite. Was sollte ich dazu sagen? Irgendwie hätte ich ahnen können, dass er darüber reden will. Warum müssen die Menschen immer über alles reden? Kann man so etwas nicht einfach mal im Raum stehen lassen, damit es langsam vergessen werden kann? „Sag doch was… war es so schlimm?“, fragte Toma leise. „Nein… es… ich…“ Mir war nicht mehr zu helfen. Ich bekam kein einziges Wort ordentlich heraus. „Also… es war einfach mein erster Kuss und irgendwie hatte ich mir den anders vorgestellt.“ Ich sah zu ihm und entdeckte, dass er mich wirklich überrumpelt mit großen Augen ansah. „T-tut mir Leid… das wusste ich nicht. Ich dachte…“ „Klar, da ich schon mal mit Heroine zusammen war, wäre es logisch gewesen, dass ich sie schon geküsst hätte, aber sie war zu schnell wieder weg.“, meinte ich beinahe mit Tränen in den Augen. Er sah zu Boden, doch dann nahm er mich in den Arm. „Ich wollte das nicht…“, erklärte er zögerlich. Ich kämpfte etwas mit den Tränen. „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dir wenigstens einen romantischen ersten Kuss bereitet.“, meinte er nun, während er wieder etwas zurück ging und mich grinsend ansah. Er strich mir eine Träne von der Wange. Ich verzog das Gesicht und hoffte, dass mein Herz nicht wirklich so laut schlug, wie es sich für mich anhörte. „Wie hättest du das denn anstellen wollen?“ „Ich hätte dich zum Essen in ein Fünf Sterne Restaurant eingeladen, wäre dann mit dir Walzer tanzen gegangen, hätte dir ein Kuscheltier auf dem Rummel geworfen, hätte zur Verabschiedung eine Rose aus meinem Ärmel gezaubert, dir romantisch im Regen ein Liebesgedicht vortragen und dich dann geküsst.“ Ich war zwar rot angelaufen, begann aber trotzdem zu lachen. „Idiot.“, meinte ich im Lachen und er fasst sich mit einem Grinsen an den Kopf. „Schön, dass ich dich aufheitern konnte.“ „Bitte vergiss, dass ich gerade geweint habe.“, meinte ich nun tatsächlich lächelnd. Er nickte und erklärte: „Dein Lächeln ist eh zu schön, als das eine Träne das trüben könnte.“ Ich sah ihn erst kurz komplett überwältig an, drehte dann aber schnell den Kopf weg. „Hör auf damit.“ „Wieso?“, fragte er vorsichtig. „Das hört sich alles beinahe so an, als wärst du mein fester Freund, aber du bist mein bester Freund.“ Für eine Sekunde herrschte schweigend. Dann meinte Toma beinahe flüsternd: „Lässt sich daran nichts ändern?“ Ich erstarrte. Hatte er das gerade wirklich gefragt? Was sollte ich denn bitte darauf antworten? Mein Herz klopfte so unglaublich schnell. Ich bleib weggedreht. Meine Lippen setzten an Dinge zu sagen, die ich bereuen würde, aber das konnte nicht sein. Er war mein bester Freund, nichts sonst. Also antworte ich bestimmt: „Ja.“ Doch irgendetwas fühlte sich falsch daran an. Vorsichtig glitt mein Blick zu Toma, der fixierte den Boden anstarrte. „Tut mir Leid, vergiss die Frage.“, meinte er, ohne sich um ein Lächeln zu bemühen und stand auf. „Ich sollte wieder gehen. Es ist schon spät und wir müssen beide morgen früh raus.“ Mit einem leichten Lächeln sah er mich an, stand dann auf und ging. Ich starrte ihn an, war unfähig etwas zu sagen oder ihm zu folgen und wenigstens die Tür zu öffnen. Mein Geist realisierte gar nicht mehr, dass er überhaupt ging. Auf einmal nahm ich nichts mehr wirklich wahr. Was hatte ich getan?

In dieser Nacht konnte ich kein Auge zutun. Ich musste über so vieles nachdenken, aber ich kam einfach zu keiner Lösung. In der Uni schlief ich dann aber ein und wurde von einer Kommilitonin geweckt, die zufälligerweise auch beim Tanzkurs war wie ich feststellen musste. „Bin ich eingeschlafen? Du bist Sawa, richtig?“, fragte ich, nachdem sie mich unauffällig während der Vorlesung wach rüttelte. Sie nickte und lächelte. „Du bist doch auch in dem Tanzkurs von Ikki! Shin, nicht? Und arbeitest du nicht im Café um die Ecke?“ „Genau, woher weißt du das?“ „Sie haben mich letztens praktisch als Allrounder eingestellt. Aber wie kommt es, dass du in einem Yaoi Café arbeitest?“ Mir klappte das Kinn nach unten. „Ich glaube, wir sprechen doch von unterschiedlichen Cafés…“, erklärte ich vorsichtig. Sie schob mir ihr Handy mit einem Online-Artikel rüber. „Es gibt einen Grund, weswegen ich dort angefangen habe zu jobben.“ Skeptisch schaute ich auf ihr Handy. Ich fürchtete, dass ich es gar nicht sehen wollte und da war es. Ich lief rot an. Das Bild von Toma und mir ganz groß über dem Artikel. „Ist er dein Freund?“, stichelte Sawa. „Nein… ist er nicht.“, erklärte ich frustriert, während ich den Bericht überflog. Nein, mein Leben war zerstört. Das musste ein großes Missverständnis sein. Sawa lächelte breit. „Warum bist du dann so rot?“ Ich knirschte mit den Zähnen. „Weil das peinlich ist… ich wurde doch nur durch die Gehaltserhöhung überredet.“ Sawa ließ den Kopf hängen. „Och wie schade… und ich dachte schon, dass es ein richtiges Yaoi Café wäre. Naja, wir werden sehen.“ Ich seufzte. „Ja, werden wir.“
Wir unterhielten uns noch ein wenig über ihre Lieblingsband, über die sie beim Thema Yaoi gleich anfing zu schwärmen, bis wir nach der Uni schließlich gemeinsam zum Café liefen. Ich blieb schockiert davor stehen und traute meinen Augen nicht. Das durfte nicht wahr sein. Wollte mein Leben mich eigentlich auf den Arm nehmen?

Save the game? Yes or No?
~Na wie fandet ihr es? Seid ihr schon gespannt, was mit dem Café passiert wird? Wie sehr hat Shin Toma wirklich verletzt? All das und noch viel mehr, erfahrt ihr im nächsten Kapitel von Tanz der Karten!~

Black Butler – Ein Teufel von einem Butler

Montag, 14. Dezember 2015

Nur noch 10 Tage und dann ist Weihnachten! Freut ihr euch schon?
Heute berichte ich euch von einem Film, den ich kürzlich gesehen habe. Es handelt hierbei zu dem Real-Movie mit Schauspielern zum Anime Black Butler / Kuroshitsuji. Als ich hörte, dass zu Black Butler ein Film herausgebracht wird, war ich absolut begeistert, doch schon nach den ersten Rezessionen hatte ich keine Lust mehr das Movie zu schauen, aber ich konnte mich doch noch dazu durchringen. Der Film ist besser als ich erwartet habe. Die Umsetzung der Story war wirklich nicht und hätte ich den Film gesehen, ohne Black Butler zu kennen, hätte ich ihn wahrscheinlich absolut klasse gefunden. Mit Spannung und Action wurde ich wirklich mitgerissen und hab gebannt die Handlung verfolgt. Die Charaktere wurden auch echt nicht schlecht umgesetzt, vor allem Rin war absolut klasse! Allerdings war es schade, dass sie die Einzige aus dem Hause Phantomhive war, neben Tanaka und Sebastian, die vorkam. Übrigens hieß die Familie nicht mehr Phantomhive, sondern… ähm… Genpō, aber das tut auch nichts zur Sache. Das ist nur ein Punkt, worüber ich mich aufregen könnte. Jedenfalls hat der Film ohne Vorkenntnisse wirklich überzeugt!

ABER: (Achtung Spoiler!)

Natürlich kann der Schauspieler Sebastians nicht das hergeben, was unser guter Sebastian im Anime kann, aber dafür ist Ciel ziemlich hübsch, allerdings ist er ein Mädchen, dass sich als Kerl verkleidet. Warum tut man so etwas? Black Butler ist doch nicht umsonst ein Yaoi und nur wegen einer Kussszene direkt Ciel zur Frau werden zu lassen, finde ich dann doch ziemlich diskriminierend. Außerdem spielte der Film in der Zukunft! Was ist aus dem schönen, alten, barocken Ambiente geworden, das Black Butler verkörperte, geworden? Des Weiteren ist der Ausgang des Ganzen auch ziemlich seltsam und dass alles Übel von dieser einen Droge ausgeht wage ich auch zu bezweifeln. Man hätte auch durchaus thematisieren können, dass es Shinigamis gibt und nicht nur diesen einen Teufel, der sich auf die Erde verirrt hat. Einige meiner Lieblingscharaktere wurden auch komplett weggelassen und ich denke nicht, dass sich der Undertaker wirklich mit Geld bestechen lassen würde. Das ist doch absurd. Sie haben Black Butler seinen Charme geraubt und dass sie die Comedy rauslassen, war mir ja schon klar, aber kein einzigen Witz in die Sache zu bringen, fande ich etwas ernüchternd.
Wer den Film jetzt immer noch sehen will, kann es gerne tun, denn schlecht war er nun nicht, aber einfach irgendwie enttäuschend, wenn man Fan vom Anime ist.
Dementsprechend wünsche ich euch viel Spaß beim Schauen oder auch nicht! xD

HaJaKu – Dezember 2015

Sonntag, 13. Dezember 2015

Hey Leute, heute berichte ich euch von der gestrigen Hajaku in Halle, am 12.12.2015. So eine entspannte Convention hatte ich schon lange nicht mehr. Wir haben uns, bevor die Convention begann, getroffen, sodass wir genug Zeit hatte für ein ordentliches Shooting in einer absolut genialen Kulisse! Die Bilder sind fantastisch geworden und es kam direkt unser neuer Reflektor zum Einsatz, der es einfach drauf hat. Später auf der Convention lief es nicht schlechter ab, da wir einfach entspannt unser Zeug gemacht haben, ohne dass wir wegen irgendetwas verpflichtet gewesen wären. Auf der Hajaku haben wir Gott sei Dank auch keine Auftritte oder dergleichen, weswegen immer wieder eine kleine, entspannte und vor allem familiäre Stimmung rüber kommt. Das war auch der erste Moment dieses Jahr, bei dem Weihnachtsstimmung in mir aufkam. Es ist nur so schade, dass die Hajaku nicht jeden Monat sein kann. Das würde ich sehr begrüßen, denn es macht jedes Mal wieder unglaublichen Spaß dort. Daher ist die Hajaku meine Lieblingsconvention und wird wahrscheinlich auch immer bleiben.
Übrigens war das meine erste Hajaku, wo ich keinen Kerl gecosplayt habe, sondern nur ein Kerl, der crossdresst… ähm meine erste Hajaku, wo ich nicht abgebunden habe! Jetzt habe ich den richtigen Ausdruck. Ich war ein weiblicher Izaya Orihara aus Durarara!! und wurde tatsächlich auch erkannt.
Damit wünsche ich euch noch eine schönen 3. Advent!
Eure DarKira~

PS: Unser Ohngesicht aus Chihiros Reise ins Zauberland, das irgendwelchen Personen auf der Straße Süßigkeiten angeboten hat, war einfach nur der hammer. Ich habe lange nicht mehr so gelacht. xD

Secret Contract – RWBY (Yang x Blake) Teil 3

Samstag, 12. Dezember 2015

~Heute geht es gleich weiter mit meiner FanFiction im Bereich Yuri, da das der einzige Bericht ist, den ich spontan noch auf Lager habe. Verzeiht es mir, dafür bekommt nach der HaJaKu wieder mehr Abwechslung! Ich spreche es!
Damit wünsche ich euch viel Spaß!~

Der Tag hatte schon schräg gegonnen und so sollte er auch weitergehen. Während Yang sich umzog, konnte ich meine Augen einfach nicht von ihr lassen. Ich starrte sie einfach unablässig an, was sie schließlich auch bemerkte und mit einem unglaublich süßen Lächeln konterte. Ich lief rot an und sah schnell weg. Ruby schlug schließlich vor, dass wir vielleicht mit den anderen einen Ausflug machen könnten und Yang und komischerweise auch Weiss willigten sehr begeistert ein. So waren wir nun mit einigen anderen unterwegs in der Stadt. Schließlich zog Weiss Ruby zu einem Klamotten Geschäft, während die anderen lieber in ein Café wollten. So entschlossen wir uns, dass wir uns für eine Weile aufteilen würden und uns in einer Stunde am Café treffen würden. Ich wollte gerade mit zum Café laufen, da nahm Yang meine Hand. „Blake, ich muss dir noch unbedingt etwas zeigen!“ Ehe ich etwas sagen konnte, zog sie mich mit sich. „Yang, wo gehen wir hin?“ Sie antwortete mir nicht. Im nächsten Moment kamen wir in einer abgelegenen Gasse an. „Yang, was…?“ Zu mehr kam ich nicht, denn sie drückte mich gegen die Wand und küsste mich. Wieder vergass ich alles um mich herum. Ihre Hände fuhren meinen Körper entlang. Ich konnte nicht anders als meine Arme um ihren Hals zu legen. Langsam fuhren ihre Finger unter mein Oberteil und strichen über meinen Rücken. Ich liebte es so gekrault zu werden. Mein Körper gab sich ihr vollkommen hin. Sie legte ihre Hände an meinen Arsch und ich meine Hände an ihre Schultern und drückte sie im nächsten Moment gegen die Wand. „Was wird das hier?“, fragte ich sie nun ziemlich direkt. Sie schien etwas außer Atem. „Wow, das hatte ich nicht kommen sehen.“, meinte sie grinsend. „Ich will doch nur meinem Lieblingskätzchen einen Gefallen tun.“ Ich verzog das Gesicht. „Du willst eher dir selbst einen Gefallen tun, mh?“ „Gefällt es dir nicht?“ „Doch schon…“ „Na dann..“ Im nächsten Moment übernahm sie wieder das Kommando und fuhr mit ihrer Hand in meine Hose. „Nein, nicht hier…“, meinte ich flüsternd. „Oh doch… und verlass dich darauf. Das kommt absofort öfters vor…“ Ich stöhnte leise. „Ich will das nicht…“ „Dein Körper sagt da etwas anderes…“ „Hör auf, Yang!“, meinte ich nun energischer und drückte sie weg. Auf einmal ließ sie wirklich von mir ab und drehte sich weg. „Willst du es wirklich so wenig?“, fragte sie betrübt. Ich war plötzlich vollkommen verwirrt und erstarrte. „Dann kann ich ja auch gehen.“ „Nein!“, antwortete ich schnell und hielt sie fest. „Du kannst doch nicht einfach aufhören…“ Für eine Sekunde passierte gar nichts, dann aber fing sie an zu kichern, drehte sich ruckartig um und küsste mich. „Das wollte ich hören… Kannst du nochmal meinen Namen sagen…?“ „Ja…Yang…“, stöhnte ich ihr leise ins Ohr, während sie viel leidenschaftlicher als zuvor weitermachte und mir die Sinne raubte.

Continue: No?
~Damit findet meine FanFiction zu RWBY nun auch ihr sehr offenes Ende. Ich hoffe, dass es euch gefallen hat! Wenn ihr mehr wollt, dann sagt Bescheid oder falls ihr etwas lesen wollt zu einem anderen Anime oder dergleichen. Ich bin für fast alles offen und habe momentan wieder meine Lust am Schreiben zurück gewonnen.
Eure DarKira~

Secret Contract – RWBY (Ruby x Weiss) Teil 2

Freitag, 11. Dezember 2015

~Das 11. Adventskalendertürchen öffnet sich und heute habe ich für euch die Fortsetzung meiner FanFiction zu RWBY, aber dieses Mal ist ein anderes Pairing an der Reihe. Ich wünsche euch viel Spaß damit!~

Ihre Atmung war schnell, während sich ihre Hände in das Bettlacken krallten und sie versuchte keinen Laut von sich zu geben. Die weißen, zerzausten Haaren gaben ihren reinen, so eleganten Gesicht auf einmal eine wilden Seite, die so ganz anders war, als ihre kalte Miene. Mittlerweile war einige Zeit vergangen, seitdem wir alle in ein Team gesteckt wurden. Erst seit kurzem fingen wir an uns nicht mehr nur wie Freunde zu verhalten. Ein kurzes Stöhnen entrann ihren Lippen. Ich ging wieder zu ihr nach oben und flüsterte ihr ins Ohr. „Nicht doch, die beiden wachen noch auf…“ Mit einem leichten Grinsen wollte ich weiter machen, aber sie zog mich zu sich und küsste mich leidenschaftlich. „Lass uns duschen gehen, ok?“
„Ruby… ah… ja…“ Ich liebte es ihr Stöhnen zu hören. Das warme Wasser der Dusche fiel meinen Rücken, während meine Zunge die reine Haut des schneeweißen Mädchens liebkoste. Sie zog mich auf einmal zu sich und drückte mich gegen die Wand der Dusche. „Nicht mehr… Ich verlier noch die Kontrolle…“, erklärte sie außer Atem. Ich grinste. „Aber genau das will ich doch erreichen.“ Im nächsten Moment machte ich auch schon weiter und sie schien tatsächlich den Verstand zu verlieren. Ungezügelt ließ sie ihrer Stimme freien Lauf, bis zum Höhepunkt des Ganzen. Es gab mir ein gewisses Gefühl von Überlegenheit. Sie krallte ihre Hände in meine Haare, aber das machte es nur noch erregender. Die Anspannung ihres Körpers faszinierte mich. Schließlich sackte sie zusammen. „Oh Gott… Ruby… ich… ich liebe dich.“ „Ich dich auch.“, meinte ich mit einem Grinsen. Nun drückte sie mich aber auf den Boden und schaffte es mit gezielten Bewegung, das ich schon nach Sekunden nicht mehr zu halten war. Es war unglaublich. Heute schien sie besonders erregt. Die Leidenschaft sprach aus ihr. „Weiss… küss mich.“ Mit einem Lächeln kam sie meiner Aufforderung nach. Ich liebte dieses Mädchen mit allen ihren Macken und Fehlern. Sie war perfekt, wie sie war. Ihr Geruch, ihre Stimme und vor allem ihren Lippen ließen mich viel zu schnell den Verstand verlieren.
Eine lange Zeit später kamen wir kichern in Richtung unseres Zimmers getaummelt. Sie machte sich einen Spaß daraus, dass sie versuchte mir das Handtuch wegzuziehen. Vor dem Zimmer blieben wir für eine Sekunde stehen. Wir schauten uns für einige Sekunden einfach nur in die Augen und dann berührten sich unsere Lippen. Sie grinste mich schließlich noch einmal an und dann schmiss ich die Tür zu unseren Zimmer auf, wo wir Yang und Blake schon wach vorfanden. Wie lange wir wohl gebraucht hatten? Ich konnte einfach nicht anders als sie verliebt anzugrinsen, was sie erwiderte.

Continue: Yes? No?
~Nun wisst ihr, was Ruby und Weiss zu dieser Zeit getrieben haben. Ich hoffe, ihr seid gespannt wie es weitergeht. Es kommt allerdings wahrscheinlich nur noch ein Teil zu dieser FanFiction von RWBY heraus! Also wenn ihr mehr lesen wollt, dann müsst ihr fleißig kommentieren, damit ich weiterschreibe! 😛 Und noch einmal zur Info: Gebt irgendeine Mail an, die lese ich mir eh nicht durch und ich bin mir auch nicht sicher, wofür die überhaupt benötigt wird, wahrscheinlich um Spam-Attacken zu vermeiden. Eure Kommentare werden von mir streng vertraulich behandelt und es freut mich sehr, einen zu lesen! Also keine Scheu! Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende!~

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Der Film Alien spielt im Jahr 2122. Der Raumfrachter Nostromo ist auf dem Rückweg zur Erde als sie ein unbekanntestes Funksignal auffangen. Die Besatzung der Nostromo interpretiert dieses als Notsignal und reagiert darauf. Sie finden ein Wrack eines außerirdischen Raumschiffes und erkunden es. Während ein Teil der Crew losgezogen ist um das Raumschiff zu untersuchen, bleibt der andere Teil beim Schiff. Die ebenfalls auf dem Schiff gebliebene Ellen Ripley, die der Hauptcharakter ist, findet heraus dass es sich nicht um ein Notsignal handelt, sondern um eine Warnung. Doch der Wissenschaftsoffizier Ash meint, dass sie da falsch liege und keine Bedenken haben solle. Die Crew, die das außerirdische Schiff erkunden soll, findet hier große, eiförmige Gebilde, bei deren näherer Untersuchung sich eines öffnet und ein Fremdorganismus herausspringt, welcher den Kopf Gilbert Kanes umklammert. Sofort nach dem Ereignis bringen die anderen, die ihn begleitet haben, ihn zurück zum Landefahrzeug, doch Ripley verwehrt ihnen den Zutritt, aufgrund der Quarantänevorschriften. Und wieder einmal ignoriert Ash Ripleys Befehl, lässt Kane herein und bringt diesen sofort zur Krankenstation. Doch bald wird die Besatzung merken wie groß der Fehler war, den sie damit begangen haben.
1979 erschien der Film in den Kinos. Er hat eine Spielzeit von 117 Minuten und eine Altersfreigabe von 16 Jahren. Regie führte Ridley Scott.
Ich muss sagen, ich kann Leute verstehen, die sagen, der Film gefalle ihnen nicht und er ist schlecht. Alien ist immerhin alt und die Effekte sehen bei weiten nicht so schön aus wie heutzutage, aber dennoch ich mag den Film genau wie die folgenden Teile. Wenn man ein Science Fiction Fan sein sollte, finde ich, dass man die Filme gesehen haben sollte.

Feanor Tasartir